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Das Erbe der Altendiecks

Eine Uhrmacher-Saga

Die Geschichte einer Familie.
Die Chronik einer Stadt.
Das Bild einer Epoche.

Bremen im 18. Jahrhundert: Die Altendiecks sind eine der angesehensten Handwerksfamilien der Stadt. In ihrer Werkstatt entstehen kunstvolle Uhren für Ratsherren, Kaufleute und Seekapitäne. Doch nicht einmal Uhrmacher können den Lauf der Zeit aufhalten – oder die Katastrophen, die sie mit sich bringt. Johann Altendieck wird die Familie beinahe in den Abgrund stürzen, seine Tochter Gesche wird grausame Entscheidungen treffen müssen, sein Enkel Nicolaus wird einen Krieg erleben, der den ganzen Kontinent zerreisst. In diesen dunklen Zeiten können sie nur eins tun: sich an dem festhalten, was bleibt. Liebe. Hoffnung. Und die Familie.

Ein beeindruckender historischer Roman, der fast hundert Jahre Geschichte einer norddeutschen Uhrmacher-Dynastie erzählt.
Portrait
Historisch fundiert – Dr. Hendrik Lambertus ist promovierter Skandinavist/Mediävist. Dem Setting des Romans verbunden – Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Bremen. Stilistisch versiert und erfahren – Seit 2011 betreibt er als freiberuflicher Schreibcoach die Schreibwerkstatt „Satzweberei“ und veröffentlicht Bücher in unterschiedlichen Genres: Fantasy bei Lübbe, Kinderbücher bei Ueberreuter und Sachbücher bei Eden.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 24.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27608-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19.3/12.9/5.3 cm
Gewicht 539 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 31985
Buch (Taschenbuch)
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Fr. 18.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Eine Familiengeschichte
von manu63 aus Oberhausen am 28.05.2020

In seiner Uhrmacher-Saga Das Erbe der Altendiecks nimmt der Autor Hendrik Lambertus seine Leserschaft mit auf eine Reise durch mehrere Generationen der Familie Altendieck. Die Geschichte beginnt im Jahr 1766 und endet 1848. Jeder neue Zeitabschnitt bringt eine weitere Generation in die Geschichte hinein. Dabei springt der Autor... In seiner Uhrmacher-Saga Das Erbe der Altendiecks nimmt der Autor Hendrik Lambertus seine Leserschaft mit auf eine Reise durch mehrere Generationen der Familie Altendieck. Die Geschichte beginnt im Jahr 1766 und endet 1848. Jeder neue Zeitabschnitt bringt eine weitere Generation in die Geschichte hinein. Dabei springt der Autor gerne viele Jahre vor und beleuchtet wichtige Punkte im Leben der Familie Altendieck bei denen die unterschiedlichsten Charaktere Entscheidungen treffen müssen, die das weitere Leben stark verändern werden. Dabei ist Gesche Altendieck das verbindende Glied über mehrere Generationen hinweg. Der Schreibstil ist angenehm lesbar, wobei ich mir an manchen Stellen weniger Erklärungen gewünscht hätte und mehr Familiengeschichte. Auch fehlten mir immer wieder ein wenig die Geschichte der Jahre, die übersprungen wurden. Aber hätte der Autor auch diese Jahre noch erzählt wäre das Buch Seitenzahlmäßig explodiert. Die fehlenden Jahre bieten jedoch auch eine gute Möglichkeit diese mit der eigenen Phantasie zu füllen. Historische Anmerkungen und Erläuterungen zum Handwerk des Uhrmachers ergänzen die Geschichte recht gut. Insgesamt ein gut recherchierter Historienroman den ich gerne gelesen habe. Das Glossar am Ende des Buches erklärt eine Fülle von ggfs. nicht so geläufigen Begriffen.

Eine Uhrmachersaga
von Andrea Karminrot aus Berlin am 25.05.2020

Das Erbe der Altendiecks In dem Buch „Das Erbe der Altendiecks“ geht es um eine Uhrmacher-Familie aus Bremen. Als das Rathaus der Bremer 1766 eine neue Uhr braucht, sind es die Altendiecks, die sich um das Privileg bemühen, diese Uhr zu bauen. Doch sie sind es nicht allein, die durch den Bau der Rathausuhr in den Rat der S... Das Erbe der Altendiecks In dem Buch „Das Erbe der Altendiecks“ geht es um eine Uhrmacher-Familie aus Bremen. Als das Rathaus der Bremer 1766 eine neue Uhr braucht, sind es die Altendiecks, die sich um das Privileg bemühen, diese Uhr zu bauen. Doch sie sind es nicht allein, die durch den Bau der Rathausuhr in den Rat der Stadt aufgenommen werden wollen. Eine zweite Uhrmacherfamilie, die Grevens, die schon sehr viel länger im Geschäft sind, bemühen sich ebenfalls. Die Altendiecks bekommen am Ende den Zuschlag, sehr zum Missfallen der Grevens. Drei Generationen leben unter dem Dach des Altendiecker Handwerkerhauses. Das Jüngste Mitglied ist Gesche. Eine aufgeweckte Zehnjährige, die ihren eigenen Dickschädel hat und sich Einiges in den Kopf setzt. Sie ist schlau und wird von ihrem Großvater Nicolaus in dem Handwerk der Uhrmacher unterrichtet, obwohl sie ein Mädchen ist und niemals eine eigene Werkstatt haben wird. „Vielleicht einmal als die Meisterin, weil sie einen Uhrmacher heiraten könnte“, bekommt Gesche von ihrer Schwester Clara an den Kopf geworfen. Die Geschichte der Altendiecks zieht sich bis in das Jahr 1833. Gesche Altendieck erfindet einen Seechronometer, um den Seefahrern das Navigieren zu erleichtern. Doch sie ist eine Frau, und kann so etwas gar nicht! Nur durch eine Finte, kann sie den Seechronometer dem englischen Board of Longitude vorstellen. Es wird in diesem historischen Roman geliebt, gekämpft, emanzipiert. Der Roman streift die Befreiung Bremens von den Franzosen. Außerdem bekommt man in dieser Geschichte einen Einblick in das Leben der Bremer zu Zeiten, bevor es Maschinen gab und in denen Frauen noch (überhaupt) keine Rechte hatten. Was ich gelesen habe: Hendrik Lambertus, der Autor, nimmt den Leser mit in eine spannende Welt. Die weitgehendst fiktiven Figuren sind sympathisch, spannend und interessant beschrieben. Wie viel von der Geschichte wahr ist, bekommt man am Ende in einem ausführlichen Glossar erklärt. Auch das Nachwort des Autors ist interessant. Der Roman ist in vier Teile aufgeteilt. Was ich dabei sehr hilfreich fand, waren die Stammbäume an jedem Anfang der Abschnitte. So hatte man immer einen Überblick, wer die Hauptpersonen sind, welche dazu gekommen waren. Gesche begleitet den Leser den ganzen Roman über und wuchs mir ans Herz. Sie ist eine sehr eigensinnige und sture Person. Eine Frau die sich sehr wohl durch zu setzen vermag. Hendrik Lambertus lebt übrigens mit seiner Familie in Bremen. Somit weiß er, wovon es schreibt und hat scheinbar sehr gut und genau recherchiert. Nach diesem Roman, muss ich wohl mal bald nach Bremen fahren, um mich dort umzuschauen. Vielleicht sehe ich ja einige „Nachkommen“ der Altendiecks und die übermenschen, große Uhr, die im Rathaus zu Bremen steht. Allerdings ist die nicht von den Altendiecks, sondern aus dem Jahre 1739 von dem bremischen Uhrmacher Georg Christoph Meybach gebaut worden. Diese Uhr inspirierte den Autor zu diesem Roman.

Als Frauen noch nicht Uhrmacherinnen werden durften...
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 21.05.2020

Henrik Lambertus hat mit seine Familiensage „Das Erbe der Altendiecks“ seinen ersten historischen Roman geschrieben. Man merkt deutlich, dass es dem Autor Spaß gemacht hat, seine Figuren zu „entwerfen“ und auch die äußerst gründliche und vermutlich umfangreiche Recherchearbeit. Wir begleiten die Bremer Uhrmacherfamilie von 1776... Henrik Lambertus hat mit seine Familiensage „Das Erbe der Altendiecks“ seinen ersten historischen Roman geschrieben. Man merkt deutlich, dass es dem Autor Spaß gemacht hat, seine Figuren zu „entwerfen“ und auch die äußerst gründliche und vermutlich umfangreiche Recherchearbeit. Wir begleiten die Bremer Uhrmacherfamilie von 1776 – 1848, die Hauptprotagonistin Gesche ist bei Beginn 10 Jahre alt. Gesche hat den großen Wunsch – genau wie ihr Großvater, ihr Vater und ihr älterer Bruder – das Uhrmacherhandwerk zu erlernen: „Räder und Werke, Kräfte und Übertragungen – für Gesche klang das alles wie Zauberformeln, über die ihr Großvater gebot.“ (S.14) Aber Gesche darf nicht Uhrmacherin werden, dies bekommt sie von ihrer Schwester gnadenlos mitgeteilt: „Höchstens eine Frau Meisterin, wenn Du einen Uhrmacher heiratest und ihm den Haushalt führst.“ (S.82) Wie gut für Gesche, dass ihr Großvater ihr – von der Familie nicht besonders beachtet – sein ganzes Wissen der Uhrmacherkunst vermittelt und Gesche saugt Wort für Wort auf... 1776 verliert Familie Altendieck durch Neid und Missgunst ihr Ansehen in der bremischen Gesellschaft, der ältere Bruder muss sogar außer Landes flüchten, die Familie verarmt. Trotzdem verliert Gesche niemals ihren Wunsch aus den Augen, die Familientradition weiterzuführen und eine ganz besondere Uhr zu erfinden. Und natürlich die Uhrmacherwerkstatt weiter zu betreiben! Dafür opfert sie sogar ihr persönliches Glück. Sie wird hart gegen sich und andere... Außer Gesche spielt im 2. Teil des Buches ihr Sohn Nicolaus eine wichtige Rolle: er unterscheidet sich sehr von seiner Mutter (das väterliche Erbe schlägt bei ihm durch), aus seiner Sicht erleben wir u.a. die napoleonische Besatzung Bremens, sein Hadern mit der Uhrmacherkunst, seine Sorgen und Ängste, aber auch seine Hoffnungen und Träume... Aber mehr soll hier über die weitere Geschichte nicht geschrieben werden... Der Autor lässt uns Leser*innen tief in die Geschichte eintauchen, sei es weltpolitisch (z.B. Napoleons Kriege in Europa), sei es lokalpolitisch (z.B. der bewaffnete Widerstand gegen die französische Besatzung an der Wesermündung). Wir erfahren auch viel über das Leben, die Sitten und das Brauchtum der damaligen Zeit in der Hansestadt Bremen. Der Autor schreibt lebendig und mitreißend, so dass ich manche Ereignisse nicht nur sehen und hören, sondern förmlich direkt riechen konnte... Der Schreibstil animiert zum „Eintauchen“ in die Geschichte, manchmal fühlte ich mich in das historische Bremen „gebeamt“... Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt: 1766, 1775, 1833 (jeweils mit Stammbaum der Altendiecks) und ein Epilog. Zwischen den Teilen liegen Zeitsprünge, an die ich mich aber relativ schnell gewöhnen konnte. Ein ausführliches Glossar rundet die Geschichte perfekt ab. Ich habe Familie Altendieck über 100 Jahre in allen Höhen und Tiefen (und über 626 Seiten) begleitet, der Abschied fiel mir schon etwas schwer...Aber ich habe unsere gemeinsame Zeit genossen und denke, ich kann es Liebhaber*innen von historischen Romanen sehr empfehlen!