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Nach der Flut das Feuer

The Fire Next Time

James Baldwin

(4)
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Beschreibung


»Baldwins Essays sind wie Brandbomben in Trump-Land.« Georg Diez, ›Der Spiegel‹

James Baldwin war zehn Jahre alt, als er zum ersten Mal Opfer weisser Polizeigewalt wurde. Dreissig Jahre später, 1963, brach ›Nach der Flut das Feuer ‒ The Fire Next Time‹ wie ein Inferno über die amerikanische Gesellschaft herein und wurde sofort zum Bestseller. Baldwin rief dazu auf, dem rassistischen Alptraum, der die Weissen ebenso plage wie die Schwarzen, gemeinsam ein Ende zu machen. Ein Ruf, der heute wieder sein ganzes provokatives Potenzial entlädt: »Die Welt ist nicht länger weiss, und sie wird nie mehr weiss sein.«

James Baldwin (1924-1987), in New York geboren, war und ist vieles: ein verehrter, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und eine Ikone der Gleichberechtigung aller Menschen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Herkunftsmilieus. Er war der erste schwarze Künstler auf einem Cover des ›Time Magazine‹. Baldwin starb 1987 in Südfrankreich.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 19.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14736-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 18.8/12.2/1.2 cm
Gewicht 147 g
Originaltitel The Fire Next Time
Übersetzer Miriam Mandelkow
Verkaufsrang 40

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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1
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Wichtiges Thema leider sehr schlecht umgesetzt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Windeck am 18.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch lässt sich leider nur sehr langsam und schleppend lesen, weil der Schreibstil sehr kompliziert und auch etwas veraltet ist. James Baldwin finde ich sehr interessant, da seine Ansichten für seine Zeit sehr innovativ waren und er sich trotzdem nicht beirren lies und sich für sie eingesetzt hat. Er hat eine sehr weltoffe... Das Buch lässt sich leider nur sehr langsam und schleppend lesen, weil der Schreibstil sehr kompliziert und auch etwas veraltet ist. James Baldwin finde ich sehr interessant, da seine Ansichten für seine Zeit sehr innovativ waren und er sich trotzdem nicht beirren lies und sich für sie eingesetzt hat. Er hat eine sehr weltoffene und nicht verurteilende Denkweise, obwohl sein Umfeld das komplette Gegenteil davon ist. Das Vorwort fand ich sehr gut, vor allem da auch Bezug zu Deutschland genommen wird und einem das Thema so nähergebracht wird. Die Zitate, die gebracht werden, fand ich jedoch schlecht gewählt, da es eigentlich nur welche sind, die auch im eigentlichen Buch vorkommen und es daher besser gewesen wäre andere gewählt zu haben. Zitate aus Reden oder anderen Werken des Autors hätten besser gewirkt. Der Brief an seinen Neffen war ganz gut, er war eindrucksvoll, erschreckend und informativ. Der Rest des Buchs war für mich leider viel zu veraltet und mit Religion verknüpft, sodass die wenigen wichtigen Informationen ziemlich untergegangen sind. Außerdem ist das Buch extrem schlecht gegliedert. Es gibt keine wirklichen Kapitel, sondern nur das Vorwort, den Brief an den Neffen, den Hauptteil (der nur durch Abschnitte in drei Teile geteilt wird) und das Nachwort. Dadurch lässt sich das ganze Buch auch einfach nicht gut lesen. Der erste Teil des Hauptteils thematisiert Baldwins Verbindung zum Christentum, der zweite seine Verbindung bzw. Begegnung mit der Nation of Islam und der dritte fast irgendwie alles nochmal ein bisschen zusammen. Der dritte Teil hat mir dadurch auch wieder besser gefallen und hat auch ein paar wichtige Eindrücke und Informationen parat. Generell haben mir jedoch die persönlichen Erlebnisse des Autors mit Rassismus (vor allem mit weißer Polizeigewalt), vor allem da sogar so hervorgehoben wird, dass er mit 10 Jahren das erste Mal Opfer weißer Polizeigewalt wird. Das gesamte Buch hat ein paar wichtige Fakten, die leider aber sehr untergehen und mir persönlich auch kaum im Gedächtnis geblieben sind. Ich finde es einfach nicht besonders aktuell und bin sicher, dass es sehr viel bessere Werke gibt, um Rassismus heutzutage zu verstehen zu können. Dennoch bereue ich es nicht sehr das Buch gelesen zu haben, da es einfach schonmal gut in das Themengebiet einführt, und zwar eben hauptsächlich mit einer schon vergangenen Sicht.

Diese traurige Zuversicht
von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

56 Jahre nach der ersten Veröffentlichung haben James Baldwins Texte, bedauerlicherweise, nichts an ihrer Aktualität eingebüßt. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Den ersten, einen Brief an Baldwins Neffen, anlässlich der 100 Jahr Feier der Sklavenbefreiung und den zweiten Teil, einem Essay. Es ist beeindruckend, welche Ene... 56 Jahre nach der ersten Veröffentlichung haben James Baldwins Texte, bedauerlicherweise, nichts an ihrer Aktualität eingebüßt. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Den ersten, einen Brief an Baldwins Neffen, anlässlich der 100 Jahr Feier der Sklavenbefreiung und den zweiten Teil, einem Essay. Es ist beeindruckend, welche Energie in James Baldwins Worten steckt. Keine Wut, sondern eine Art energetischer Resignation. Baldwin weiß, dass er eine Veränderung nicht erleben wird, dass man aber beharrlich am Wandel arbeiten muss, um diesen herbeiführen zu können. Es hat mir vor Augen geführt wie dumm manche Menschen ihrem Hass nachgeben ohne nachzudenken, wie eingesperrt sie in ihren Vorurteilen sind und wie sinnlos Hass in jeglicher Hinsicht ist. Ein beeindruckender Text, den ich jedem nur ans Herz legen kann.

"Wir können erst frei sein, wenn sie frei sind.“
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dem DTV Verlag ist es zu verdanken, dass die Bücher von James Baldwin neu übersetzt und 56 Jahre nach der ersten Veröffentlichung dem deutschsprachigen Lesepublikum näher gebracht werden. In diesem Roman wendet sich der Schriftsteller im ersten und kürzeren Teil, an seinem Neffen, dem er anlässlich 100 Jahre Sklavenbefreiung de... Dem DTV Verlag ist es zu verdanken, dass die Bücher von James Baldwin neu übersetzt und 56 Jahre nach der ersten Veröffentlichung dem deutschsprachigen Lesepublikum näher gebracht werden. In diesem Roman wendet sich der Schriftsteller im ersten und kürzeren Teil, an seinem Neffen, dem er anlässlich 100 Jahre Sklavenbefreiung den Brief „Mein Kerker bebte“ geschrieben hat. Der zweite und längere Teil des Essays heißt „Vor dem Kreuz. In „Nach der Flut das Feuer“ macht es sich James Baldwin nicht einfach: Er verurteilt nicht die Weißen in Bausch und Bogen, sondern die Ideologie des Rassismus. Mit diesem Zitat bringt er es auf den Punkt: „Dieses Land feiert hundert Jahre Freiheit hundert Jahre zu früh. Wir können erst frei sein, wenn sie frei sind.“ Es ist ein sehr gut gelungenes Essay, dass bis heute nichts an Aktualität verloren hat.


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