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Sprache und Sein

Kübra Gümüsay

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Beschreibung

Kübra Gümüşay beschreibt wie Sprache unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt. „Ein beeindruckendes Buch, poetisch und politisch zugleich.“ Margarete Stokowski

Dieses Buch folgt einer Sehnsucht: nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt. Nach wirklich gemeinschaftlichem Denken in einer sich polarisierenden Welt. Kübra Gümüşay setzt sich seit langem für Gleichberechtigung und Diskurse auf Augenhöhe ein. In ihrem ersten Buch geht sie der Frage nach, wie Sprache unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt. Sie zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer Gruppe gesehen werden – und sich nur als solche äussern dürfen. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen? Und wie können wir alle – in einer Zeit der immer härteren, hasserfüllten Diskurse – anders miteinander kommunizieren?

"Gümüşays Thesen sind ein Weckruf." Ciani-Sophia Hoeder, Die Dame, 08.10.20

„Ein hochaktuelles Buch, unbedingt lesenswert.“ Tilmann Warnecke, Tagesspiegel, 23.06.20

"Ein persönliches und frisches Plädoyer dafür, den eigenen Blick auf die Welt nicht als gegeben hinzunehmen und andere Perspektiven weder abzulehnen noch zu fürchten." Bettina Baltschev, MDR Kultur, 20.05.20

"Ein Pamphlet für eine Gesellschaft, deren Mitglieder trotz wachsender Unterschiede miteinander reden können." Jury der Sachbuch-Bestenliste Die Zeit, 26.03.20

"Ein lebendiges Plädoyer für mehr Verständnis und eine gerechtere Gesellschaft.“ WDR Westart, 07.03.20

"‚Sprache und Sein‘ entschlüsselt unsere Gegenwart und macht deutlich, was uns verbindet, nämlich die Sehnsucht danach, so frei sprechen zu können, wie als wir die ersten Worte lernten." Nils Minkmar, Der Spiegel, 07.03.20

"Wer Gümüsays Buch ... liest, sieht manches eigene Verhaltensmuster, manche Gedankenlosigkeit anders. Die Stärke des Buches leigt in dieser Zumutung einer anderen Perspektive und der Erschütterung der eigenen." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 22.02.20

"Kübra Gümüsay erzählt, argumentiert, zitiert ‚Sprache und Sein‘ mit solch einer Dringlichkeit, Fantasie und furchtloser analytischer Schärfe, dass jede Seite ein Hochgenuss ist. Man hört, spricht anders danach und will das Buch in die Schulen tragen." Barbara Weitzel, WELT am Sonntag, 16.02.20

"Ein kluges, klares, sehr persönliches Buch ... mit einer wichtigen Botschaft." Pascal Fischer, SWR lesenswert, 12.2.20

"Eine Streitschrift für eine neue Sprache im öffentlichen Diskurs. Eine Streitschrift allerdings, die dem Kampfgetöse entgegenwirkt durch einen persönlichen Ton und eine zum Dialog einladende Geste." Paul Stoop, Deutschlandfunk, 10.02.20

"Eine leidenschaftliche Verteidigungsrede kultureller Vielfältigkeit. ... 'Sprache und Sein' ist frisch wie der Morgentau. Das liegt daran, dass es den Versuch unternimmt, mit guten Argumenten und anschaulichen Beispielen um eine bessere Welt zu ringen." Katharina Teutsch, Die Zeit, 30.01.20

"Der Kampf um Individualität, um die eigene Sprache, der Kampf darum, den Graben zu schliessen, zwischen dem, was sie sich entschieden hat zu sein, und dem, worauf sie festgelegt wird - und zwar der kollektive Kampf aller Marginalisierten und im Speziellen ihrer Generation: Kübra Gümüsays Buch ist dafür ein kraftvolles, mit vielen interessanten Verweisen und Zitaten gespicktes Manifest." Ambros Waibel, taz, 29.01.20

"'Sprache und Sein' ist aufschlussreich und engagiert. ... Es wäre wünschenswert, dass sich möglichst viele Leserinnen und Leser, die möglichst verschieden von Gümüsay sind, autobiografische Berichte wie ihren möglichst genau durchlesen und eine Inventur dessen vornehmen, was sie als selbstverständlich erleben dürfen." Hanna Engelmeier, Zeit Online, 29.01.20

"Am stärksten, wenn die Autorin am eigenen Beispiel zeigt, wie sie als Benannte unter Unbenannten an ihrem Traum von einer Gesellschaft, in der‚ alle gleichberechtigt sprechen und sein können‘ festhält. …Ihr demokratisches Anliegen, die Sprache zu einem Zuhause für alle zu machen, vertritt sie klug und leidenschaftlich." Ralph Gerstenberg, Deutschlandfunk, 27.01.2020

"Der Buchtitel 'Sprache und Sein' klingt nach Heidegger, handelt aber keinesfalls vom Geworfensein in unsere sprachliche Gegenwart, sondern vom Auftrag, sie zu gestalten." Marc Reichwein, Die Welt, 27.01.20

"Die von Gümüsay angesprochenen Themen sind wichtig: das Bewusstsein für die Macht der Sprache, die gegenwärtige Diskursverschiebung nach Rechts, das Plädoyer dafür, Menschen auch ausserhalb von Kategorien sprechen zu lassen." Azade Pesmen, Deutschlandfunk Kultur, 27.01.20

"Dieses Buch ist ein Befreiungsschlag – und ein kluger Essay von literarischer Qualität und politischer Kraft."
Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung, 26.01.20

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 27.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26595-0
Verlag Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 21/13.4/2.5 cm
Gewicht 323 g
Auflage 16. Auflage
Verkaufsrang 452

Kundenbewertungen

Durchschnitt
48 Bewertungen
Übersicht
40
3
2
1
2

tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 06.04.2021

Eine absolute Lese-Empfehlung. Dieses Buch hat mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet und mich zum nachdenken gebracht. Danke Frau Gümüşay!

Enttäuschung
von einer Kundin/einem Kunden am 18.03.2021

Der Inhalt und der Titel des Buches versprechen ein ganz anderes Thema, um das es letztendlich gar nicht wirklich geht. Das Thema Sprache findet nur am Anfang kurz Erwähnung und es hätte ein wunderbares Buch werden können... Doch das Augenmerk liegt auf Rassismus. Ich möchte klarstellen, dass ich das auch sehr interessant und wi... Der Inhalt und der Titel des Buches versprechen ein ganz anderes Thema, um das es letztendlich gar nicht wirklich geht. Das Thema Sprache findet nur am Anfang kurz Erwähnung und es hätte ein wunderbares Buch werden können... Doch das Augenmerk liegt auf Rassismus. Ich möchte klarstellen, dass ich das auch sehr interessant und wichtig finde, aber irgendwie konnte mich die Autorin hier nicht wirklich überzeugen. Ihre Sichtweise finde ich sehr eindimensional und ich was nicht, was ich von ihrer religiösen Einstellung halten soll. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, aber nur, weil ich so enttäuscht war und dachte, dass das doch nach den ganzen guten Bewertungen nicht alles sein kann. Die Grundidee an sich hätte sicher sehr viel Potenzial gehabt, aber die Umsetzung fand ich nicht gut.

Leider zu wenig Kontext im Bezug auf Sprache
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 13.03.2021

Der Anfang hat sehr gut begonnen und zeigte einige Beispiele aus der Sprachwissenschaft. Ich hatte eigentlich gedacht, dass dieser rote Faden beibehalten wird... Leider nahm der wissenschaftliche Anteil und die Parabeln vor allem in Anthropologie und Linguistik ab. Selbst das Thema interkultureller Kommunikation, worauf der Anfa... Der Anfang hat sehr gut begonnen und zeigte einige Beispiele aus der Sprachwissenschaft. Ich hatte eigentlich gedacht, dass dieser rote Faden beibehalten wird... Leider nahm der wissenschaftliche Anteil und die Parabeln vor allem in Anthropologie und Linguistik ab. Selbst das Thema interkultureller Kommunikation, worauf der Anfang spekuliert hat, fiel aus und geriet eher in einem inneren und persönlichen Konflikt der Autorin zwischen den Themen ,,Rassismus und fehlende Integrationshilfe in der deutschen Gesellschaft". Ich war sehr enttäuscht, da ich wirklich am Anfang gespannt gewartet habe, was Frau Gümüsay auf ihrer Reise durch die Sprachen der Welt erzählen wird.


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