Vespasian. Das zerrissene Reich

Vespasian Band 7

Robert Fabbri

(4)
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Beschreibung

Das britische Bestseller-Epos über das Leben des Kaisers Vespasian geht weiter! Exakt recherchierte Historie und packende Action für Fans von Bernard Cornwell und David Gilman.

A.D. 58: Das Römische Reich wird von innen erschüttert: Kaiser Nero hat einen Tross von Speichelleckern um sich versammelt, und zusammen wüten sie des Nachts in Roms ungeschützten Strassen. Neros Ausgaben steigen ins Unermessliche, zugleich ist die Kontrolle über Britannien kaum noch zu bezahlen. Kann Nero sich aus der Provinz zurückziehen, ohne als Verlierer dazustehen?

Panisch versuchen die römischen Investoren, ihren Reichtum aus Britannien abzuziehen. Vespasian muss noch einmal auf die Insel. Dort wird er in eine tödliche Rebellion verwickelt, angeführt von der unerbittlichen und furchtlosen Königin und Heerführerin Boudicca. Während der Aufstand um sich greift, muss Vespasian seinen Auftrag erfüllen - bevor ganz Britannien in Flammen aufgeht ...

Produktdetails

Verkaufsrang 2497
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 19.05.2020
Verlag Rowohlt Verlag
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Dateigröße 1515 KB
Originaltitel Vespasian. The Furies of Rome
Übersetzer Anja Schünemann
Sprache Deutsch
EAN 9783644006300

Weitere Bände von Vespasian

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2020
Bewertet: anderes Format

Während Kaiser Nero immer unberechenbarer wird, versucht Vespasian sich seinem Unmut zu entziehen. Zurück in Britanien wird die Lage immer brenzliger und seine gesamte Kampferfahrung ist gefragt. Spannend, voller Intriegen und Hinterlist. Ein absolutes Muss für Fans dieser Reihe.

Rom - Britannien
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Kaiser Nero ist nunmehr schon seit vier Jahren im Amt, aber seine Herrschaft wird immer grausamer und die Senatoren - sowie alle anderen - sind nur noch seine Spielbälle. Er lässt sich wie ein Gott verehren und keiner traut sich, ihm etwas entgegen zu setzen. Seine Konkubine zeigt sich offen neben ihm, seine Frau gerät immer meh... Kaiser Nero ist nunmehr schon seit vier Jahren im Amt, aber seine Herrschaft wird immer grausamer und die Senatoren - sowie alle anderen - sind nur noch seine Spielbälle. Er lässt sich wie ein Gott verehren und keiner traut sich, ihm etwas entgegen zu setzen. Seine Konkubine zeigt sich offen neben ihm, seine Frau gerät immer mehr in den Hintergrund. Vespasian und sein Bruder Sabinus sind beide zur gleichen Zeit in Rom, Vespasians ältester Sohn Titus hat den cursus honorus begonnen, seine Tochter heiratet und Domitian macht nur Probleme. Als Vespasian sich den Ärger des Kaisers zuzieht - dieser hat ihn in eine ausweglose Situation mit seinen Rennpferden gebracht und dann spielte er noch eine Rolle bei dem Wiedersehen Neros mit seiner Mutter Agrippina, das für diese gar nicht gut ausgeht - geht Vespasian erneut nach Britannien, gemeinsam mit dem treuen Magnus, seinem Bruder Sabinus und auch Caenis begleitet ihn dieses Mal. In Britannien gerät die Situation immer mehr außer Kontrolle, vor allem als sie auf Boudicca treffen, eine Heerführerin, die es in die Geschichtsbücher geschafft hat. Am Ende geht es wieder zurück nach Rom. Auch dieses Mal gibt es Schlachtenbeschreibungen - mir gefallen diese jedoch weniger, da sie immer so detailliert ausfallen, aber zum Glück überwiegen andere Teile der Geschichte und so gibt es dieses Mal zum Beispiel viel über die Verwaltung Britanniens und Geldverleiher zu erfahren. Eine tolle Reihe und wie immer wunderbar vorgetragen von Erich Wittenberg - am liebsten mag ich, wenn Wittenberg Magnus "seine Stimme leiht".

Ein Riss durchs Reich
von Michael Sterzik aus Wallenhorst am 29.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der siebte Band dieser außerordentlich sehr guten historischen Reihe um den späteren, ersten Kaiser der flavischen Linie – Vespasian – überzeugt ebenfalls. Im vorliegenden Band vergegenwärtigt sich der Konsul Vespasian, dass er höhere Ämter erreichen kann. Nero – der letzte Kaiser aus der Linie der julisch-claudischen Dynasti... Der siebte Band dieser außerordentlich sehr guten historischen Reihe um den späteren, ersten Kaiser der flavischen Linie – Vespasian – überzeugt ebenfalls. Im vorliegenden Band vergegenwärtigt sich der Konsul Vespasian, dass er höhere Ämter erreichen kann. Nero – der letzte Kaiser aus der Linie der julisch-claudischen Dynastie hat keine Nachkommen. In Rom, der Ewigen Stadt ist Nero beim Volk nicht beliebt – er ist berüchtigt für seine willkürlichen Gewalttaten, seine obsessiven Orgien und seiner Politik der Einschüchterung und Angst. Sein Machthunger lässt ihn aber an anderer Stelle blind werden. Durch ebenfalls gierige Politiker und nicht zuletzt durch seinen Berater dem Politiker und Philosophen Seneca, lässt er sich manipulieren. Vespasian – inzwischen 52 Jahre alt – weiß um die politische und militärische Macht Roms. Die Politik ist mörderisch und Vespasian involviert und positioniert sich auf der blutigen Messerspitze römischer Intrigen und Machtspielchen. Dem Autor Robert Fabbri gelingt es sehr gut, die römische Politik realistisch nachzuerzählen. Dabei stützt er sich ausschließlich auf die historischen Quellen zeitgenössischer Personen wie Sueton und Tacitus. Robert Fabbri rezeptiert Nero als ausgesprochen negativ – diese Darstellung mag bei Wissenschaftlern und Chronisten umstritten sein, aber die letzten Jahre unter der Herrschaft Neros waren durchsetzt von Verbrechen, brutalen Hinrichtungen und Ausschweifungen die Menschenleben kosteten. Auch in der Außenpolitik brillierte der von seinen eigenen Künsten überzeugte Nero nicht. Er überließ die Außenpolitik vorwiegend den amtierenden Statthaltern und Befehlshabern. Das Buch ist in zwei Teilen aufgebaut. Der erste spielt überwiegend in Rom und befasst sich mit der Person Neros und dessen Politik und dem Charakter, der eindeutig psychisch mehr wie instabil ist. Der zweite Teil dieses Romans spielt in Britannien und befasst mit der Niederschlagung des Aufstands unter der Führung der britischen Königin Boudicca. Diese Kapitel sind spannender in Szene gefasst – Robert Fabbris Fähigkeit eine Schlacht mit Worten zu beschreiben ist hervorragend und gewaltig. A.D. 58: Das Römische Reich wird von innen erschüttert: Kaiser Nero hat einen Tross von Speichelleckern um sich versammelt, und zusammen wüten sie des Nachts in Roms ungeschützten Straßen. Neros Ausgaben steigen ins Unermessliche, zugleich ist die Kontrolle über Britannien kaum noch zu bezahlen. Kann Nero sich aus der Provinz zurückziehen, ohne als Verlierer dazustehen? Panisch versuchen die römischen Investoren, ihren Reichtum aus Britannien abzuziehen. Vespasian muss noch einmal auf die Insel. Dort wird er in eine tödliche Rebellion verwickelt, angeführt von der unerbittlichen und furchtlosen Königin und Heerführerin Boudicca. Während der Aufstand um sich greift, muss Vespasian seinen Auftrag erfüllen – bevor ganz Britannien in Flammen aufgeht. (Verlagsinfo) Doch Robert Fabbri befasst sich nicht nur mit der Charakterisierung Neros, sondern natürlich mit der eigentlichen Hauptperson Vespasian. Er wirkt dem Alter angemessen, deutlich reifer, vorsichtiger zum Teil, aber auch bereit sich und seine Familie an die Spitze des Imperiums zu bringen. Bei beiden Personen geht es neben den politischen Ambitionen, auch um die internen familiären Verhältnisse. Gerade Nero – der man kann schon sagen traditionell dazu veranlagt ist, seine eigene Familie zu meucheln – wird thematisiert. Die qualitative Atmosphäre des Romans ist wie bei den letzten Bänden vorher auch schon, absolut hochklassig. Robert Fabbri schriftstellerisches Talent festigt und baut sich dabei immer weiter aus. Dem Autor gelingt aus einer Selbstverständlichkeit heraus, alle Szenen spannend darzustellen – egal ob es um die Politik, oder den Krieg, um interne Familienprobleme geht. Die Konzeption der Dialoge sind neben dem Informationsgehalt sehr unterhaltsam erzählt und mitunter mit einem netten Humor versehen. Die Reihe „Vespasian“ ist mit einer der besten historischen Reihen, die ich jemals gelesen habe. Historisch professionell recherchiert – die Kriege und Schlachten wortgewaltig und wuchtig erzählt. Die Haupt-und Nebenpersonen perfekt in Kombination zueinander aufgestellt. Das ist Unterhaltung auf den allerhöchsten Niveau. Der siebte Band reiht sich mühelos ein und es wird nicht langweiliger – Vespasian ist noch „kein“ Kaiser – aber seine Stunde wird kommen. In den letzten Kapiteln zeichnet es sich ab, dass Rom unter der Herrschaft Nero „brennen“ wird. Die „christliche“ Religion findet ebenfalls ihren Platz und wird bestimmt in den nächsten Titeln dieser Reihe weiter ausgebaut. Fazit „Vespasian – Das zerrissene Reich“ von Robert Fabri ist ein historischer Pageturner, der hochklassig ist. Robert Fabbri ist einer der besten Autoren im historischen Genre – der sich mit seiner Figur des Vespasian – einen ewigen Meilenstein gesetzt hat. Großartig. Michael Sterzik


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