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Sterbekammer

Kriminalroman

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stösst, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...
Portrait
Romy Fölck wurde 1974 in Meissen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein grosses Unternehmen in Leipzig. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in der Elbmarsch bei Hamburg. "Totenweg" und "Bluthaus", die ersten Bände ihrer Krimiserie um das ungleiche Ermittlerduo Paulsen und Haverkorn, wurden beide zu SPIEGEL-Bestsellern.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 430 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 30.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783732577767
Verlag Lübbe
Dateigröße 1314 KB
Verkaufsrang 3229
eBook
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Fr. 19.90
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Fesselnde Ermittlungen im Elbmarsch
von Rita aus Wolframs-Eschenbach am 13.10.2019

Josef Hader, ca. 70 Jahre, ein Grantler, Einsiedler und Eigenbrötler wird in seiner Mühle tot aufgefunden. Kontakt zu Nachbarn bzw. dem Dorf hatte Josef Hader nicht, seine Frau ist verstorben und er hat zwei Söhne. Der Ältere Rolf ist verschollen, nachdem er aus einer Entzugsklinik getürmt ist. Der Jüngere Robert hat sich mit ei... Josef Hader, ca. 70 Jahre, ein Grantler, Einsiedler und Eigenbrötler wird in seiner Mühle tot aufgefunden. Kontakt zu Nachbarn bzw. dem Dorf hatte Josef Hader nicht, seine Frau ist verstorben und er hat zwei Söhne. Der Ältere Rolf ist verschollen, nachdem er aus einer Entzugsklinik getürmt ist. Der Jüngere Robert hat sich mit einer reichen Frau verheiratet, lebt in einer Villa in bester Hamburger Gegend. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ermitteln wieder gemeinsam. Als erstes entdecken sie eine Falltüre zu einem Kellerverlies. Zeitgleich gab es einen Mord an einer nahe gelegenen Tankstelle und somit für die Abteilung genügend Arbeit. Dazu kommt, daß sich der alte Chef in Richtung LKA verabschiedet hat und der Neue die Leitung der Abteilung übernimmt. Er hat offensichtlich alle Personalakten durchgearbeitet und hat seine strengen Regeln, die konsequent eingehalten werden müssen. Sein Auftreten wirkt arrogant und er erweist sich als Pendant und Perfektionist, der im Anzug auftritt und alle sofort duzt. Seine Unsicherheit überspielt er mit dominantem Auftreten. Parallel dazu erfährt der Leser von einer gefangenen Frau, die die Tage ihrer Gefangenschaft zählt und glaubt, nie mehr lebend herauszukommen. Die Autorin hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, mich sofort zu begeistern und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Sie schreibt fesselnd und bildhaft, so daß ein echtes Kopfkino ablaufen kann. Die Figuren beschreibt sie sehr genau, menschlich und authentisch. Bei Frida und Bjarne entwickelt sie das Privatleben weiter und auch hier wirkt alles realistisch wie im richtigen Leben. Es läuft nicht alles rund, aber letztendlich positiv. Ihr Miteinander ähnelt fast einem Vater-Tochter-Verhältnis. Auch der Chef erweist sich nach anfänglichen Schwierigkeiten als angenehm, der hinter seinen Leuten steht. Die Lösung des Falles hatte am Ende noch einige Überraschungen parat. Das Cover ist wie bei den Vorgängerbänden sehr gut und passend gewählt. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung und ich freue mich, daß die Autorin schon an einem weiteren Band sitzt.

Gelungene Fortsetzung, die unter die Haut geht
von einer Kundin/einem Kunden aus Marl am 10.10.2019

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Unter der Küche entdecken die Ermittler eine Kammer, die scheinbar als Gefängnis gedient hat. Fridas älterer Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch ... In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Unter der Küche entdecken die Ermittler eine Kammer, die scheinbar als Gefängnis gedient hat. Fridas älterer Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Wurde diese Frau in dem Gefängnis gefangen gehalten? Und war der alte Mann der Entführer? Frida und Bjarne sind back. Und wer die beiden kennt, freut sich auf das Wiedersehen. Aber auch für alle, die bislang Frida nicht kennengelernt haben, die aber spannende Regio-Krimis und authentische Ermittler lieben ist der Krimi ein unbedingtes must-have. Dieses Buch vereint alles, was Regio-Krimi-Fans liegen: 
* ganz viel ländlich-nordische Atmosphäre 
* ganz viel Privatleben der Ermittler und 
* ganz viel Spannung. Es ist nicht zwingend erforderlich, die Vorgängerbände zu lesen, auch wenn ich zu den Lesern gehöre, die grundsätzlich „in Reihe“ lesen. Aber das, was man aus der Vergangenheit wissen muss, wird im laufe des Buches erwähnt. Der Fall ist diesmal - zumindest für mich - sehr hart. Feinfühlige Leser mit ganz viel Kopfkino werden sicherlich an einigen Stellen schlucken müssen, zumal einige Kapitel aus der Sicht der Frau in dem Kellergefängnis geschrieben sind. Aber es ist nicht so krass, dass man das Buch in die Ecke werfen möchte. Der Fall geht einem einfach nur total unter die Haut. Man ist „dabei“ und fiebert mit, ob es die damals verschwundene Frau ist und ob sie vll. sogar noch lebt oder ob es sich um eine ganz andere Frau handelt. Ich gehöre ja zu den „Frida-Fans“ und mir haben die ersten beiden Teile schon sehr gut gefallen. Aber der 3. Teil toppt die beiden Vorgänger noch. Von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Leser, die Regio-Krimis lieben und auch Wert auf die private Seite der Ermittler legen. Und da die private Seite wieder eine große Rolle spielt finde ich, dass man, um sich ganz auf die Hauptpersonen einlassen und sich in sie hineinversetzen zu können, die Reihenfolge einhalten sollte.

Spannend
von Karin Z. am 08.10.2019

Eine junge Frau war an einem sonnigen Maitag verschwunden. Zehn Jahre lang gab es keine Spur ,was mit ihr ,auf einem Feldweg geschehen und wohin sie gebracht worden war.Kann es sein dass zu dem damaligen Zeitpunkt, die Ermittlungen nicht gründlich ausgeführt wurden?Einen neuen Mordfall ,gilt es ebenfalls zu lösen!Somit sind wir ... Eine junge Frau war an einem sonnigen Maitag verschwunden. Zehn Jahre lang gab es keine Spur ,was mit ihr ,auf einem Feldweg geschehen und wohin sie gebracht worden war.Kann es sein dass zu dem damaligen Zeitpunkt, die Ermittlungen nicht gründlich ausgeführt wurden?Einen neuen Mordfall ,gilt es ebenfalls zu lösen!Somit sind wir im dritten Fall, dem Leser bereits bekannten Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Die beiden haben bereits viel erlebt in ihrem Job und auch Privat.Wieder einmal hat es Romy Fölck geschafft,für spannende Lesestunden zu sorgen.Der Wechsel aus Ermittlungen und Privaten gefällt mir ausgesprochen gut.Aber genau richtig,nicht das man vom eigentlich Geschehen abgelenkt wird.Zwischendurch gibt es knappe Schilderungen aus der Sicht des Entführungsopfers!Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und bildhaft.Lange bleibt alles undurchsichtig.Viele falsche Fährten werden gelegt. Die Spannung bleibt kontinuierlich und die Auflösung ist erstaunlich. Ich freue mich schon auf einen neuen Fall!! 4,5/5