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1794 (Winge und Cardell ermitteln 2)

2 CDs

Winge und Cardell ermitteln Band 2

Niklas Natt och Dag

(160)
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Beschreibung

Endlich! Nach 1793 die mit Spannung erwartete Fortsetzung vom preisgekrönten SPIEGEL-Bestsellerautor

Nach den Ereignissen des letzten Jahres fällt Jean Michael Cardell in ein tiefes Loch. Die Ermittlungen im Fall der verstümmelten Leiche gaben seinem Leben einen Sinn. Nun ist er wieder da, wo er vorher war. Bis zu dem Tag, als ihn eine Frau kontaktiert: Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht auf grausamste Weise zugerichtet und getötet. Als Täter wird deren frisch angetrauter adeliger Ehemann identifiziert und in die Irrenanstalt eingewiesen. Die Mutter der Getöteten glaubt diese Version jedoch nicht und sucht Hilfe bei Cardell. Seine Nachforschungen führen diesen erneut in die Abgründe Stockholms, und er muss feststellen, dass die Stadt verruchter und gefährlicher ist als je zuvor.

Niklas Natt och Dag, geboren 1979, arbeitet als freier Journalist in Stockholm. Der SPIEGEL-Bestsellerautor entstammt der ältesten Adelsfamilie Schwedens. Nicht zuletzt deshalb hat er eine besondere Verbindung zur schwedischen Geschichte. Sein historischer Kriminalroman »1793« gewann auf Anhieb den Schwedischen Krimipreis für das beste Spannungsdebüt. Wenn er nicht schreibt oder liest, spielt er Gitarre, Mandoline, Geige oder die japanische Bambuslängsflöte Shakuhachi.

Philipp Schepmann ist Schauspieler, Sprecher, Regisseur und Produzent. Zu seinen grossen Hörbucherfolgen gehören seine Lesungen der »Narnia«-Reihe. Auch seine Romaninterpretationen von Autoren wie Ken Follett, Luca Di Fulvio und Jostein Gaarder begeistern regelmässig die Hörer. Ausserdem überzeugte er in Niklas Natt och Dags »1793«.

Louis Friedemann Thiele stand bereits mit 13 Jahren zum ersten Mal vor der Kamera. Später studierte er an der American Academy of Dramatic Arts in Los Angeles, USA. Wieder zurück in Deutschland war er Ensemblemitglied am Schauspiel Essen und in Film und Fernsehen zu sehen. Darüber hinaus ist Louis Friedemann Thiele als Synchronsprecher aktiv. Seine Stimme ist in Serien wie »Once upon a time« oder »Game of Thrones« zu hören.

Produktdetails

Verkaufsrang 1843
Medium MP3-CD
Sprecher Philipp Schepmann, Louis Friedemann Thiele
Spieldauer 787 Minuten
Erscheinungsdatum 03.01.2020
Verlag Osterwoldaudio
Übersetzer Leena Flegler
Sprache Deutsch
EAN 9783869524429

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
160 Bewertungen
Übersicht
90
49
14
6
1

1793 war grausam ? Da geht noch was !
von einer Kundin/einem Kunden am 09.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es gibt nur wenige Bücher, die einen sprachlos zurücklassen: Dieser Roman tut das auf jeden Fall. Wie schon sein Vorgänger vom untersten Rand der schwedischen Gesellschaft aus erzählt, versuchen sich die Hauptfiguren verzweifelt ein besseres Leben zu verschaffen...ob es ihnen nützt ? Wie in "1793" fällt die experimentelle Erzähl... Es gibt nur wenige Bücher, die einen sprachlos zurücklassen: Dieser Roman tut das auf jeden Fall. Wie schon sein Vorgänger vom untersten Rand der schwedischen Gesellschaft aus erzählt, versuchen sich die Hauptfiguren verzweifelt ein besseres Leben zu verschaffen...ob es ihnen nützt ? Wie in "1793" fällt die experimentelle Erzählweise auf, am Anfang etwa als Abenteuer-Briefroman in Ich-Form. Eine anrührende ländliche Liebesgeschichte wird entworfen...die dann in einem infernalischen Blutbad endet. Egal wie hart die Hauptpersonen im Einstecken sind, wie sehr sie sich nach einem kleinen Hoffnungsschimmer abstrampeln: Am Ende wären sie tot glücklich dran. Trotz der düsternen Stimmung muss man mit ihnen mitzittern und leiden, wenn man auch die letzte Seite umblättert, wieder zurückliest und sich fragt : WAS, das war es jetzt, da muss doch noch irgendetwas Positives kommen ?? Einfach unfassbar. Wer denkt, es geht ihm schlecht, sollte dieses Buch lesen...

von einer Kundin/einem Kunden am 06.06.2020
Bewertet: anderes Format

Auch der zweite Teil von Niklas Natt och Dag ist wieder großartig! Spannend, blutig und absolut lesenswert!

Deutlich schwächer als der Vorgänger
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 24.05.2020
Bewertet: Einband: Paperback

"1793" war das unglaublich starke, wenn auch grausame Debüt des schwedischen Schriftstellers Niklas Natt och Dag. Der Roman war hart, aber dabei unterhaltsam, fesselnd und entwickelte einen Sog, dem ich mich als Leserin schwer entziehen konnte. Umso erfreuter war ich, als ich entdeckte, dass es die Fortsetzung "1794" schon au... "1793" war das unglaublich starke, wenn auch grausame Debüt des schwedischen Schriftstellers Niklas Natt och Dag. Der Roman war hart, aber dabei unterhaltsam, fesselnd und entwickelte einen Sog, dem ich mich als Leserin schwer entziehen konnte. Umso erfreuter war ich, als ich entdeckte, dass es die Fortsetzung "1794" schon auf den deutschen Markt schaffte. Offenbar lief das Debüt auch hierzulande so gut, dass der Verlag Piper sich ins Zeug legte und den Nachfolger möglichst schnell auch hier veröffentlichte. "1794" ist ein guter Roman, eine gute Fortsetzung. Aber so mitreißend wie "1793" ist er nicht. Dass ich vier Monate brauchte, ihn endlich zu Ende zu lesen, sagt viel über die Qualität aus. Dabei bleibt Natt och Dag seinem Stil - auch und vor allem sprachlich - treu. Der Krimi ist wieder in vier Jahreszeiten aufgeteilt. Es tauchen viele - vielleicht zu viele - Bekannte aus dem ersten Teil auf. Das große Manko ist jedoch, dass bereits nach dem ersten Kapitel klar ist, wer hinter dem Mord steckt und was das Motiv ist. Es gibt für die Leser*innen keine Rätsel zu lösen. Allenfalls fragt man sich, warum der junge Herr Drei Linden so dämlich ist. Aber das ist nebensächlich. Das Szenario, dass die Leser*innen bereits Mörder und Motiv kennen, während der oder die Ermittler*innen noch im Dunkeln tappen, kann funktionieren. Im Fernsehen ist die Serie "Columbo" ein hervorragendes Beispiel. Aber dann muss der Weg des oder der Ermittler*innen interessant und fesselnd genug sein, um die Leser*innen bei Laune zu halten. Während "1793" also sein grausamstes Geheimnis (Spoiler: Der junge amputierte Mann war bis zu seinem Tod bei Sinnen) erst zum Ende hin offenbarte, wird das Geheimnis in "1794" bereits am Anfang erzählt. Ich hatte ehrlich gesagt während der Lektüre immer wieder die Hoffnung, dass sich irgendetwas Neues ergeben würde, irgendetwas, das wir uns nach dem ersten Abschnitt nicht schon zusammenreimen konnten. Ich hatte die Hoffnung auf ein bisschen Finesse, auf irgendeine Überraschung. Aber leider bietet "1794" genau das nicht, so dass ich das Buch über weite Strecken schlicht und ergreifend als öde empfand. Kein Wunder also, dass ich immer wieder lange Pausen zwischen den Abschnitten einlegte. Dazu kommt der nüchterne Sprachstil von Natt och Dag. Konnte ich dem in seinem ersten Roman noch einiges abgewinnen, weil die Geschichte selbst verdammt gut war, trägt der Schreibstil zur Höhepunktlosigkeit bei. Sicher: Die Hintergründe des Mordes sind grausam. Aber nichts am Buch ist raffiniert, nichts ist mitreißend, nichts zwingt die Leser*innen, doch noch ein paar Seiten weiterzulesen, obwohl sie dringend schlafen oder etwas erledigen müssten. Es gibt keine Sogwirkung. Erfreulicherweise ist es Natt och Dag aber immerhin wieder gelungen, die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse Schwedens und insbesondere Stockholms des Jahres 1794 auferstehen zu lassen. Das macht zugegebenermaßen nach wie vor einen großen Reiz aus. Für Reaktionäre oder Romantiker sind weder "1793" noch "1794" geeignet, denn das Leben damals war brutal - und wird schonungslos von Natt och Dag beschrieben. Mich hat "1794" nicht gepackt. Der Roman hat seine Momente, aber letztlich wurde das Pulver bereits im ersten Viertel verschossen. Wäre dies der Erstling gewesen, hätte ich einer Fortsetzung nicht entgegengefiebert.


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