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Ich habe einen Knall - Sie auch?

Eine Psychotherapie zum Mitlesen

Denise Hürlimann, Mirjam Indermaur

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Beschreibung

Am Morgen noch hatte Mirjam Indermaur ihren Söhnen einen Vortrag darüber gehalten, dass sich eine Geschirrspülmaschine nicht von allein leert, aber schon ein paar Stunden später verschoben sich ihre Prioritäten radikal. Ihr Mann hatte die Diagnose Krebs erhalten. Ohnehin bereits seit längerer Zeit mit einer Erschöpfungsdepression belastet, suchte sie sich psychotherapeutische Unterstützung und fand diese bei Denise Hürlimann, wo sie sich vom ersten Moment an aufgehoben fühlte. Nach der Therapie entwickelte Mirjam Indermaur die Idee, ein Buch über den Weg, den die beiden Frauen miteinander gegangen waren, zu schreiben. So ist - im wechselseitigen Erzählen - eine Psychotherapie zum Mitlesen entstanden. Ein Buch, das nicht nur einen tiefen Einblick in die Welt der Psychotherapie gibt, sondern auch hilft, Strategien zum Überleben von schwierigen Zeiten zu entwickeln und sogar das Lachen wiederzufinden.

Mirjam Indermaur, geb. 1967, hat eine Marketingausbildung absolviert und arbeitet seit vielen Jahren im eigenen Betrieb. Zusätzlich hat sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben zum Beruf gemacht und verfasst in einem Textdienst Auftragsarbeiten verschiedenster Art. Ihre stete Lust auf Neues hat sie zu zahlreichen Weiterbildungen im Bereich Schreiben sowie in Social Media geführt. Zudem wird sie dank ihrem Interesse an Psychologie bald ihren Master im Bereich Coaching abschliessen. Nach einer Erschöpfungsdepression und der Krebsdiagnose ihres Mannes machte sie eine Psychotherapie. Die Erfahrungen, die sie während der Therapie gewonnen hatte, erschienen ihr so wertvoll, dass sie eines Tages beschloss, sie weiterzugeben. Und dies im Wechsel mit ihrer Therapeutin, der Psychoonkologin Denise Hürlimann. Mirjam Indermaur lebt mit ihrer Familie im Kanton Zürich.

Dr. phil. Denise Hürlimann, geb. 1971, ist Psychotherapeutin. Ihr Werdegang führte sie über ein Studium der Betriebswirtschaftslehre, der Psychologie und der Politologie zum Doktorat in Psychologie und zu einem Advanced Master in kognitiver Psychotherapie und Verhaltensmedizin. Als Fachpsychologin für Psychotherapie behandelt sie Patienten mit psychischen Störungen und begleitet deren Angehörige. Ihre Spezialgebiete sind die Verhaltenstherapie, die Notfallpsychologie und die Psychoonkologie. Neben der Arbeit in der eigenen Praxis begleitet sie stationäre Onkologiepatienten und deren Angehörige in Spitälern. Zusätzlich hält sie Referate, unter anderem über Krisenbewältigung, die sich durch hohes Fachwissen und grosse Einfühlsamkeit auszeichnen. Als ihre ehemalige Patientin Mirjam Indermaur sie anfragte, gemeinsam ein Buch zu schreiben, musste sie nicht lange überlegen, die Idee faszinierte sie. Denise Hürlimann lebt mit ihrer Familie im Kanton Zug.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783037637654
Verlag Wörterseh Verlag
Dateigröße 4367 KB
Verkaufsrang 25987

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein ernst zu nehmendes, aufklärendes Buch
von San1 am 09.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Geht das Leben normal weiter, wenn beim Partner eine Krebsdiagnose gestellt wird? Frau Indermaur lässt uns in ihrem Buch an ihrem Weg teilhaben, den sie ab dem Zeitpunkt (bzw. auch etwas davor) der Krebsdiagnose ihres Mannes gegangen ist. Sie ließ sich in dieser schweren Zeit nämlich helfen und zwar von Frau Dr. Hürlimann, ei... Geht das Leben normal weiter, wenn beim Partner eine Krebsdiagnose gestellt wird? Frau Indermaur lässt uns in ihrem Buch an ihrem Weg teilhaben, den sie ab dem Zeitpunkt (bzw. auch etwas davor) der Krebsdiagnose ihres Mannes gegangen ist. Sie ließ sich in dieser schweren Zeit nämlich helfen und zwar von Frau Dr. Hürlimann, einer Psychotherapeutin. Mit einer Offenheit, von der man nur beeindruckt sein kann, schildert Fr. Indermaur diese Zeit und vor allem ihre Fortschritte während der Psychotherapie. Begleitet werden ihre Erzählungen von Aussagen der Therapeutin, was unendlich spannend ist zu lesen und zudem auch ein perfektes Gesamtbild für den Leser darstellt. Ich bin immer noch wahnsinnig beeindruckt von Fr. Indermaur. Sie zeigt hier sehr viel Mut ihre schwache Seite zu zeigen und wirkt dabei nur allzu menschlich. Es war für mich sehr berührend zu lesen, wie sie sich fühlt. In der Erzählung steht auch nicht der Krebspatient im Fokus, sondern sie als Partnerin und letztendlich auch Mitbetroffene. Ich konnte mit ihr mitfühlen und fand mich nur allzu oft in dem Geschriebenen wider. Hier muss ich zugeben, dass ich mich der Autorin verbunden fühle, da ich ihre Lebenseinstellung zum größten Teil teile. Kein Leser muss bei diesem Buch Angst haben, dass er zugejammert wird und mit perfekten Antworten der Therapeutin bombadiert wird. Dem ist nämlich gar nicht so. Die Autorinnen reflektieren die Vergangenheit sehr detailliert, aber keineswegs langweilig. Es treten auch keine wirklichen Wiederholungen auf, was ich vor dem Lesen befürchtet hatte. Man ist dabei, wie Fr. Indermauer vier Schritte vorwärts geht und prompt wieder zwei Schritte zurückgeworfen wird. Die komplette Familie ist immer wieder Thema, denn hier handelt es sich natürlich um ihr ganz eigenes Umfeld und die Auswirkungen dadurch, mal positiv mal eher negativ. Der Schreibstil ist extrem flüssig und zudem kommt der Witz auch nicht zu kurz. Auch die Einschübe der Therapeutin sind sehr verständlich und klären auch die Therapie an sich besser auf. Hierbei fand ich es auch ausgesprochen toll, dass Fr. Dr. Hürlimann ihre persönliche Einstellung relativ stark mit einfließen lässt und nicht mit Floskeln daherkommt. Beide Damen erschienen mit sehr sympathisch. Man merkt auch, dass sich beide gerne mögen und auf einer Wellenlänge sind. Hier handelt es sich nicht um eine aufgeteilte und unzusammenhängende Arbeit, sondern eher ein perfektes Zusammenspiel. Ich ziehe meinen Hut vor beiden Damen, dass sie dieses Experiment "Buch" gewagt und letztendlich auch umgesetzt haben. Es zeigt sehr gut auf, dass man nicht "verkorkst" sein muss, um bei einem Therapeuten zu landen, sondern jeder in bestimmten Lebensabschnitten stark von einer "Begleitung" profitieren kann. Die "Psychotherapie zum Mitlesen" war für mich sehr bereichernd und aufklärend.

Wenn das Leben schwer wird...
von Mareike Kollenbrandt aus Titz am 08.11.2019

Depression kann viele Gesichter haben. Im Falle der Autorin änderte sich ihr Leben innerhalb von Stunden radikal, als sie von der Krebserkrankung ihres Mannes erfährt. Schon vor dem Tag X war sie mit einer Erschöpfungsdepression belastet, ausgelöst durch ständige Überschreitung der persönlichen Belastungsgrenze. Dieses Buch bes... Depression kann viele Gesichter haben. Im Falle der Autorin änderte sich ihr Leben innerhalb von Stunden radikal, als sie von der Krebserkrankung ihres Mannes erfährt. Schon vor dem Tag X war sie mit einer Erschöpfungsdepression belastet, ausgelöst durch ständige Überschreitung der persönlichen Belastungsgrenze. Dieses Buch beschreibt die Psychotherapie, die sie nach der Krebsdiagnose beginnt. Der lange Weg zur Normalität. Humorvoll, spannend und nicht immer einfach ist der Weg den sie beschreitet. Ein sehr guter Titel für die Leser, die vielleicht Angst haben sich für eine Therapie zu entscheiden. Für Therapieerfahrene ist es eine kurzweilige Geschichte in der man sich in vielen Beschreibungen wiederfinden kann.

Eine Psychotherapie zum Mitlesen?! Ein interessantes Experiment, das durchaus gelungen ist!
von jam am 18.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn jemand mit körperlichen Symptomen auf psychische Belastungen reagiert, werte ich das häufig als Chance. Viele Menschen haben ein Frühwarnsystem für psychischen Stress… Seite 47 „Ich habe einen Knall!“ gibt die Autorin Mirjam Indermaur offen und ehrlich zu. Denn als ihr Mann schwer an Krebs erkrankte, war der Zeitpunkt g... Wenn jemand mit körperlichen Symptomen auf psychische Belastungen reagiert, werte ich das häufig als Chance. Viele Menschen haben ein Frühwarnsystem für psychischen Stress… Seite 47 „Ich habe einen Knall!“ gibt die Autorin Mirjam Indermaur offen und ehrlich zu. Denn als ihr Mann schwer an Krebs erkrankte, war der Zeitpunkt gekommen, an dem auch sie Hilfe benötigte. Dabei traf sie auf die Psychologin Dr. Denise Hürlimann, mit der sie gemeinsam dieses Buch geschrieben hat. Als Angehöriger einer kranken Person will man für diese möglichst viel tragen und ertragen – aber wie, ohne dabei seine eigenen Kräfte aufzubrauchen? Nicht nur in diesem Bereich kann eine erfahrene Psychologin weiterhelfen. Dr. Hürlimanns Spezialgebiet ist die Psychoonkologie, begleitet also Krebskranke und deren Angehörige – ein Fachbereich, von dem ich in diesem Buch zum ersten Mal gehört habe. In abwechselnden Kapiteln erzählt Frau Indermaur, wie es ihr geht und mit welchen Herausforderungen sie kämpft und beleuchtet Frau Dr. Hürlimann die psychologischen Hintergründe. Wie es mir dabei ging: Das Buch trägt den Untertitel „Eine Psychotherapie zum Mitlesen“, was, wie ich finde, eine sehr treffende Beschreibung ist. Sehr persönlich und authentisch berichtet Frau Indermaur von ihren Problemen, ihren Erfolgen und ihren Rückschlägen. Dabei schienen mir manche Kapitel wie für mich ausgesucht, mit einigen wenigen konnte ich nicht so viel anfangen. Etwas vermisst habe ich den humorvollen Unterton, den der Titel und auch der sehr entzückende Trailer suggerierte. Frau Indermaur beschreibt ihr Seelenleben umfassend, lässt auch kritische Punkte in ihrer Vergangenheit nicht aus und so geht es nicht nur um die Erkrankung ihres Mannes. Auch Themen, die wohl vielen Menschen begegnen, werden angesprochen. Sei es das Loslassen, sich abgrenzen, wie man sich mit Sarkasmus selber einmauert – das im Wechsel mit Frau Dr. Hürlimanns Fachwissen und Erfahrungen geben diesem Buch etwas Besonderes! Natürlich kann ein Buch keine eigene Therapie ersetzen, wenn man mit großen Schwierigkeiten konfrontiert ist. Sehr wohl aber kann es zum Denken anregen und vielleicht bei dem einen oder anderen einen Schubs geben, aus dem Schneckenhaus zu kriechen und sich gegebenfalls professionelle Hilfe zu holen. Da sich das Buch ja an Menschen mit einem „Knall“ richtet, hätte ich mir ein persönliches Nachwort gewünscht, das Betroffene ermutigt, sich Hilfe zu suchen, sowie eine Liste der Sorgentelefone oder ein Link zu einem Psychologenverzeichnis im deutschsprachigen Raum. Fazit: Eine Psychotherapie zum Mitlesen?! Ein interessantes Experiment, das durchaus gelungen ist!


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