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Ausweg Sackgasse

Sibyl Quinke

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Beschreibung

Die Protagonisten stammen aus Anatolien. Sie haben ihre Gebräuche und Ansichten mit nach Deutschland gebracht. Die heimischen Gepflogenheiten werden gelebt. Da ist Afet, die Mater familias, die in der selbst gewählten Familie das Sagen hat. Dazu gehört auch das Verkuppeln von Paaren, womit sich eine Frau ihr Taschengeld aufbessert. Da ist Kerim Agabey, ein weitläufiger Verwandter, der seinen 40jährigen Neffen verheiraten will. Afet bietet aus ihrem Kreis eine türkische Witwe mit Sohn an. Die Zusammenführung der beiden Heiratskandidaten erfolgt nach türkischem Brauch, man trifft sich zu einem Familienessen.

Doch die Braut funktioniert nicht so wie erwartet: Sie will den Kandidaten erst einmal kennenlernen und eine Heirat kommt für sie nur in Frage, wenn er eine Arbeit vorweisen kann. Deshalb erhält er eine Abfuhr, die sein Ego nicht akzeptieren will: Er nötigt sie zum Geschlechtsverkehr und hat sein Ziel zunächst erreicht. Sie stimmt einer Eheschliessung vor einem Hodscha zu, doch die "Ehe" hält nur drei Wochen.

Über Umwege gelangt der Vorfall vor Gericht. Es steht nun Aussage gegen Aussage.

Ihr Wissen über die Wirkung giftiger Essenzen brachte die promovierte Apothekerin Sibyl Quinke dazu, einen Krimi zu schreiben.
Die gebürtige Freiburgerin schreibt sie seit Jahren als freie Mitarbeiterin Artikel für die Bergischen Blätter. Mit der Zeit entstanden auch Märchen und lyrische Texte. Sie hat diverse Preise bei Ausschreibungen gewonnen und geht mit einem Bühnenprogramm auf Tour. Sie ist Mitglied im Literaturkreis ERA e.V., sie begleitet massgeblich die Reihe "Literatur am CronenBerg", ist Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift KARUSSELL und Mitglied im Schriftstellerverband sowie dem SYNDIKAT.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.07.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783958131897
Verlag Edition oberkassel
Dateigröße 2021 KB

Kundenbewertungen

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Ausweg Sackgasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Wünnewil am 27.04.2020

Die Protagonisten stammen aus Anatolien. Sie haben ihre Gebräuche und Ansichten mit nach Deutschland gebracht. Die heimischen Gepflogenheiten werden gelebt. Da ist Afet, die Mater familias, die in der selbst gewählten Familie das Sagen hat. Dazu gehört auch das Verkuppeln von Paaren, womit sich eine Frau ihr Taschengeld aufbesse... Die Protagonisten stammen aus Anatolien. Sie haben ihre Gebräuche und Ansichten mit nach Deutschland gebracht. Die heimischen Gepflogenheiten werden gelebt. Da ist Afet, die Mater familias, die in der selbst gewählten Familie das Sagen hat. Dazu gehört auch das Verkuppeln von Paaren, womit sich eine Frau ihr Taschengeld aufbessert. Da ist Kerim Ağabey, ein weitläufiger Verwandter, der seinen 40jährigen Neffen verheiraten will. Afet bietet aus ihrem Kreis eine türkische Witwe mit Sohn an. Die Zusammenführung der beiden Heiratskandidaten erfolgt nach türkischem Brauch, man trifft sich zu einem Familienessen. Doch die Braut funktioniert nicht so wie erwartet: Sie will den Kandidaten erst einmal kennenlernen und eine Heirat kommt für sie nur in Frage, wenn er eine Arbeit vorweisen kann. Deshalb erhält er eine Abfuhr, die sein Ego nicht akzeptieren will: Er nötigt sie zum Geschlechtsverkehr und hat sein Ziel zunächst erreicht. Sie stimmt einer Eheschließung vor einem Hodscha zu, doch die „Ehe“ hält nur drei Wochen. Über Umwege gelangt der Vorfall vor Gericht. Es steht nun Aussage gegen Aussage. Der Schreibstil ist eher gewöhnungsbedürftig, der Start ist mir nicht leicht gefallen. Im ersten Teil wird die Geschichte um Gülay und Cem erzählt. Es wird zwar auch hier viel wiederholt und in anderen Worten nochmals erzählt, allerdings ist es doch interessant und bietet Abwechslung. Der Teil mit der Gerichtsverhandlung war leider eher enttäuschend. Die Aussagen sind grösstenteils wirr und zusammenhanglos, zudem wird ständig alles wiederholt, teilweise auch mit den gleichen Worten... So war das Lesen dann eher müssig... Alles in allem hat mich das Buch nicht wirklich gepackt...

Wird mit jeder Seite besser
von manu63 aus Oberhausen am 17.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In ihrem Buch Ausweg Sackgasse erzählt die Autorin Sibyl Quinke die Geschichte von Gülay, die gegen ihren Willen mit einem älteren Mann verkuppelt wird. Als sie ihm eine Abfuhr erteilt vergewaltigt er sie und zwingt sie dadurch zu einer Ehe, die sie nur wegen der bestehenden Ehrbegriffe eingeht. Nach kurzer Zeit trennt sie sich ... In ihrem Buch Ausweg Sackgasse erzählt die Autorin Sibyl Quinke die Geschichte von Gülay, die gegen ihren Willen mit einem älteren Mann verkuppelt wird. Als sie ihm eine Abfuhr erteilt vergewaltigt er sie und zwingt sie dadurch zu einer Ehe, die sie nur wegen der bestehenden Ehrbegriffe eingeht. Nach kurzer Zeit trennt sie sich von ihm und über Umwege gelangt die Vergewaltigung vor Gericht. Das Buch steigt direkt mit der Gerichtsverhandlung ein und in Rückblicken erfahre ich als Leserin was sich ereignet hat und wie es dazu gekommen ist. Diese Rückblicke sind informativ und geben einen kleinen Einblick in eine für mich andere Welt. Wie viel davon tatsächlich stimmt kann ich nicht beurteilen, es fügt sich aber gut in die Geschichte ein und erklärt die Ereignisse. Gülay ist eigentlich eine selbstständige Frau, wird aber durch ihre Erziehung und die Wertvorstellungen ihrer Umgebung zu einer Verbindung getrieben sie sie so nicht will. Die Nebenakteure widersprechen sich in ihren Aussagen und tragen nicht unbedingt zur Wahrheitsfindung bei. Interessant sit die unterschiedliche Sicht auf die Beziehung zwischen Gülay und Cem, fast habe ich den Eindruck jeder redet sich seine Sicht der Dinge schön. Insgesamt interessant zu lesen und mal eine ganz andere Art der Erzählweise.

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