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Riviera - Der Weg in die Freiheit

Roman

Die Riviera-Saga Band 2

Julia Kröhn

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Beschreibung

Die Farbenpracht der Riviera, die Wirren des Krieges und zwei junge Frauen im Ringen um Zukunft, Glück und Freiheit ...

Frankfurt, 1938: Für die Nazis gilt die Sehnsucht nach Italien als »urdeutscher Trieb«, und Reisen dorthin erfreuen sich weiter grosser Beliebtheit. Salome nutzt die Trips nach Rom, die das Reisebüro ihres Vaters organisiert, um jüdischen Familien zur Ausreise aus Deutschland zu verhelfen. Als Mussolini diese nicht länger in seinem Land duldet, flieht sie mit ihnen über das Mittelmeer nach Frankreich. Auf einem ihrer waghalsigen Unternehmen begegnet sie Félix, und die Gefühle von einst sind wieder da. Als der Krieg aufflammt und die deutsche Wehrmacht Frankreich überrennt, wird die Lage für die jüdischen Emigranten immer prekärer - und Salome und Félix müssen sich zwischen Liebe und Widerstand entscheiden ...

Die grosse Leidenschaft von Julia Kröhn ist nicht nur das Erzählen von Geschichten, sondern die Beschäftigung mit der Geschichte: Die studierte Historikerin veröffentlichte - manchmal auch unter Pseudonym - bislang über dreissig grossteils historische Romane. Mit »Das Modehaus« wagt sie den Sprung vom Mittelalter ins 20. Jahrhundert - und hat dabei einen Heimvorteil: Seit 2001 lebt die gebürtige Österreicherin in Frankfurt am Main, dem Schauplatz des Romans.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.05.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641244989
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3748 KB
Verkaufsrang 3084

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 07.07.2020
Bewertet: anderes Format

Für Felix und Salome geht es weiter. Der 2. Weltkrieg und die Herrschaft der Nazi bestimmen ihren Weg. Band 2 genauso mitreißend wie Teil 1.

Grandios! Eine Saga, die lange nachklingt...
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzogenrath am 30.06.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Der Roman, der zwar grundsätzlich für sich alleine gelesen werden kann, weil er mit einem ausführlichen Kapitel „Was bisher geschah...“ beginnt, startet im Jahre 1938 und schließt nahtlos an den ersten Band an. Jüdische Familien machten augenscheinlich Urlaub in Italien, in dem zwar der Faschismus, aber bis zu dieser Zeit noch n... Der Roman, der zwar grundsätzlich für sich alleine gelesen werden kann, weil er mit einem ausführlichen Kapitel „Was bisher geschah...“ beginnt, startet im Jahre 1938 und schließt nahtlos an den ersten Band an. Jüdische Familien machten augenscheinlich Urlaub in Italien, in dem zwar der Faschismus, aber bis zu dieser Zeit noch nicht der Antisemitismus herrscht. Dabei sind sie auf der Flucht und Suche nach einem Versteck vor der Deportation. Hilfe bekommen sie von Salome, die hinter dem Rücken ihres Vaters, der mit den Nationalsozialisten zusammenarbeitet, in dem väterlichen Reisebüro in Frankfurt entsprechende Reisen an die Riviera und später auch weiter nach Frankreich organisiert. Wir begegnen auch dem französischen Unternehmersohn Felix wieder, der nicht nur in Salomes Leben eine wichtige Rolle spielt, sondern auch aktiv an der Rettung von jüdischen Flüchtlingen beteiligt ist. Besonders eindrücklich erzählt uns hier die Autorin von unglaublichen, sich bei mir tief eingeprägten Situationen wie „Ich weiß, es ist schrecklich“, sagte der Arzt leise. „Dennoch muss man dafür dankbar sein, daß Amerika bereit ist, insgesamt tausend Kinder aufzunehmen. Lange haben sie sich geweigert, aber die Berichte über die Deportationen haben die Menschen dort aufgeschreckt. Und gottlob hat der Polizeipräfekt zugestimmt, dass wenigstens die Kinder von der Deportaion verschont bleiben... Diese Kinder sind die Zukunft, diese Kinder sind das Leben, sie sind der Lichtschimmer in der Finsternis“ (Auszug S. 238) Ich bin ehrlich, obwohl ich schon vieles über die damalige Zeit gelesen, Filme anschaut und mit Zeitzeugen gesprochen habe, wusste ich nichts von einer solchen Aufnahme der Kinder durch die USA: die Eltern mussten sich am Tag ihrer eigenen Deportation in die Lager entscheiden, ob sie sich von ihren Kindern trennen und nachdem das Einverständnis ausgesprochen war, wurde es sofort vollzogen... puh! Ja, der zweite Band der Riviera-Saga ist düster und schwer. Das hat vor allem mit der Zeit zu tun, in welcher der Roman spielt, aber auch mit der eindrücklichen Sprache, welche die Autorin verwendet und die immer wieder Bilder von meinem inneren Auge entstehen lässt, die ich so schnell nicht vergessen werde... Bilder, die übrigens manchmal eine unglaubliche Aktualität haben. Zu dieser politischen Tiefgründigkeit kommt dann noch die menschliche: neben der Beziehung von Salome und Felix, bekommen wir neue Eindrücke zu der in die Brüche gegangene Freundschaft zwischen Ornella und Salome. Hier baut die Autorin quasi einen Gegenpol auf, der wirklich gelungen ist und einen manchmal durchatmen lässt... scheinbar ;) Alles in allem ist die Reihe absolut empfehlenswert und ausnahmsweise möchte ich raten, beiden Bände in einem Rutsch und richtiger Reihenfolge zu lesen. Die Riviera-Saga ist eindrücklich, hervorragend geschrieben, behält trotz vieler „Erzählfäden“ den Überblick und man kommt als aufmerksamer Leser gut mit. Der Tenor, Grenzen zu überwinden, offen für Neues zu sein, die Freundschaft zu pflegen und vor allem den Frieden zu wahren, kommt deutlich zum Vorschein und macht für mich diese Reihe zu einer ganz besonderen, die lange nachklingt.

von einer Kundin/einem Kunden am 24.06.2020
Bewertet: anderes Format

Die Riviera-Saga 2. Der Titel setzt den Inhalt perfekt in Szene. Der Roman erfüllt die hohen Erwartungen des Lesers absolut. Eine fesselnde Geschichte um Freundschaft, Sehnsucht, Liebe und Hoffnung auf einen Neuanfang. Sehr lesenswert.


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