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Federball

Roman

John le Carré

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Beschreibung

Nat hat seine besten Jahre als Spion hinter sich. Gerade ist er nach London zu seiner Frau zurückgekehrt, da wird ihm ein letzter Auftrag erteilt, denn Moskau wird zunehmend zu einer Bedrohung.
Zur Erholung spielt Nat Badminton, seit Neuestem gegen Ed, einen jungen Mann, der den Brexit hasst, Trump hasst, auch seine Arbeit in einer seelenlos gewordenen Medienagentur. Ausgerechnet Ed fordert Nat auch ausserhalb des Spielfelds heraus und zwingt ihn, seine Haltung gegenüber dem eigenen Land und seinem bisherigen Leben infrage zu stellen. Und eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen, die für alle Konsequenzen haben wird.

Populismus, Datenmissbrauch und Fake News - was tun, wenn die Welt plötzlich in Flammen steht?

John le Carré, 1931 geboren, studierte in Bern und Oxford. Er unterrichtete in Eton, bevor er während des Kalten Krieges für den britischen Geheimdienst arbeitete. 2011 wurde er mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. Seit nunmehr über fünfzig Jahren ist das Schreiben sein Beruf. Er lebt in London und Cornwall.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 22.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-20054-0
Verlag Ullstein Buchverlage
Maße (L/B/H) 22.2/14.6/3.8 cm
Gewicht 522 g
Originaltitel Agent Running in the Field
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Peter Torberg
Verkaufsrang 61774

Buchhändler-Empfehlungen

Raffinierte klassische Spionagegeschichte

Phoebe Schärer Koch, Buchhandlung 5400 Baden

In seiner klassischen Manier beschreibt Le Carré einen alternden Agenten, der aufs Abstellgleis geschoben wird. Er lernt beim Badmington spielen einen jungen Mann kennen, der ihn zum spielen herausfordert. Langsam entwickelt sich eine zurückhaltende Freundschaft und ein letzter grosser Fall entwickelt sich. Spannend, durch feine Andeutungen immer weiterdrehende Spionagegeschichte.

Kundenbewertungen

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Ein alternder Agent in einer sich verändernden Welt
von einer Kundin/einem Kunden am 09.05.2020

Die Welt hat sich seit dem Brexit, dem Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union, wieder einmal stark verändert. Das spüren nicht nur große Unternehmen, welche rund um den Globus agieren, auch die vernetzte Welt der Geheimdienste bekommt dies stark zu spüren. Die einstigen Gegner sind nicht nur Staaten, welche um terri... Die Welt hat sich seit dem Brexit, dem Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union, wieder einmal stark verändert. Das spüren nicht nur große Unternehmen, welche rund um den Globus agieren, auch die vernetzte Welt der Geheimdienste bekommt dies stark zu spüren. Die einstigen Gegner sind nicht nur Staaten, welche um territoriale Gebietsgewinne oder Rohstoffe kämpfen, sondern viel mehr kleine Splittergruppen, welche versuchen ihre Ideologien gegen den Staat durchzusetzen. Das ist auch die Ausgangssituation zu John le Carres aktuellem Roman. Nat ist ein alternder Agent der britischen Krone. Eigentlich wollte er sich nach einem langen und erfüllten Agentenleben zur Ruhe setzen und seinem liebsten Hobby, dem Federballspiel, nachgehen. Er ist seit Langem der Präsident eines kleinen Federballclubs in der britischen Provinz und hat eigentlich nicht mehr vor noch einmal in die große weite Welt der Spione zurückzukehren und die politischen und ideologischen Gegner Großbritanniens zu stellen. Als eines schönen Frühlingsmorgens jedoch ein neuer Mitspieler auf Nats Federballplatz erscheint, ändert sich diese Situation. Sein neuer und deutlich jüngerer Konkurrent erweist sich nicht nur als ein sehr wortgewandter und weltmännischer Gegenspieler in seinem Hobby, auch teilen sie eine weitere Gemeinsamkeit. Auch Ed, so sein Name, ist für einen Geheimdienst tätig. Welcher Nation er jedoch seine Treue geschworen hat, ist Nat nicht klar und es interessiert ihn auch nicht mehr wirklich. Als jedoch seine ehemaligen Arbeitgeber vom MI 5 bei ihm anklopfen und ihn um einen letzten Auftrag bitten, ändert sich sein beschauliches Leben wieder hin zu seinem alten Beruf. In Summe ein gelungener John le Carre-Spionageroman, wie man ihn kennt. Wenn man die ersten knapp 50 Seiten überwunden hat, nimmt die Handlung auch deutlich an Fahrt auf. Die Einführung selber ist mir zu lange, da man hier vieles aus Nats vergangenem Leben erfährt, über seine Abstammung, seine Eltern, ja selbst über sein Kindermädchen, welches einen nicht unwesentlichen Teil in seiner Erziehung übernommen hat. Nat begegnet seinem Gegenspieler Ed stets, wie bei le Carre gewohnt, auf Augenhöhe und mit dem ihm gebührenden britischen Respekt. Im Gegensatz zu älteren Büchern des Autors nimmt le Carre hier vermehrt Bezug auf aktuelle politische Ereignisse und bekennt sich ganz klar als Brexit-Gegner. Waren es in älteren Büchern von ihm vor allem der Sowjetstaat, welcher hier als Gegner aufgetreten ist, so sind im aktuellen Buch auch meiner Meinung nach deutliche Kritik an der Administration der USA unter Donald Trump zu spüren. Die Konkurrenz zwischen dem britischen Inlandsgeheimdienst MI 5 und dem amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIA kommen hier vermehrt vor. Auch hier merkt man die höfliche Rede von Jon le Carre, da die CIA niemals namentlich erwähnt wird sondern immer schlicht als „Bruderdienst“ bezeichnet wird. Da der Protagonist des Romans, Nat, eigentlich nicht mehr ins Ausland gehen will, kommen ihm die netten Herren aus Übersee in und um London direkt zu Hilfe. Sie geben ihm jedoch nicht alle Informationen und Nat merkt schnell, dass ihm hier Steine in den Weg gelegt werden.

Bewertung
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 23.02.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein sehr spannendes Buch. Kann man nur empfehlen. Mit freundlichen Grüßen. Dieter Slepitschka und jetzt lassen sie mich bitte in Ruhe

Federball
von leseratte1310 am 23.01.2020

Nat war viele Jahre für Großbritannien als Agentenführer im Ausland. Nun ist er fast fünfzig und soll in der Londoner Zentrale Schreibtischarbeit verrichten. Endlich kann er sich seiner Familie und dem Federballspiel widmen. Sein favorisierter Gegner ist Ed, mit dem er sich nach dem Spiel auch immer unterhält, wobei Ed mit seine... Nat war viele Jahre für Großbritannien als Agentenführer im Ausland. Nun ist er fast fünfzig und soll in der Londoner Zentrale Schreibtischarbeit verrichten. Endlich kann er sich seiner Familie und dem Federballspiel widmen. Sein favorisierter Gegner ist Ed, mit dem er sich nach dem Spiel auch immer unterhält, wobei Ed mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält. Dann Bekommt Nat doch noch einmal eine wichtige Aufgabe, denn ein Maulwurf hat brisantes Material an die Russen weitergegeben. Ich lese gern die Bücher des Autors; wie so häufig bei John le Carré ist der Einstieg etwas langatmig. Dieses Buch ist kein üblicher Spionageroman, obwohl auch das thematisiert wird, es ist eher ein politischer Roman. Die ganze Zeit über ist die Einstellung des Autors spürbar. Die Thematik ist hochaktuell, die Darstellung entspricht nicht mehr so der Zeit. Der Erzählstil ist anspruchsvoll und überzeugend, allerdings fehlen mir Wendungen, welche Spannung erzeugen. Ziemlich zum Schluss kam überhaupt erst Spannung auf. Die Charaktere kamen mir nicht nahe. Die Dialoge sind niemals ganz offen, immer ist da ein Misstrauen zu spüren, wie es der Beruf wohl mit sich bringt. Wer einen Agentenroman mit Action erwartet, liegt bei diesem Buch vollkommen falsch. Es ist ein politischer Roman mit aktuellen Bezügen. Leider ist es aber auch nicht Carrés bester Roman, obwohl mir das Buch gefallen hat.


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