Die vierzehnjährige Giulia sieht sich als Aussenseiterin. In puncto Schönheit kann sie mit den anderen Mädchen nicht mithalten – und schon gar nicht mit ihrer Freundin Laura, die sie für ihr Aussehen bewundert. In ihrer Sehnsucht nach Zuwendung lernt sie auf einem Frühlingsfest Lorenzo kennen, einen attraktiven jungen Mann, der für ein Fahrgeschäft arbeitet. Als er beginnt ihr seine Aufmerksamkeit zu schenken, gerät sie in einen Strudel pubertärer Gefühle. Schon bald glaubt sie, ihn zu lieben und verzehrt sich in Sehnsucht nach ihm. Und trotz eines Vorfalls, der sie hätte warnen sollen, hält sie an ihm fest – nicht sehend, welche Gefahr von ihm ausgeht ...
... bis es zu spät ist!
Portrait
Letitia Neri wurde 1982 im italienischen Kurort San Remo an der Riviera di Ponente in Ligurien geboren. Vor einigen Jahren verschlug es sie nach Turin, wo sie seitdem als Vollzeitdomina und Prostituierte in einem Bordell arbeitet.
Schon als Jugendliche bemerkte sie, dass es ihr Lust bereitete, wenn sie jemand zu Handlungen zwingen, erniedrigen oder schlagen konnte. Das ideale Zusammenspiel von Domina und Sub beruht, so sagt sie, nicht auf Objektifizierung und Demütigung, sondern auf einer ausgleichenden und tiefenpsychologischen Erfahrung, die auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basiert. In ihren schonungslos hart geschriebenen Geschichten spielen immer wieder autobiographische Erfahrungen mit, sodass ihre Protagonisten durchaus Facetten ihrer eigenen Persönlichkeit aufweisen können.