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Prinzessinnenjungs

Wie wir unsere Söhne aus der Geschlechterfalle befreien

Nils Pickert

(12)
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Beschreibung

Wir haben feste Erwartungen an die Geschlechterrollen, die Jungen zu erfüllen haben. Noch immer sollen sie stark sein, ab einem gewissen Alter lieber nicht mehr weinen und keine Röcke tragen.

Der Feminist, Journalist und Vater Nils Pickert hat ein leidenschaftliches, gedanklich präzises und berührendes Plädoyer für die Freiheit von Geschlechterrollen in der Erziehung unserer Söhne geschrieben. Er beschreibt, wo diese Männlichkeits-Normierung beim Spielzeugkauf, auf dem Schulhof oder im Gefühlsleben stattfindet und wie sehr sie Jungen in ihrer Entfaltung schadet. Der Autor zeigt, wie sehr viele Jungen Fürsorglichkeit und Puppen lieben – und brauchen. Es gibt eine unendliche Vielfalt an Wegen, vom Jungen zum Mann zu werden. Wie Eltern ihre Söhne dabei unterstützen können, schildert Nils Pickert mit vielen Hinweisen und Beispielen.

Aus der Einleitung:
„Jungen verdienen so viel mehr als das, was ihnen momentan angeboten wird. Sie verdienen Körperkontakt, Mitgefühl, Trost und Einhornglitzer. Sie verdienen es, Prinzessinnenjungs sein zu dürfen. Diesen Titel trägt das Buch nicht zufällig. In jedem Jungen steckt ein Prinzessinnenjunge. In jedem Jungen stecken Träume, Hoffnungen und Eigenschaften, die als unmännlich, schwach und mädchenhaft bezeichnet und als falsch markiert werden.
Der Platz, den Jungen heute haben, um ihr Rollenverständnis zu entwickeln und ihre Identität zu finden, wird auf die Grösse eines DINA4-Blatts beschnitten. Dabei ist die Frage nicht, ob Jungen heutzutage noch Jungen sein dürfen. Die Frage lautet vielmehr, ob jeder Junge er selbst sein darf?
Dieser Frage möchte ich mit Ihnen nachgehen. Dafür werden wir uns anschauen, wie Jungen heutzutage aufwachsen. Welche Versionen von Männlichkeit unterstützen wir, bewundern wir, leben wir offen vor? Wann gelten Jungen wirklich als Jungen und warum werden sie »als Mädchen« abgewertet, wenn sie nicht den gängigen Männlichkeitsnormen entsprechen? Und vor allem: Was können wir tun, um Jungen aus der Geschlechterfalle herauszuhelfen? Jungen verdienen, gesehen zu werden, so wie sie sind. Sie sind jede Mühe wert, die wir auf uns nehmen können.“

Nils Pickert, 1979 in Ostberlin geboren, hat Literatur und Politik studiert und schreibt seither als freier Journalist in Die Zeit, taz, Schweizer Tagesanzeiger und im österreichischen Standard, wo er eine monatliche feministische Kolumne hat. 2012 hat er sich aus Solidarität für seinen fünfjährigen Sohn einen Rock angezogen und damit weltweit für Aufsehen gesorgt. Seit 2013 engagiert er sich in Wort und Tat für den Verein Pinkstinks gegen Sexismus und Homophobie. Mit seiner Lebenskomplizin und den gemeinsamen vier Kindern lebt er in Münster.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 254
Erscheinungsdatum 11.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-86587-8
Verlag Julius Beltz GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 21.6/13.6/2.2 cm
Gewicht 376 g
Verkaufsrang 5562

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
5
5
1
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2020
Bewertet: anderes Format

Eindrücklich und aktuell! Farben haben kein Geschlecht. Eigenschaften auch nicht. Sie sollten jedenfalls keins haben und hier wird deutlich, wie sehr selbst aufgeklärte Menschen von solchen Stereotypen beeinflusst sind - und welche Folgen das haben kann. Absolut lesenswert!

von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2020
Bewertet: anderes Format

Während Mädchen heute oft Unterstützung finden, wenn sie keine "typischen Mädchen" sind, bleiben Jungs noch oft in Geschlechterrollen gefangen. Wie wir helfen können das zu ändern, beschreibt Nils Pickert unterhaltsam und ohne dabei Jungen und Mädchen gegeneinander auszuspielen.

Das Buch regt zum Nachdenken an!
von Bibi Booklove am 05.05.2020

3,5 Sterne/ Rezension „Prinzessinnen-Jungs“ von Nils Pickert [Unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar] * Meine Meinung: Das Buch beinhaltet ein sehr wichtiges Thema. Es geht um die typischen Geschlechterklischees und Rollenverteilung in der Gesellschaft. Die leider (auch wenn es gerne anders dargestellt wird) oftmals doch noc... 3,5 Sterne/ Rezension „Prinzessinnen-Jungs“ von Nils Pickert [Unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar] * Meine Meinung: Das Buch beinhaltet ein sehr wichtiges Thema. Es geht um die typischen Geschlechterklischees und Rollenverteilung in der Gesellschaft. Die leider (auch wenn es gerne anders dargestellt wird) oftmals doch noch sehr intolerant behandelt werden. Sachen wie Jungs dürfen keine Mädchenfarben tragen oder mit Mädchenspielzeug spielen. Sie müssen auch schon in jungen Jahren weniger empfindlich sein, was Schmerzen angeht, wie Mädchen. Der Autor schildert seine eigenen Erfahrungen mit dem Thema. Den Anstoß dazu gaben ihm seine Kinder, vor allem sein Sohn, der eine Zeit hatte, wo er gerne Kleider getragen hat. Dabei ist auch ein bekanntes Bild entstanden, als der Autor seinen Sohn in den Kindergarten begleitet hat und er selbst einen Rock getragen hatte. An dieses Foto ist auch das Cover von dem Buch angelehnt. Die Kapitel ließen sich flüssig lesen, der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund. Allgemein gesprochen, geht es im Ganzen darum, das man die Individualität unserer Kinder zulässt und das Glitzer oder „Mädchenkram“ keinem Jungen schadet und das auch nichts mit Homosexualität zutun hat. Leider gibt es auch in unserer heutigen fortschrittlichen Zeit immer noch zuviel Gewalt gegenüber Homosexuellen und Unverständnis. Väter die ihre Söhne deshalb ablehnen, das sind Sachen, die ich persönlich niemals nachvollziehen kann und auch gar nicht möchte. Insgesamt konnte mir das Buch einige gute Denkanstöße geben, mir hat aber an manchen Ecken ein bisschen die Tiefe gefehlt, da wurde dann nur etwas an der Oberfläche gekratzt und bei anderen Dingen, wären ein paar mehr Infos auch schön gewesen. * Fazit: Hier wird ein sehr wichtiges Thema behandelt, es ist aber meiner Meinung nach kein Erziehungsratgeber, vielmehr gibt das Buch wertvolle Tipps und schenkt Impulse, man reflektiert sich selber. An manchen Stellen gab es für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen. Wer sich aber für das Thema interessiert, dem kann ich das Buch ans Herz legen.

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