Autobiographische Schriften

Leben im Widerspruch Versuch einer intellektuellen Autobiographie. Nebenbei geschehen Erinnerungen. Texte aus dem Nachlass

René König Schriften. Ausgabe letzter Hand Band 18

Rene König

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Beschreibung

Geboren im Kaiserreich, aufgewachsenen in der Weimarer Republik, geprägt vom Widerstand gegen den Nationalsozialismus und den Jahren der Emigration in der Schweiz, kehrte René König 1953 nach Deutschland zurück und wurde zu einem der Wiederbegründer der deutschen Soziologie. Die 1980 zuerst veröffentlichte Autobiographie "Leben im Widerspruch" beschreibt die einzelnen Etappen dieses Lebensweges, die Schulzeit in Danzig mit seinem polnischen Hinterland, die Studienjahre in Wien, Berlin und Paris und die vielfältige Tätigkeit als akademischer Lehrer in Europa, Amerika und Asien, die Reisen des jungen Studenten in die Länder des Nahen Ostens, die Begegnung mit der Kultur Siziliens, Erfahrungen als Betreuer eines bundesdeutschen Entwicklungshilfeprojektes in Afghanistan und die Auseinandersetzung mit den indianischen Kulturen im Südwesten der USA.

Der zweite, bisher unveröffentlichte Text entstammt einer im Nachlass befindlichen unvollendeten Autobiographie, die mehr persönlich gehalten werden sollte und den Charakter von "Erinnerungen" hat. An ihr hat René König bis ungefähr 1990 gearbeitet. Der Titel "Nebenbei geschehen" stammt von ihm. Behandelt werden in diesen Kapiteln die Lebensabschnitte in Danzig, Berlin und in Zürich.

René König (1906-1992) war ein international renommierter Soziologe und Anthropologe und einer der Wiederbegründer der Soziologie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er war Professor für Soziologie und tätig an der Universität zu Köln.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Verlag Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Seitenzahl 438
Maße (L/B/H) 24.1/16/3 cm
Gewicht 834 g
Auflage 2. Auflage 2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-658-28244-8

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  • Leben im Widerspruch — Versuch einer intellektuellen Biographie.- I. Existenzielles Vorspiel: Diskriminierung und Selbstbehauptung.- II. Danzig. Polen und Juden.- III. Studienbeginn in Wien: Begegnung mit der Türkei im Umbruch.- IV. Berlin 1926–1936: Narzissmus und Selbstzerstörung.- V. Paris: Auf dem Wege zu einer eigenen Konzeption.- VI. Im Zwischenland: Sizilien. Die ersten Schritte in der Emigration.- VII. Kriegsbeginn in London.- VIII. Zürich: Das Lehren der Soziologie.- IX. Die internationale Ebene (UNESCO).- X. Zurück nach Deutschland.- XI. Fünfundzwanzig Jahre in Köln.- XII. Akademische Lehrer und unruhige Studenten.- XIII. Spanien zwischen Faschismus, regionaler Emanzipation und Katholizismus.- XIV. Afghanistan: Ein Experiment in Ausbildungshilfe für die Dritte Welt.- XV. Als Gastprofessor in den Vereinigten Staaten.- XVI. Indianer, Anglos und Latinos: Eine plurikulturale Gesellschaft im Südwesten der Vereinigten Staaten.- XVII. Heute in Italien.- Nebenbei geschehen — Erinnerungen. Texte aus dem Nachlass.- 1. Vorspiel: Reichtagsbrand.- 2. Der Verlag „Die Runde“.- 3. Fragmente aus der Familiengeschichte.- 4. Auf der Suche nach politischer Orientierung.- 5 Vor der Emigration.- 6. Reinhard Heydrich.- 7. Wanderungen und Fluchten.- 8. Begegnung mit Hermann Rauschning.- 9. Ankunft in Zürich.- 10. Schicksalsgenossen und Künstlerfreunde.- 11. Ein Ausflug nach Österreich.- 12. Peter Suhrkamp.- 13. Ernst Glaeser.- 14. Die Schweiz im Krieg.- 15. Die polnische Exiluniversität.- 16. Jacob Taubes und Manès Sperber.- 17. Eine Zürcher Szene.- 18. Gottardo Segantini.- 19. Franz Theodor Csokor.- 20. Robert Jungk und François Bondy.- 21. Eine Heirat über die Grenze.- 22. La Taillade.- Editorische Notiz.- Nachwort von Oliver König.- Personenregister.