Unter dem Kauribaum

Roman

Rebecca Maly

(3)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
Fr. 4.40
bisher Fr. 8.40
Sie sparen : 47  %
Fr. 4.40
bisher Fr. 8.40

Sie sparen:  47 %

inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Beschreibung

Wales, 1861. Schon bald nach ihrer Festnahme wegen Wilderei wird die 17-jährige Meriel Ellis mit einem Gefangenentransport nach Australien verschifft. Der Weg in die Freiheit eröffnet sich ihr dort erst, als sie eine Zweckehe mit dem charmanten Viehtreiber Dylan Ayreheart eingeht. Das Paar zieht auf eine Rinderfarm, wo Meriel sich in ihrem neuen Leben einrichtet und genauso harter Arbeit nachgeht wie die Männer. Mit der Geburt ihrer Tochter Eira ist ihr Glück nahezu perfekt, würden ihre Gedanken nicht regelmässig nach Wales zurückschweifen - zu ihrer grossen Jugendliebe Trevor Vaughan.
Als Dylan einen schrecklichen Unfall hat, muss Meriel erneut beweisen, dass sie eine Kämpferin ist - allen Widrigkeiten des Schicksals zum Trotz. Trost findet sie in dem wilden Land und in ihrer Begeisterung für die geheimnisvollen Lieder der Ureinwohner, da Musik seit jeher eine besondere Bedeutung für sie hatte. Und als es Trevor Vaughan, inzwischen ein erfolgreicher Gartenarchitekt, auf einer Expedition nach Australien verschlägt, scheint das Glück plötzlich zum Greifen nah ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 343 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.07.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783962153045
Verlag Edel Elements
Dateigröße 2200 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
0
2
0
0

Unter einer neuen Sonne
von Monice am 30.12.2019

"Unter dem Kauribaum" von Rebecca Maly, ist ein wirklich ergreifendes Buch. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise in vergangene Zeiten. Mit einem wirklich tollen Schreibstil hat sich das Buch mehrfach gelesen, als wäre man mitten drin in der Geschichte. Die Charakterbeschreibungen und auch die Landschaftsbeschreibungen sin... "Unter dem Kauribaum" von Rebecca Maly, ist ein wirklich ergreifendes Buch. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise in vergangene Zeiten. Mit einem wirklich tollen Schreibstil hat sich das Buch mehrfach gelesen, als wäre man mitten drin in der Geschichte. Die Charakterbeschreibungen und auch die Landschaftsbeschreibungen sind sehr ausführlich und bildlich dargestellt. So konnte ich mir die Personen und auch die Landschaft sehr gut vorstellen. Aus meiner Sicht ist das Buch wirklich toll. Die Geschichte an sich ist sehr ergreifend und mitreisend. Durch sehr plötzliche Veränderungen bringt die Autorin immer wieder Spannung mit in die Geschichte. Zu beginn erleben wir größere Zeitsprünge die heir auch sehr gut passen und so gestaltet sind, dass man nicht das Gefühl bekommt als hätte man etwas verpasst. Sehr deutlich hebt die Autorin hervor, welchen unterschied es zwischen Mann und Frau in dieser Zeit gab, aber auch welche Unterschiede zwischen den Kontinenten bestehen. Für mich definitiv ein Buch zum weiter Empfehlen. Zum Inhalt: Nur damit ihre Familie nicht hunger leiden muss, geht Meriel illegal auf die Jagd. Trevor der Sohn des Gutsbesitzers, erwischt sie und freundet sich mit ihr an. Als Meriel allerdings inhaftiert wird, weil sie mit einem Hasen erwischt wurde verändert sich ihr Leben. Sie wird mit vielen anderen Frauen nach Australien deportiert, auf der Reise findet sie eine Freundin, doch diese soll kurz nach der Ankunft im Gefängnis sterben, denn die anderen Frauen sind gegen die Mädchen. Nach Jahren in der Haft kommt sie durch Heirat frei und auch Trevor Heiratet in England. Keiner von beiden hofft auch nur den anderen wieder zu sehen. Als das Schicksal bei beiden zuschlägt soll sich wieder alles ändern.

Konnte mich nicht erreichen
von einer Kundin/einem Kunden am 10.11.2019

Ein vergleichsweise langer Prolog schickt den Leser zu Meriel ins Gefängnis. Es dauert einige Kapitel, bis man die Hintergründe dafür erfährt. Dazu taucht man weiter in ihre Vergangenheit ein und lernt nicht nur ihre schwierige Familiensituation, sondern auch Trevor kennen. Nach beider Trennung durch ihre Verhaftung werden die... Ein vergleichsweise langer Prolog schickt den Leser zu Meriel ins Gefängnis. Es dauert einige Kapitel, bis man die Hintergründe dafür erfährt. Dazu taucht man weiter in ihre Vergangenheit ein und lernt nicht nur ihre schwierige Familiensituation, sondern auch Trevor kennen. Nach beider Trennung durch ihre Verhaftung werden die jeweiligen Handlungsstränge mehr oder weniger parallel erzählt, wobei seine Geschichte kürzer kommt. So begleiten wir überwiegend Meriel bei ihrem Schicksal, dem sie sich stets ohne Murren stellt. Dabei ist ihr langer Weg nach und durch Australien, den sie mit Mut, Tapferkeit und Kampfgeist geht, wahrlich nicht leicht. Aber bei alldem kommen mir die Gefühle zu kurz, wodurch mich ihre Geschichte unberührt lässt. Auch an Trevor komme ich nicht heran. Er bleibt ein glatter Typ der Oberschicht. Vielleicht liegt es auch am Lesefluss, der sich bei mir nicht einstellen kann. Meist wird in kurzen Sätzen geschrieben, wodurch es wie eine Aufzählung von Fakten wirkt und abgehackt daherkommt. Dazu passen dann nicht detailreiche, seitenweise Ausführungen von Nebensächlichkeiten. Und um die Geschichte dann doch irgendwie zu beenden, werden im 2. Teil vermehrt Zeitsprünge eingesetzt. Dabei wirkt das Ende übereilt und nicht so ganz stimmig. Oder es liegt an der fehlenden Spannung und mangelnden Überraschungen, da der Klappentext die gesamte Handlung vorwegnimmt. Schade um die eigentlich interessante Geschichte.

Zu schnell und zu sprunghaft erzählt
von monerl aus Langen am 09.09.2019

Genre: Roman, historisch Handlung: Wir begleiten zum einen die junge Meriel, die als Straffällige von Wales aus nach Australien deportiert wird. Eine sehr harte Strafe dafür, dass Meriel nur wegen Wilderei festgenommen worden ist. In Australien blüht dann solchen Frauen wie Meriel ein Leben im Arbeitslager, außer sie schaffen... Genre: Roman, historisch Handlung: Wir begleiten zum einen die junge Meriel, die als Straffällige von Wales aus nach Australien deportiert wird. Eine sehr harte Strafe dafür, dass Meriel nur wegen Wilderei festgenommen worden ist. In Australien blüht dann solchen Frauen wie Meriel ein Leben im Arbeitslager, außer sie schaffen es, sich von dort aus einen Ehemann zu angeln. Meriel hat Glück und findet zufällig in Dylan einen angenehmen Ehemann, doch das Glück währt nicht lange. Dann ist da noch Trevor, der jüngste Sohn des Gutsbesitzers, auf dessen Land Meriel gewildert hat. Trevor und Meriel begegneten sich eines Tages im Wald der Vaughans, wo Meriel wilderte und damit versuchte für ihre schwangere Mutter und ihre Geschwister Essen zu besorgen. Sie verlieben sich, doch wie soll ihre Liebe eine Chance haben? Meriel und Trevor stammen aus zwei verschiedenen Welten, in denen solch eine Verbindung nicht gutgeheißen oder akzeptiert wird. Charaktere: Beide Protagonisten sind schön ausgearbeitet. Sie sind greifbar, haben Ecken und Kanten. Sind begeisterungsfähig, sympathisch und erfahren eine interssante Entwicklung im Laufe des Buches. Durch den jeweiligen Charakter lernen wir zum einen das Leben in Australien kennen und erfahren, wie und warum Frauen und andere Straffällige dorthin gebracht wurden. Trevor gibt uns Einblicke in das Leben eines höhergestellten Außenseiters, der seinem Vater in nichts gerecht wird und einen Traum vom “Gärtnern” leben möchte. Trevor ist naturverbunden und wissbegierig und träumt davon, exotische Pflanzen rund um den Globus zu sehen und mit nach Europa zu bringen. Trevors Handlungsstrang ist mir dann irgendwann zu glatt gelaufen. Ja, es gab hin und wieder Rückschläge, aber hier wurde zu wenig erzählt Es gibt auch spannende Nebencharaktere, die überwiegend im Handlungsstrang von Meriel auftauchen. Doch leider gibt es da einige Fragen, die für mich unbeantwortet geblieben sind. Spannung: Zu Beginn ist die Spannung noch sehr groß. Was passiert mit Meriel? Kann sie ihrem Schicksal entkommen und in Australien ein angenehmes Leben führen? Wie wird es Trevor ergehen? Sehr spannend war für mich, wie sich die beiden Handlungsstränge wieder begegnen und vereinen werden. Doch ab der Mitte ungefähr nimmt die Spannung zunehmend ab, da die zeitlichen Sprünge immer größer werden. Schreibstil & Sprache: Das Erzählerische Element wird durch die großen Zeitsprünge immer weniger. Das störte meinen Lesefluss und brachte größere Distanz zu den Protagonisten wie auch der Gesamtgeschichte. Ich wollte gerne erfahren, was in den kurz und knapp angekündigten z.B. “3 Jahre später” passiert war. Je näher man dem Ende kam, desto größer wurden diese Zeitsprünge. Somit blieb auch eine weitere, nachvollziebare Entwicklung der Figuren auf der Strecke. Ende: Mit dem Ende bin ich nicht wirklich zufrieden. Lange Zeit leidet man mit Meriel. Sie macht wirklich einiges durch, sei es als junges Mädchen als auch als Erwachsene Frau in Australien. Nach einer kurzen Glückssträhne geht es wieder bergab und sie muss ihr Schicksal in ihre eigenen Hände nehmen. Und das als Frau in der damaligen Zeit, auf sich alleine gestellt mit einem Kind. So jemandem widerfahren viele unschöne Sachen. Alles läuft ein bestimmtes Ende zu, das man von so einer Geschichte natürlich erwartet. Und dann ist plötzlich das Ende da, für mich war das irgendwie mitten in der Handlung. Es hätte eigentlich noch viel zu erzählen gegeben. Fazit: Ein Buch, das ganz toll, spannend und interessant begonnen hat und irgendwann zu schnell ein Ende fand, das mir zu offen war. Die Autorin hat eine gute Idee zu einer Geschichte gesponnen, in der das erzählerische Netz gegen Ende sehr gelitten hat. Man folgte strickt den beiden Handlungssträngen, die immer schneller und schneller aufeinander zueilten. Sehr schade, denn die Autorin kann es eigentlich viel besser! Ihr Buch “Das Lied des Paradiesvogels” empfand ich als sehr gelungen und ich war etwas enttäuscht, dass Rebecca Maly sich hier so beeilt hat, das Buch zu beenden. Wer aber mehr über Australien, die anstrengende Überfahrt der Sträflinge dorthin, die Strafkolonie dort und über das harte Leben auf einer Farm wissen will, erfährt hier einiges. Insgesamt ein gutes Buch, das durch die erwähnten Kritikpunte leider nicht mehr als 3 Sterne bekommen kann.


  • Artikelbild-0