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Die Wildnis, die Seele, das Nichts

Über das wirkliche Leben

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Ein faszinierendes philosophisch-literarisches Gedankenspiel, das anregt, die Maximen des eigenen Lebens zu überprüfen.

Wie finden wir das wirkliche Leben? Im Rückzug in unberührte Natur? Nach dem Tod in der Unsterblichkeit? Durch das Leben unserer Kinder? Diese Fragen treiben auch den fiktiven Lyriker und Philosophen Moritz Brandt um. Sein Freund Aaron sortiert dessen Nachlass, stösst dabei auf Tagebücher und Essays, in denen Brandt über das wirkliche Leben nachdenkt. Je mehr er sich aber in diese Texte vertieft, desto häufiger fragt sich Aaron: Woher kommt der Wunsch, sich zu verwandeln, wirklich zu werden? Meisterhaft verknüpft Michael Hampe Erzählung und Reflexion, damit wir erkennen, wie uns die Unterscheidung zwischen Schein und Wirklichkeit daran hindert, mit unserem Leben klarzukommen.
Portrait
Michael Hampe, geboren 1961 in Hannover, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft, Psychologie und Biologie in Heidelberg und Cambridge. Nach Professuren in Dublin, Kassel und Bamberg ist er seit 2003 Professor für Philosophie an der ETH Zürich. Er lebt in Freiburg und Zürich. Zuletzt erschienen: Tunguska oder Das Ende der Natur (2011) und Die Lehren der Philosophie (2014).

 

 
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 09.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26577-6
Verlag Carl Hanser Verlag
Maße (L/B/H) 20.8/13.1/4 cm
Gewicht 507 g
Abbildungen mit Abbildungen
Verkaufsrang 6335
Buch (gebundene Ausgabe)
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von einer Kundin/einem Kunden am 27.05.2020

Es ist das zweite Buch von Michael Hampe, das ich gelesen, angelesen und quergelesen habe. Das erste Buch war "Tunguska oder das Ende der Natur". Das Unbehagen, das mich beim Lesen des ersten Buches beschlich, wiederholte sich in der Lektüre des zweiten Buches. Michael Hampe besitzt an der ETH Zürich eine Professur und unterrich... Es ist das zweite Buch von Michael Hampe, das ich gelesen, angelesen und quergelesen habe. Das erste Buch war "Tunguska oder das Ende der Natur". Das Unbehagen, das mich beim Lesen des ersten Buches beschlich, wiederholte sich in der Lektüre des zweiten Buches. Michael Hampe besitzt an der ETH Zürich eine Professur und unterrichtet dort am Department of Humanities, Social and Political Sciences. Wie schon das Buch "Tunguska", so versucht Michael Hampe auch in seinem neuen Buch einen Diskurs zu führen, der sich mehrstimmig zwischen der Philosophie und der Literatur bewegt. Thematisch stellt er sich dem Problem, das sich den Menschen als das Unbehagen im Leben entgegen treten kann. Dabei kann das Unbehagen einen apokalyptischen Ton annehmen, zumal angesichts zunehmender Naturzerstörungen. Schnell könnte die Frage nach einem wirklichen Leben auftauchen. Und womöglich könnten die Philosophie wie die Literatur Adressaten dieser Frage sein. Begleitet wird dieses Unbehagen von einer Konjunktur des Nature Writings, zu der wohl auch die Bücher von Michael Hampe gehören. Für mich ist das Buch weder noch: es ist weder philosophisch genug, um auch philosophisch zu fragen (was immer das auch ist und wonach zu fragen wäre), noch ist es literarisch genug, um seine Literarizität zu behandeln.