Meine Filiale

Barracoon

Die Geschichte des letzten amerikanischen Sklaven

Zora Neale Hurston

(2)
eBook
eBook
Fr. 23.90
Fr. 23.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

Fr. 29.90

Accordion öffnen
  • Barracoon

    Penguin

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 29.90

    Penguin

eBook (ePUB)

Fr. 23.90

Accordion öffnen

Beschreibung

Die Publikationssensation: Die bisher unveröffentlichte Lebensgeschichte des letzten amerikanischen Sklaven

"Barracoon" ist der einmalige Zeitzeugenbericht des letzten Überlebenden des Sklavenhandels, der 2018 in den USA erstveröffentlicht wurde und dort wegen seiner berührenden, ungeschminkten Erzählung und authentischen Sprache Aufsehen erregte und zum Bestseller wurde. "Barracoon" erzählt die wahre Geschichte von Oluale Kossola, auch Cudjo Lewis genannt, der 1860 auf dem letzten Sklavenschiff nach Nordamerika verschleppt wurde. Die bekannte afroamerikanische Autorin Zora Neale Hurston befragte 1927 den damals 86-Jährigen über sein Leben: seine Jugend im heutigen Benin, die Gefangennahme und Unterbringung in den sogenannten "Barracoons", den Baracken, in die zu verkaufende Sklaven eingesperrt wurden, über seine Zeit als Sklave in Alabama, seine Freilassung und seine anschliessende Suche nach den eigenen Wurzeln und einer Identität in den rassistisch geprägten USA.

Zora Neale Hurston (1891-1960), ist eine der wichtigsten afroamerikanischen Autorinnen des vergangenen Jahrhunderts. Zu ihren bekanntesten Werken zählt der Roman "Their Eyes Were Watching God" ("Vor ihren Augen sahen sie Gott"), der 1937 erschien und 2005 von "Time Magazine" unter die 100 besten englischsprachigen Romane nach dem Ersten Weltkrieg gewählt wurde.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.02.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641258160
Verlag Random House ebook
Originaltitel Barracoon. The Story of the Last "Black Cargo"
Dateigröße 2614 KB
Übersetzer Hans-Ulrich Möhring
Verkaufsrang 4158

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

Aus den Barracken des amerikanischen Sklavenhandels
von einer Kundin/einem Kunden am 16.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eigentlich war es weder der Rassismus noch die Polizeigewalt in den USA, die mich auf das Buch aufmerksam machten. Vor einiger Zeit las ich die Biografie von Charles King zu Franz Boas, in dem neben Margaret Mead auch Zora Neale Hurston zur Sprache kam. Obwohl erst 1962 der erste Afroamerikaner – trotz rassistischer Gewaltaussch... Eigentlich war es weder der Rassismus noch die Polizeigewalt in den USA, die mich auf das Buch aufmerksam machten. Vor einiger Zeit las ich die Biografie von Charles King zu Franz Boas, in dem neben Margaret Mead auch Zora Neale Hurston zur Sprache kam. Obwohl erst 1962 der erste Afroamerikaner – trotz rassistischer Gewaltausschreitungen – an einer Universität in den USA studieren durfte, gehörte Zora Neale Hurston zum Kreis um Franz Boas und arbeitete als Ethnologin. In den 1920er Jahren hatte sie die außerordentliche Gelegenheit den letzten Sklaven zu interviewen, der 1860 aus Westafrika in USA verschleppt wurde und noch lebte. Das Interview stellte sie 1931 als ein Buch zusammen, das aber damals nirgends einen Verlag fand. Erst 2016 wurde das Manuskript in dem Nachlassarchiv der Schriftstellerin Hurston wiedergefunden und endlich veröffentlicht. In dieser Hinsicht ist das Buch in vielfacher Weise ein außergewöhnliches Dokument. Es legt Zeugnis ab für die damalige wie für gegenwärtige mörderische und strukturelle Gewalt des Rassismus. In seinem Interview schildert Cudjo Lewis (sein eigener Name lautete Oluale Kossola) sein Leben in der Stadt Banté, in der er 1841 geboren wurde. Als er 19 Jahre alt war, kam er in die Gefangenschaft der Sklavenhändler von Dahomey, die ihn an die Sklavenhändler aus den USA verkauften. Dem beklemmenden Interview wurde eine instruktive Einleitung wie ein ausführliches Nachwort beigefügt, das die Herausgabe des Buches und vor allem aber auch den Text kommentiert.

Ein wichtiges und sehr packendes Sachbuch
von einer Kundin/einem Kunden am 06.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein unglaublich spannender und brutaler Zeitzeugenbericht. Oluale Kossola, auch Cudjo Lewis genannt, -der letzte lebende Sklave der von Afrika nach Amerika verschleppt wurde- berichtet von seinem Schicksal. Das einzige Manko an diesem Buch, es ist so spannend und interessant, dass es einfach zu kurz ist.

  • Artikelbild-0