Meine Filiale

GOTT

Ein Theaterstück

Ferdinand von Schirach

(48)
Hörbuch (CD)
Hörbuch (CD)
Fr. 29.90
Fr. 29.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

Fr. 27.90

Accordion öffnen
  • GOTT

    Luchterhand

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 27.90

    Luchterhand

eBook (ePUB)

Fr. 15.12

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

Fr. 29.90

Accordion öffnen
  • GOTT

    2 CD (2020)

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 29.90

    2 CD (2020)

Hörbuch-Download

Fr. 14.90

Accordion öffnen

Beschreibung


Nach »Terror« Ferdinand von Schirachs neues Stück über ein vieldiskutiertes Thema: Beihilfe zum Suizid

Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, will seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Ärzte, Juristen, Pfarrer, Ethiker, der Staat und die Gesellschaft zweifeln, ob sie ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall.

Ferdinand von Schirach verhandelt in seinem neuen Theaterstück das Sterben des Menschen. Und wie schon in seinem ersten Drama »Terror« müssen wir am Ende selbst ein Urteil fällen. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wer sind wir? Und wer wollen wir sein?

Hörspiel mit Florian Lukas, Jördis Triebel, Corinna Kirchhoff, Bettina Kurth, Peter Rühring, Martin Engler, Felix Goeser, Cathlen Gawlich

2 CDs, 1h 59min

Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »grossartigen Erzähler«, die New York Times einen »aussergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen«, »Schuld« und »Strafe« sowie die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm sein persönlichstes Buch »Kaffee und Zigaretten«, das Theaterstück »Gott« sowie der Band »Trotzdem (mit Alexander Kluge).

Florian Lukas, 1973 geboren, hat seine Karriere am Theater begonnen, sich dann aber bald einen Namen mit Filmrollen gemacht. Nach den Kinoerfolgen Absolute Giganten und St. Pauli Nacht (beide 1998) erhielt er bereits erste Auszeichnungen. Für seine Darstellung in Goodbye, Lenin! (2003) folgten der Deutsche Filmpreis sowie ein Bambi. In dem preisgekrönten Fernsehmehrteiler Weissensee spielt Florian Lukas die Hauptrolle, auch in vielen weiteren Kino- und TV-Produktionen ist er zu sehen. Daneben bestreitet er Lesungen und spricht Hörbücher.

Jördis Triebel wurde 1977 in Ost-Berlin geboren. Mit 20 Jahren begann sie ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, das sie vier Jahre später abschloss. 2006 wurde sie für ihre Leistung in Sven Taddickens Tragikomödie »Emmas Glück« Deutschen Filmpreis in der Kategorie »Beste Hauptdarstellerin« nominiert. Spätestens durch ihre Rollen in den Serien »Babylon Berlin« und »Dark« ist sie auch einem breiten Serienpublikum bekannt.

Corinna Kirchhoff (Litten), 1958 in Düsseldorf geboren, studierte an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin. Ihr spektakuläres Theaterdebüt gab sie 1983 unter der Regie von Peter Stein an der Schaubühne am Lehniner Platz als Irina in Tschechows »Drei Schwestern«. Seitdem wirkte sie in zahlreichen Theaterstücken sowie diversen Produktionen für Film und Fernsehen mit. 1996 wurde sie von »Theater heute« zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Corinna Kirchhoff hatte u. a. Engagements am Burgtheater Wien, dem Schauspielhaus Zürich sowie an der Schaubühne Berlin. Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie Mitglied des Berliner Ensembles.

Bettina Kurth wurde in Kiel geboren und wuchs in der Lüneburger Heide auf. Sie absolvierte die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und war von 1995 bis 1999 Mitglied des Ensembles des Deutschen Theaters Berlin. Bereits 1994 war sie erstmals in der Fernsehserie »Zappek« zu sehen und seitdem in zahlreichen weiteren Filmen und Serien. Bettina Kurths eigentliches Metier jedoch ist das Radiofeature: So leidenschaftlich wie erfolgreich setzt sie ihre Stimme regelmässig in Dokumentationen aller grossen deutschen Rundfunkanstalten ein. Darüber hinaus ist sie eine gefragte Sprecherin für Hörspiele, Kindersendungen sowie TV-Reportagen.

Peter Rühring, geboren 1942 in Bremerhaven, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Westphälischen Schauspielschule Bochum und war unter anderem am Nationaltheater Mannheim sowie am Residenztheater München zu sehen.1996 spielte er an der Seite von Ralph Fiennes und Willem Dafoe im oscarprämierten Liebesdrama »Der englische Patient« die Rolle des Richard Arnold Bermann. Von März 2011 an gehörte er als Apotherker Joachim Meissner ein Jahr zum Hauptcast der ARD-Fernsehserie »Rote Rosen«. Darüber hinaus war Rühring bereits in mehreren Seiren in Episodenrollen zu sehen.

Martin Engler, geboren 1967, studierte zunächst Theaterwissenschaften, Philosophie und Politikwissenschaften, ehe er sich in Berlin an der Ernst-Busch-Hochschule der Schauspielkunst widmete. In den folgenden Jahren war er als Schauspieler und Regisseur an verschiedenen renommierten Theatern tätig, etwa in Wien, Basel, Nürnberg, Berlin, Lyon und Dublin. Neben seiner Tätigkeit als freier Dozent an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst realisiert er Kurz- und Experimentalfilme. Als engagierter und international bekannter Sprecher beteiligte er sich an einer Vielzahl von Hörspielproduktionen im deutschsprachigen und französischen Raum, darunter das preisgekrönte Kinderhörspiel „20 000 Meilen unter dem Meer“ sowie Heimrad Bäckers „Epitaph“.

Felix Goeser, geboren 1974 in Köln, absolvierte seine Schauspielerausbildung von 1996 bis 2000 an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Danach führten ihn seine Theaterengagements u. a. an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, das Staatstheater Stuttgartund das Burgtheater Wien. Im Mai 2006 wurde er auf dem Berliner Theatertreffen für die Rolle Platonow in der gleichnamigen Inszenierung von Karin Henkel mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis ausgezeichnet. Zudem war er als Sprecher in zahlreichen Produktionen des SWR, MDR, WDR und Deutschlandradio Kultur zu hören.

Cathlen Gawlich, geboren 1970, absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Von 1991 bis 2001 war sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin. Ausserdem hatte sie Gastengagements am Maxim Gorki Theater Berlin und der Staatsoper Berlin. Seit 2004 ist sie regelmässig an der Schaubühne in Berlin zu sehen. Sie ist die Synchronstimme von Sandy dem Eichhörnchen in »SpongeBob Schwammkopf«, spricht den Kakadu im gleichnamigen Kinderprogramm von Deutschlandradio Kultur und leiht Rose in der Fernsehserie »Two and a Half Men« ihre Stimme.

Anja Herrenbrück wurde 1974 in Neuenhaus geboren. 2007 übernahm sie für den WDR bei dem Kriminalhörspiel »Drei Wochen im November« ihre erste Hörspielregie an der Seite von Frank Erich Hübner. Seitdem zeigte sie sich für eine Vielzahl an Hörspielen und Hörbüchern verantwortlich. 2011 gewann sie mit ihrer Kleist-Hommage »Küsse, Bisse« bei den ARD-Hörspieltagen den Newcomer-Preis »Premiere im Netz«. Für den Hörverlag führte sie unter anderem bei dem Podcast »Der Abgrund« von Melanie Raabe Regie.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Florian Lukas, Jördis Triebel, Corinna Kirchhoff, Bettina Kurth, Peter Rühring
Spieldauer 119 Minuten
Erscheinungsdatum 14.09.2020
Verlag Der Hörverlag
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844537789

Buchhändler-Empfehlungen

Wer entscheidet über Leben und Tod?

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Ein Mann von 78 Jahren will sein Leben durch Suizid beenden. Dafür bittet er um ärztliche Unterstützung, die ihm allerdings erstmal verweigert wird. Nun landet der Fall vor dem Ethikrat, der neben dem Betroffenen drei Sachverständige anhören muss, um zu einer Entscheidung zu kommen. Die Frage lautet: Wer trägt die Verantwortung für ein einzelnes Leben? Und wer darf entscheiden, ob ein Leben beendet werden darf oder nicht? Ein faszinierendes Streitgespräch verschiedenster Parteien, die auch den Leser immer wieder in seiner Meinung und persönlichen Haltung herausfordert. Toll!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
48 Bewertungen
Übersicht
34
11
2
1
0

Interessantes Gedankenspiel
von buechertraumzeiten aus Aachen am 25.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Thema zu dem wahrscheinlich jeder eine individuelle Meinung hat. Tod, Sterbehilfe, Suizid. Ferdinand von Schirach beleuchtet den Fall von einem alten Mann, welcher vor Gericht versucht die aktive Sterbehilfe zu rechtfertigen und dies auch bei gesunden Menschen. Der Fall wird von diversen, beteiligten Personen aus medizinisch... Ein Thema zu dem wahrscheinlich jeder eine individuelle Meinung hat. Tod, Sterbehilfe, Suizid. Ferdinand von Schirach beleuchtet den Fall von einem alten Mann, welcher vor Gericht versucht die aktive Sterbehilfe zu rechtfertigen und dies auch bei gesunden Menschen. Der Fall wird von diversen, beteiligten Personen aus medizinischer, philosophischer und juristischer Sichtweise beleuchtet und regt sehr stark zum Nachdenken an. Mir hat es gut gefallen, dass der Leser am Ende selbst entscheiden darf, wie das persönliche Urteil aussieht und keine feste Form vorgegeben wird, wie etwas zu sein hat. Um diese Entscheidung zu erleichtern befinden sich am Ende des Theaterstückes drei wissenschaftliche Beiträge/Essays. Dies war das erste Werk, welches ich von Ferdinand von Schirach gelesen habe und nun bin ich super gespannt auf seine anderen Werke. Wer also gerne einmal „Gott“ spielen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen und sich auf das Gedankenexperiment einlassen. Von mir gibt es 4/5 Sterne.

Zum Nachdenken...
von einer Kundin/einem Kunden aus Wiesbaden am 21.10.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich habe schon seit Monaten auf die Veröffentlichung dieses Buches hingefiebert und wurde nun nicht enttäuscht. Ein Werk das zum Nachdenken anregt. Auf faszinierende Weise werden verschiedene Meinungen dargestellt, kritisch hinterfragt und dagegengehalten, bis man selbst ein bisschen von seiner festgefahrenen Meinung abweicht. ... Ich habe schon seit Monaten auf die Veröffentlichung dieses Buches hingefiebert und wurde nun nicht enttäuscht. Ein Werk das zum Nachdenken anregt. Auf faszinierende Weise werden verschiedene Meinungen dargestellt, kritisch hinterfragt und dagegengehalten, bis man selbst ein bisschen von seiner festgefahrenen Meinung abweicht. Durch die Darstellung dieses Themas als Buch und insbesondere Theaterstück befasst man sich mit Ansichten der Kirche, des Staates, der Ärzte, der Privatpersonen und muss jedem auch seine Meinung zugestehen. Am Ende bin ich selbst nicht mehr ganz sicher mit meiner vorgefassten Meinung, aber auf jeden Fall bin ich begeistert mich mit diesem kritischen Thema auseinander gesetzt haben zu dürfen.

"Wem gehört unser Leben?
von Duchess of marvellous books am 18.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ihr wisst ja schon, wie sehr ich die Werke Schirachs liebe und daher war ich auch ganz gespannt auf sein neustes Werk „Gott“, ein Theaterstück, aus dem Luchterhandverlag. Klappentext: Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, der aber seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben will. Er verlangt na... Ihr wisst ja schon, wie sehr ich die Werke Schirachs liebe und daher war ich auch ganz gespannt auf sein neustes Werk „Gott“, ein Theaterstück, aus dem Luchterhandverlag. Klappentext: Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, der aber seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben will. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Mediziner, Juristen, Pfarrer, Ethiker, Politiker und Teile der Gesellschaft zweifeln, ob Ärzte ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall. Ferdinand von Schirach verhandelt in seinem neuen Theaterstück das Sterben des Menschen. Meinung: Es geht um das Leben, den Tod, um Suizid, Sterbehilfe und philosophische Weltfragen. An dem Fall von Richard Gärtner wird, fast wie vor einem Gericht, die Frage, ob Sterbehilfe erlaubt sein soll, aus medizinethischer, juristischer und theologisch-philosophischer Perspektive, beleuchtet. "Wem gehört unser Leben? [...] Gehört es einem Gott? Gehört es dem Staat, der Gesellschaft, der Familie, den Freunden? Oder gehört es nur uns selbst?" S. 117. Der Text ist hochaktuell, intelligent sowie sprachgewaltig, aber auch bedrückend und regt enorm zum Nachdenken an. Schirach spielt mal wieder mit unseren Überzeugungen, Ansichtigen, mit unserer Moral und bringt sie ins Wanken. Was dieses Stück auch so besonders macht und mir sehr gefällt, ist dass, wie schon »Terror«, die Lesenden am Ende selbst ihr Urteil fällen müssen. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wer sind wir? Und wer wollen wir sein? Dabei gibt es natürlich kein richtig und kein Falsch, wie bei vielen moralisches Frage. Eine gewisse Spannung wird auch erzeugt, da man nicht weiß, wie es ausgeht. Die Charaktere sind sehr gut gelungen und man empfindet eine enorme Empathie mit Gärtner. Zur Vertiefung des Themas gibt es im Anhang außerdem noch drei interessante, wissenschaftliche Essays aus verschiedenen Perspektiven. Fazit: Ein wichtiges, kluges, differenziertes und enorm aktuelles Stück, das ich jedem an Herz legen möchte sowie alle Bücher von Schirach.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • GOTT

    1. GOTT