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Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein

suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe Band 5073

Benjamin Maack

(6)
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Beschreibung

»Bin ich jetzt ein Leben müde?«, fragt Benjamin Maack, als er mit seinem grossen, schwarzen Rollkoffer vor der Psychiatrie steht. Vier Jahre zuvor hatte er sich schon einmal eingewiesen, nach einem Nervenzusammenbruch – die Diagnose: Depression. Jetzt ist er wieder hier und berichtet von den letzten Nächten, die er nicht mehr im Ehebett, sondern auf dem Sofa verbringt, schlaflos, nervös, in Panik. Und dem Alltag in der Klinik, wie er mit den Mitpatienten »Alarm für Cobra 11« schaut oder im grossen Aufenthaltsraum Delfine im Mondlicht puzzelt. Wie ihm statt Frau und Kindern die Pfleger zum 40. Geburtstag gratulieren und wie er in der Kreativwerkstatt lernt, zu sticken. Er erzählt von Medikamenten, ihren Nebenwirkungen, von Selbstmordgedanken und jenem Abend, an dem auch starke Beruhigungsmittel nicht mehr helfen und er auf »die Geschlossene hinter der Geschlossenen« verlegt wird – ständig schwankend zwischen Hoffnung und tiefer Verzweiflung.


Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein ist ein entwaffnend ehrliches Zeugnis vom Leben mit Depressionen. Benjamin Maack ringt der unbarmherzigen Krankheit tragikomische Momente ab und erzählt von ihr in so berührenden wie klaren Bildern. Seine Geschichte ist aber nicht nur Psychiatrie- und Krankenbericht, sondern auch Familiendrama und die Erzählung eines persönlichen Schicksals. Ein schonungsloses, literarisch kraftvolles Buch.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 333
Erscheinungsdatum 08.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-47073-2
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 21.3/12.8/3 cm
Gewicht 436 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 48148

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Wie lebe ich mit einer Depression?
von Mareike Kollenbrandt aus Titz am 30.03.2021

Eins vorweg: die Frage wird von diesem Buch nicht beantwortet. Vielmehr bittet der Autor darum, ihm eine Mitteilung zukommen zu lassen, wenn man weiß wie es geht. Ich kann es nicht beantworten. Doch viele Dinge in dieser Geschichte kommen mir bekannt vor, einige wiederum sind ganz neu. Was wieder einmal zeigt, dass jede Depressi... Eins vorweg: die Frage wird von diesem Buch nicht beantwortet. Vielmehr bittet der Autor darum, ihm eine Mitteilung zukommen zu lassen, wenn man weiß wie es geht. Ich kann es nicht beantworten. Doch viele Dinge in dieser Geschichte kommen mir bekannt vor, einige wiederum sind ganz neu. Was wieder einmal zeigt, dass jede Depression anders verläuft. Die Zweifel daran, dass man sich selbst irgendwann einfach mal als genug empfindet. Der Druck von außen, der mal besser und mal schlechter auszuhalten ist. Die Medikamente, die gefühlt immer experimentell eingesetzt werden. Grossartig beschrieben und einfach auch spannend zu lesen. Doch anders als beim Autor, der den Eindruck erweckt, als glaube er nicht genug zu kämpfen, ist es genau das, was als Eindruck beim Leser zurückbleibt. Nämlich, dass in dieser Geschichte jemand einen großartigen Kampf führt. -Keine Darstellung einer uneingeschränkten Erfolgsgeschichte-, habe ich in einer Rezension gelesen. Ich finde, jeder der diesen Kampf nicht aufgibt, hat schon seine eigenen Erfolgsgeschichte geschrieben. Ich bin sehr beeindruckt und empfehle es jedem egal, ob mit oder ohne Depression.

Schonungslos ehrlich und ein wichtiger Ansatz.
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Autor gestattet uns in diesem Roman einen schonungslosen Blick in sein Leben mit Depressionen. Er zeigt uns, wie das Leben in der Psychiatrie aussehen kann, die unterschiedlichen Therapieansätze, die medikamentöse Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen und das Gedankenkarussel was sich nicht ausschalten lässt. Aber aus al... Der Autor gestattet uns in diesem Roman einen schonungslosen Blick in sein Leben mit Depressionen. Er zeigt uns, wie das Leben in der Psychiatrie aussehen kann, die unterschiedlichen Therapieansätze, die medikamentöse Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen und das Gedankenkarussel was sich nicht ausschalten lässt. Aber aus alldem entspringt auch ein Funke Hoffnung und an dem sollten wir uns alle festhalten. Ein wichtiges Buch das dieses wichtige Thema mal ganz anders angeht.

von einer Kundin/einem Kunden am 02.07.2020
Bewertet: anderes Format

Fragmentarischer und sehr realistischer Blick in das Innere eines Menschen der an Depressionen leidet. Kein Ratgeber, keine Darstellung einer uneingeschränkten Erfolgsgeschichte, aber sehr intim und aufrichtig.


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