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Long Bright River

Roman

Einst waren sie unzertrennlich, seit fünf Jahren sprechen sie nicht mehr miteinander, doch die eine wacht insgeheim über die andere. Jetzt aber ist die Lage bedrohlich geworden: Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia, findet ihre drogenabhängige Schwester Kacey nicht mehr auf den Strassen der Blocks, die sie kontrolliert und auf denen Kacey für ihren Konsum anschaffen geht.

Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten die von Perspektivlosigkeit und Drogenmissbrauch geplagte Stadt. In ihrem enorm spannenden Roman erzählt Liz Moore die Familiengeschichte von Mickey und Kacey und deren Entfremdung parallel zur Geschichte der Jagd nach einem Frauenmörder, die auch Mickey in grosse Gefahr bringt. Zugleich entwirft Liz Moore in diesem grossen Roman das umwerfend authentische Porträt einer Stadt und einer Gesellschaft in der Krise.
Portrait
Liz Moore, geboren 1983, hat zunächst als Musikerin in New York gearbeitet und anschliessend begonnen Romane zu schreiben. "Long Bright River" ist ihr vierter Roman, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Liz Moore hat für ihre Romane u. a. den Rome Prize erhalten. Sie lebt mit ihrer Familie in Philadelphia.

Ulrike Wasel und Klaus Timmermann arbeiten seit Jahrzehnten als Übersetzer in Düsseldorf.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 414
Erscheinungsdatum 27.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-74884-4
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22.3/14.6/3.5 cm
Gewicht 657 g
Auflage 1
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 1367
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 33.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Zwei unterschiedliche Leben, die die Straße vereint
von Sikal am 15.02.2020

Mickey ist Streifenpolizistin in einem Teil Philadelphias. Genau dort wo ihre drogenabhängige Schwester Kacey zum Teil lebt und anschaffen geht, um sich ihren Drogenkonsum zu finanzieren. Seit fünf Jahren sprechen die beiden kein Wort mehr miteinander – und trotzdem achtet Mickey auf die jüngere Kacey. Als immer mehr Morde a... Mickey ist Streifenpolizistin in einem Teil Philadelphias. Genau dort wo ihre drogenabhängige Schwester Kacey zum Teil lebt und anschaffen geht, um sich ihren Drogenkonsum zu finanzieren. Seit fünf Jahren sprechen die beiden kein Wort mehr miteinander – und trotzdem achtet Mickey auf die jüngere Kacey. Als immer mehr Morde an jungen Prostituierten geschehen und Kacey verschwunden zu sein scheint, macht sich Mickey große Sorgen und weiß letztendlich nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann. Immer tiefer verstrickt sie sich in ein Gewirr aus Gewalt, Drogen, Heimlichkeiten, Hoffnungslosigkeiten, Lügen und dem unbestimmten Verlangen, den Mörder zu finden. Sie bringt sich und ihren kleinen Sohn in große Gefahr und findet doch so etwas wie Familie. Die Autorin Liz Moore war zunächst Musikerin in New York bevor sie Schriftstellerin wurde. „Long Bright River“ ist ihr vierter Roman, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Sie schafft es mit ihrem Schreibstil zu fesseln, punktet mit authentischen Dialogen und – trotz den schwierigen Milieus – mit sympathischen Charakteren. Erst nach und nach eröffnet sich die schwierige Vergangenheit der beiden Schwestern, der Grund für deren Zerwürfnis und man bekommt Verständnis für so manches Verhalten. Der Roman ist aus der Perspektive von Mickey geschrieben und so erhält man einen etwas einseitigen Einblick. Mickey ist bemüht, dass ihre Familiengeschichte ein Geheimnis bleibt und sie alleine mit der Situation zurechtkommt. Sie lernt im Laufe der Zeit, dass man durchaus Menschen vertrauen kann und sich helfen lassen darf. Bei Mickey merkt man ihre innere Zerrissenheit, die herausfordernde Arbeit, die sie anzweifelt und auch das oftmalige Sterben ihrer kleinen Schwester, das sie auslaugt. Eine Geschichte, die während des Lesens nicht kalt lässt und noch enorm nachhallt. 4 Sterne

Der Rattenfänger zu Hameln ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 14.02.2020

... ein vielleicht ungewöhnlicher Titel zu meiner Rezension, doch wer dieses Buch zu Ende gelesen hat, wird mich verstehen. Ich bewarb mich um ein Leseexemplars dieses wunderbaren Buchs aufgrund einer Leseprobe, die mich beeindruckte, mir jedoch eine völlig andere Story versprach. Sie deutete in Richtung amerikanische Großstadt,... ... ein vielleicht ungewöhnlicher Titel zu meiner Rezension, doch wer dieses Buch zu Ende gelesen hat, wird mich verstehen. Ich bewarb mich um ein Leseexemplars dieses wunderbaren Buchs aufgrund einer Leseprobe, die mich beeindruckte, mir jedoch eine völlig andere Story versprach. Sie deutete in Richtung amerikanische Großstadt, viele Drogen, schießwütige Dealer und rasende Cops. Weit gefehlt, Gott sei Dank! Anstatt präsentiert uns die Autorin Liz Moore eine Geschichte die tiefer geht, die berührt und ans Herz geht. Mickey, die große Schwester, die sich damals nach der Schule bei der Polizei bewirbt, ist auf der Suche nach Kasey, ihrer kleinen Schwester, die sie schon seit Kindesbeinen unter ihre Fittiche genommen hat. Kasey scheint wie vom Erdboden verschluckt im schrecklichen Drogenslum von Philadelphia. Einer Stadt, die vor über 100 Jahren so edel sein wollte, dass sie einen ihrer jetzt schlimmsten Stadtteile mit dem vornehmen Namen "Kensington" bedachte. Sie hatten es nicht leicht in ihrem Leben, die beiden Mädels Mickey und Kasey, die früh ihre Mutter an Drogen verloren, einen Vater hatten, der sich aus dem Staub gemacht hatte und bei einer Großmutter aufwuchsen, die ihnen Härte beibrachte. Härte, mit der sie sich durchs Leben schlagen und bestehen sollten. Doch die besten Vorsätze haben im wahren Leben wenig Chancen. Kasey rutscht ab und Mickey fühlt sich ein Leben lang schuldig. Und in jeder neuen Leiche, die Mickey in ihrer Funktion als Polizistin bergen muss, sieht sie ihre kleine Schwester. Doch sie will sich nicht geschlagen geben. Sie fängt an zu graben und je tiefer sie gräbt, umso mehr Korruption und Unrecht deckt sie auf. Sie gerät an einen Punkt, an dem sie niemandem mehr trauen kann. Sie muss vorsichtig sein, ihr kleiner Sohn Thomas soll nicht in die Schusslinie geraten ... Ich gebe zu, man muss sich rein lesen in dieses Buch, das sich manchmal in Passagen verliert, in denen man ein wenig abzudriften scheint. Die einen aber im nächsten Moment wieder in die Story zurückholen, an dem einem vor Spannung das Herz klopft. Vielleicht hat mich das Buch so berührt, da ich erst im letzten Jahr diese Stadt besucht habe und so wenig von der Seite miterlebt habe, die in diesem Buch in den Vordergrund rückt. "Philadelphia" mit seiner langen, sehr deutsch geprägten Geschichte, droht inzwischen abzurutschen und genau diese Schlittenpartie erlebt man als Leser von "Long bright River" ... mich hat die Geschichte abgeholt, eingeholt und heim geholt. Von mir eine Bestnote mit Sternchen!

Das Leben zweier Schwestern zwischen Pflicht und Wahreheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarlouis am 13.02.2020

Mickey und Kacey, zwei Schwestern, aufgewachsen unter denselben bescheidenen Bedingungen, gehen irgendwann komplett unterschiedliche Wege. Kacey, die in ihrer Jugend mit Drogen in Kontakt kommt, verfolgt diesen Weg immer weiter. Alle Bemühungen von den Drogen los zu kommen helfen nicht. Kacey verfällt immer tiefer in den Sump... Mickey und Kacey, zwei Schwestern, aufgewachsen unter denselben bescheidenen Bedingungen, gehen irgendwann komplett unterschiedliche Wege. Kacey, die in ihrer Jugend mit Drogen in Kontakt kommt, verfolgt diesen Weg immer weiter. Alle Bemühungen von den Drogen los zu kommen helfen nicht. Kacey verfällt immer tiefer in den Sumpf aus dem Konsum und der Beschaffung der Drogen. Einem Kreislauf dem sie nicht entkommt. Mickey, die ältere der beiden Schwestern, ergreift den Beruf der Streifenpolizistin. Sie fährt in dem Revier Streife, in dem Kacey ihre Tage verbringt. Mickeys tägliche Motivation ist es immer noch über die kleine Schwester zu wachen. Auch wenn Kacey nichts mehr mit ihr zu tun haben will, so lässt sie sich in ihrer Schwesterliebe nicht beirren. Die Situation spitzt sich emotinal für Mickey zu, als Kacey verschwindet und zur gleichen Zeit ein Mörder sein Unwesen treibt, der es auf Prostituierte abgesehen hat. Die Autorin entführt uns in die nicht so schönen Seiten von Philadelphia. Tief ins Mileu von Drogen, Prostitution, Korruption. Dem täglichen Kampf ums Überleben, aber auch zu Freundschaft, Zusammenhalt und Uneigennützigkeit. Das Buch, komplett aus Mickeys Sicht geschrieben, bedient so manches Klischee. Mickey eine recht intelligente und aufgeweckte junge Frau, will eigentlich mehr aus ihrem Leben machen. Sie stösst jedoch ständig auf Wiederstand. Sei es aus der Gesellschaft oder aus den eigenen Reihen. Hier wird ganz klar das Klischee "aus einem Arbeiterkind wird kein Akademiker" bedient. Mickey erzählt immer einen Teil aus der Gegenwart und einen Teil aus der Vergangenheit. So dass sich irgendwann die ganze trauige Geschichte ihrer beiden Leben zusammenfügt. So bleibt am Schluss die Frage sind wir Herr über unser Leben und haben eine Wahl oder ist unser Leben vorherbestimmt und wählt uns. Dadurch dass das Buch in Ich-Form geschrieben ist, weiß man nicht immer warum die Figuren so agieren, wie sie es tun. Die ein oder andere Hintergrundinformation hätte der Geschichte noch gut getan. Viele Dinge lösen sich gegen Ende auf. Jedoch nicht alles, was ich Hinterfragt hatte. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Der Spannungsbogen ist gut und nimmt gegen Ende richtig Fahrt auf. Mein Fazit: Sehr Lesenwert. 4,5 Sterne