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Ein Theaterstück

Ferdinand von Schirach

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Beschreibung

Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, will seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Mediziner, Juristen, Pfarrer, Ethiker, Politiker und Teile der Gesellschaft zweifeln, ob Ärzte ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall.

Ferdinand von Schirach verhandelt in seinem neuen Theaterstück das Sterben des Menschen. Und wie schon in seinem ersten Drama »Terror« müssen wir am Ende selbst ein Urteil fällen. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wer sind wir? Und wer wollen wir sein?

Ergänzt wird der Band um Essays von drei namhaften Wissenschaftlern, die das Thema der ärztlichen Suizidbegleitung aus medizinethischer, juristischer und theologisch-philosophischer Perspektive beleuchten.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.09.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641256067
Verlag Random House ebook
Dateigröße 975 KB
Verkaufsrang 296

Buchhändler-Empfehlungen

Wer entscheidet über Leben und Tod?

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Ein Mann von 78 Jahren will sein Leben durch Suizid beenden. Dafür bittet er um ärztliche Unterstützung, die ihm allerdings erstmal verweigert wird. Nun landet der Fall vor dem Ethikrat, der neben dem Betroffenen drei Sachverständige anhören muss, um zu einer Entscheidung zu kommen. Die Frage lautet: Wer trägt die Verantwortung für ein einzelnes Leben? Und wer darf entscheiden, ob ein Leben beendet werden darf oder nicht? Ein faszinierendes Streitgespräch verschiedenster Parteien, die auch den Leser immer wieder in seiner Meinung und persönlichen Haltung herausfordert. Toll!

Kundenbewertungen

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Interessantes Gedankenspiel
von buechertraumzeiten aus Aachen am 25.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Thema zu dem wahrscheinlich jeder eine individuelle Meinung hat. Tod, Sterbehilfe, Suizid. Ferdinand von Schirach beleuchtet den Fall von einem alten Mann, welcher vor Gericht versucht die aktive Sterbehilfe zu rechtfertigen und dies auch bei gesunden Menschen. Der Fall wird von diversen, beteiligten Personen aus medizinisch... Ein Thema zu dem wahrscheinlich jeder eine individuelle Meinung hat. Tod, Sterbehilfe, Suizid. Ferdinand von Schirach beleuchtet den Fall von einem alten Mann, welcher vor Gericht versucht die aktive Sterbehilfe zu rechtfertigen und dies auch bei gesunden Menschen. Der Fall wird von diversen, beteiligten Personen aus medizinischer, philosophischer und juristischer Sichtweise beleuchtet und regt sehr stark zum Nachdenken an. Mir hat es gut gefallen, dass der Leser am Ende selbst entscheiden darf, wie das persönliche Urteil aussieht und keine feste Form vorgegeben wird, wie etwas zu sein hat. Um diese Entscheidung zu erleichtern befinden sich am Ende des Theaterstückes drei wissenschaftliche Beiträge/Essays. Dies war das erste Werk, welches ich von Ferdinand von Schirach gelesen habe und nun bin ich super gespannt auf seine anderen Werke. Wer also gerne einmal „Gott“ spielen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen und sich auf das Gedankenexperiment einlassen. Von mir gibt es 4/5 Sterne.

Zum Nachdenken...
von einer Kundin/einem Kunden aus Wiesbaden am 21.10.2020

Ich habe schon seit Monaten auf die Veröffentlichung dieses Buches hingefiebert und wurde nun nicht enttäuscht. Ein Werk das zum Nachdenken anregt. Auf faszinierende Weise werden verschiedene Meinungen dargestellt, kritisch hinterfragt und dagegengehalten, bis man selbst ein bisschen von seiner festgefahrenen Meinung abweicht. ... Ich habe schon seit Monaten auf die Veröffentlichung dieses Buches hingefiebert und wurde nun nicht enttäuscht. Ein Werk das zum Nachdenken anregt. Auf faszinierende Weise werden verschiedene Meinungen dargestellt, kritisch hinterfragt und dagegengehalten, bis man selbst ein bisschen von seiner festgefahrenen Meinung abweicht. Durch die Darstellung dieses Themas als Buch und insbesondere Theaterstück befasst man sich mit Ansichten der Kirche, des Staates, der Ärzte, der Privatpersonen und muss jedem auch seine Meinung zugestehen. Am Ende bin ich selbst nicht mehr ganz sicher mit meiner vorgefassten Meinung, aber auf jeden Fall bin ich begeistert mich mit diesem kritischen Thema auseinander gesetzt haben zu dürfen.

"Wem gehört unser Leben?
von Duchess of marvellous books am 18.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ihr wisst ja schon, wie sehr ich die Werke Schirachs liebe und daher war ich auch ganz gespannt auf sein neustes Werk „Gott“, ein Theaterstück, aus dem Luchterhandverlag. Klappentext: Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, der aber seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben will. Er verlangt na... Ihr wisst ja schon, wie sehr ich die Werke Schirachs liebe und daher war ich auch ganz gespannt auf sein neustes Werk „Gott“, ein Theaterstück, aus dem Luchterhandverlag. Klappentext: Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, der aber seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben will. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Mediziner, Juristen, Pfarrer, Ethiker, Politiker und Teile der Gesellschaft zweifeln, ob Ärzte ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall. Ferdinand von Schirach verhandelt in seinem neuen Theaterstück das Sterben des Menschen. Meinung: Es geht um das Leben, den Tod, um Suizid, Sterbehilfe und philosophische Weltfragen. An dem Fall von Richard Gärtner wird, fast wie vor einem Gericht, die Frage, ob Sterbehilfe erlaubt sein soll, aus medizinethischer, juristischer und theologisch-philosophischer Perspektive, beleuchtet. "Wem gehört unser Leben? [...] Gehört es einem Gott? Gehört es dem Staat, der Gesellschaft, der Familie, den Freunden? Oder gehört es nur uns selbst?" S. 117. Der Text ist hochaktuell, intelligent sowie sprachgewaltig, aber auch bedrückend und regt enorm zum Nachdenken an. Schirach spielt mal wieder mit unseren Überzeugungen, Ansichtigen, mit unserer Moral und bringt sie ins Wanken. Was dieses Stück auch so besonders macht und mir sehr gefällt, ist dass, wie schon »Terror«, die Lesenden am Ende selbst ihr Urteil fällen müssen. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wer sind wir? Und wer wollen wir sein? Dabei gibt es natürlich kein richtig und kein Falsch, wie bei vielen moralisches Frage. Eine gewisse Spannung wird auch erzeugt, da man nicht weiß, wie es ausgeht. Die Charaktere sind sehr gut gelungen und man empfindet eine enorme Empathie mit Gärtner. Zur Vertiefung des Themas gibt es im Anhang außerdem noch drei interessante, wissenschaftliche Essays aus verschiedenen Perspektiven. Fazit: Ein wichtiges, kluges, differenziertes und enorm aktuelles Stück, das ich jedem an Herz legen möchte sowie alle Bücher von Schirach.

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