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Miracle Creek

Roman

Angie Kim

(98)
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Beschreibung

Wie weit würden wir gehen, um unsere schamvollsten Geheimnisse zu bewahren? „Mit durchdringender Menschenkenntnis führt Angie Kim tief in das Innenleben ihrer Charaktere.“ (Los Angeles Times)

In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia geht ein Sauerstofftank in Flammen auf. Zwei Menschen sterben – Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt, und Henry, ein achtjähriger Junge. Im Prozess wegen Brandstiftung und Mord sitzt Henrys Mutter Elizabeth auf der Anklagebank. Und die Beweise sind erdrückend. Hat sie ihren eigenen Sohn ermordet? Während ihre Freunde, Verwandten und Bekannten gegen sie aussagen, wird klar: In Miracle Creek hat jeder etwas zu verbergen.

Angie Kim wurde in Südkorea geboren und kam als Teenager nach Baltimore. Sie studierte Jura in Stanford und Harvard und arbeitete als Anwältin. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Virginia. Einer ihrer Söhne war jahrelang in Sauerstofftherapie. Miracle Creek ist ihr erster Roman.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 09.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26630-8
Verlag Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 20.8/13.2/4 cm
Gewicht 603 g
Übersetzer Marieke Heimburger
Verkaufsrang 3279

Kundenbewertungen

Durchschnitt
98 Bewertungen
Übersicht
63
24
7
3
1

großartig
von Uschi aus Greding am 08.07.2020

In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia geht ein Sauerstofftank in Flammen auf. Zwei Menschen sterben - Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt, und Henry, ein achtjähriger autistischer Junge. Henrys Mutter Elizabeth wird wegen Brandstiftung und Mord angeklagt. Die Beweise sind erdrückend. Hat sie ihren eigenen S... In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia geht ein Sauerstofftank in Flammen auf. Zwei Menschen sterben - Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt, und Henry, ein achtjähriger autistischer Junge. Henrys Mutter Elizabeth wird wegen Brandstiftung und Mord angeklagt. Die Beweise sind erdrückend. Hat sie ihren eigenen Sohn ermordet? Während Freunde, Verwandte und Bekannte gegen sie aussagen, wird klar: In Miracle Creek hat jeder etwas zu verbergen.... Eigentlich sprechen alle Beweise gegen Elizabeth. Durch die Zeugenaussagen der anderen Beteiligten und das Schildern des privaten Lebens der Charaktere, hätten auch andere einen Grund für die Tat. Die Kapitel sind in Charaktere aufgeteilt, dort erfährt man viel über ihr Leben und ihre abartigen Geheimnisse. Erst lernt man eine Variante der Person kennen und kurz darauf eine zweite. Was soll man also glauben? Wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Am Ende ist die Überraschung allerdings nicht so groß. Außerdem greift die Autorin die Themen Autismus und koreanische Migranten in den USA auf. Ich finde, das sie sehr gut und mitfühlend geschildert. Wie gehen die Menschen mit Autismus um und wie schaffen die Eltern die Belastung? Man kann sich sehr gut in die jeweiligen Charaktere hineinversetzen. Für mich war das ein großartiges Buch. Ergreifend und mitreißend. Ich freue mich schon auf ein neues Werk von Angie Kim.

Geheimnisse
von Kaffeeelse am 30.06.2020

Angie Kim ist hier ein packendes und spannendes Gerichtsdrama gelungen. Da dieses Buch ein Erstling der Autorin ist, gebührt ihr von daher schon ein tosender Applaus, und man könnte auch davon ausgehen, dass hier noch einiges kommen könnte und sich schon einmal darauf freuen. Denn schon in diesem Roman verrät Angie Kim ein gewis... Angie Kim ist hier ein packendes und spannendes Gerichtsdrama gelungen. Da dieses Buch ein Erstling der Autorin ist, gebührt ihr von daher schon ein tosender Applaus, und man könnte auch davon ausgehen, dass hier noch einiges kommen könnte und sich schon einmal darauf freuen. Denn schon in diesem Roman verrät Angie Kim ein gewisses Talent. In Miracle Creek, einem kleinen Ort in Virginia, passiert im August des Jahres 2008 ein folgenschweres Unglück. Ein Sauerstofftank geht in Flammen auf und in der Folge sterben zwei Menschen, andere werden verletzt, teilweise schwer. In dem Prozess, der dieses Unglück 1 Jahr später aufarbeitet, ist die Mutter des einen Opfers, Elizabeth Ward, wegen Brandstiftung und Mord angeklagt. In den vier Tagen des Prozesses werden in einer empathischen Art und Weise die beteiligten Personen und ihre Geheimnisse beleuchtet und nach und nach tritt eine immer erschreckendere Wahrheit zu tage. Als einen einzigen negativen Punkt kann ich nur anführen, dass mir trotz der empathischen Betrachtungsweise die Charaktere merkwürdig weit entfernt und auch manchmal auch etwas unterkühlt vorkamen. Dabei ist dieses Buch nicht nur durch das spannende Gerichtsdrama und die empathische Betrachtung der Figuren gelungen, auch die Informationen zu gewissen Heilverfahren für autistische Kinder sind interessant und höchst informativ und eine Suche im Netz zeigt, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat. Ebenso wird die Situation von koreanischen Einwanderern in den USA beleuchtet und was ein Anderssein für Betroffene in den USA, aber sicher auch Anderswo bedeuten kann. Es ist ebenfalls interessant in der Vita der Autorin einige Thematiken des Buches wieder zu finden, zeigt dies doch ein besonderes Auseinandersetzen mit gewissen Aspekten. Ein besonderes Augenmerk liegt in dem Buch "Miracle Creek" auch beim Betrachten menschlicher Beziehungen, ihrer Vielschichtigkeit und den Folgen menschlichen Tuns und Handelns. Von daher ist dem Hirn der Autorin definitiv ein sehr besonderes Werk entschlüpft. Irgendwie habe ich bei der Lektüre des Buches öfters an Kanae Minatos "Geständnisse" denken müssen. In gewisser Weise setzt "Miracle Creek" einige Assoziationen in mir frei. Warum? Wer weiß? Vielleicht liegt eine gewisse Nähe in koreanischen und japanischen Betrachtungsweisen. Maybe.

Katz und Maus-Spiel in US-Kleinstadt
von Rosenfreund am 29.06.2020

Mit sehr gekonnten Formulierungen zieht Angie Kim in ihrem Debüttriller „ Miracle Creek“ in ihren Bann. Hinzu kommen die zahlreichen Perspektivwechsel, welche immer mehr Geheimnisse, Verrat und Verletzungen offenbaren. Dabei wird die Spannung sehr gekonnt und mitreißend aufgebaut und bleibt bis zum Schluss erhalten. Wir erhalte... Mit sehr gekonnten Formulierungen zieht Angie Kim in ihrem Debüttriller „ Miracle Creek“ in ihren Bann. Hinzu kommen die zahlreichen Perspektivwechsel, welche immer mehr Geheimnisse, Verrat und Verletzungen offenbaren. Dabei wird die Spannung sehr gekonnt und mitreißend aufgebaut und bleibt bis zum Schluss erhalten. Wir erhalten detaillierte Informationen über die Lebensweisen und Charaktereigenschaften der verschiedenen Protagonisten. Mit dem heiklen Thema des vermeidlichen Mordes an einem autistischen Jungen durch seine Mutter begibt sich Kim auf ein schwieriges Terrain, denn in der Kleinstadt „Miracle Creek“ geht eine Scheune, die zu Therapiezwecken eingesetzt wird in Flammen auf und Kitt, eine Mutter von 5 Kindern sowie Henry, ein achtjähriger autistischer Junge, werden dabei getötet. Das Werk beginnt mit einer Gerichtsverhandlung, in der Elisabeth, Henrys Mutter, angeklagt wird, Brandstiftung begannen zu haben, um sich ihren schwierigen Sohnes zu entledigen, den sie zwar in jeglicher Hinsicht fördert und von morgens bis abends betreuen muss, jedoch manchmal, wenn sie überfordert ist ihm gegenüber Hass, Ungeduld und Scham empfindet. Widersprüche und Verleumdungen durch diverse Personen während des Prozesses sind an der Tagesordnung, und es wird deutlich, dass jeder in Miracle Creek etwas zu verbergen hat. Viele Personen hätten nämlich tendenziell einen Grund für die schreckliche tat. Ein mitreißender Gerichtsthriller, den ich ausnahmslos jedem empfehlen kann.


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