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Nach Mattias

Roman

Peter Zantingh

(143)
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Beschreibung

Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer um Kilometer, um der Erinnerung zu entkommen, und Kristianne möchte die wahre Geschichte ihres Sohnes erzählen. Diese Leben und das von fünf weiteren Menschen überkreuzen sich durch Mattias’ unerwartetes Verschwinden auf schicksalhafte Weise. Wie Puzzlesteine fügen sich ihre Geschichten zu einem Abbild von Mattias und werden trotz aller Trauer zu Zeugen seiner Begeisterungsfähigkeit und seines unbeugsamen Mutes, sich dem Leben jeden Tag vorbehaltlos hinzugeben.

Peter Zantingh, geboren 1983 in Heerhugowaard in der niederländischen Provinz Nordholland, studierte Wirtschaft und Digitale Kommunikation und arbeitet heute als stellvertretender Chefredakteur bei der Wochenendausgabe des ›NRC Handelsblad‹. Sein Romanerstling ›Een uur en achttien minuten‹ war für diverse Literaturpreise nominiert. Peter Zantingh lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Utrecht.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 26.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07129-0
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12.4/2.2 cm
Gewicht 273 g
Originaltitel Na Mattias
Auflage 1
Übersetzer Hanni Ehlers
Verkaufsrang 6130

Kundenbewertungen

Durchschnitt
143 Bewertungen
Übersicht
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Melancholischer Roman über den Tod und wie man den Mut wiederfindet
von Duchess of marvellous books am 16.06.2020

Der Roman „Nach Mattias“ von Peter Zantingh, aus dem Diogenes Verlag ist realistisch, ehrlich und voller tiefsinniger Augenblicke. Durch die Thematik von Tod und Trauer ist die Geschichte sehr berührend und regt zum Nachdenken an. Klappentext: Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer u... Der Roman „Nach Mattias“ von Peter Zantingh, aus dem Diogenes Verlag ist realistisch, ehrlich und voller tiefsinniger Augenblicke. Durch die Thematik von Tod und Trauer ist die Geschichte sehr berührend und regt zum Nachdenken an. Klappentext: Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer um Kilometer, um der Erinnerung zu entkommen, und Kristianne möchte die wahre Geschichte ihres Sohnes erzählen. Diese Leben und das von fünf weiteren Menschen überkreuzen sich durch Mattias’ unerwartetes Verschwinden auf schicksalhafte Weise. Wie Puzzlesteine fügen sich ihre Geschichten zu einem Abbild von Mattias und werden trotz aller Trauer zu Zeugen seiner Begeisterungsfähigkeit und seines unbeugsamen Mutes, sich dem Leben jeden Tag vorbehaltlos hinzugeben. Meinung: Der Autor porträtiert einfühlsam wie unterschiedlich 8 Menschen aus Mattias Umfeld mit der Trauer umgehen und schildert ihre unterschiedlichen Wege der Trauerbewältigung. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, authentisch und vielschichtig. Ihre Schicksale und Lebensgeschichten sind verschieden und es ist spannend zu sehen, wie jeder anders auf die Ereignisse blickt. Dabei lernt der Lesende auch immer mehr über Matthias und sein Leben. „Trauer ist wie ein Schatten. Der richtet sich nach dem Stand der Sonne, fällt morgens anders als abends.“ Der Schreibstil ist sehr direkt und unverblümt, gepaart mit kurzen und prägnanten Sätzen. Der trockene, fast schon schwarze Humor lockert alles auf. Dieses Buch hat viele Extras zu bieten wie eine Playlist am Ende des Buches, mit Liedern, die den Autor während des Schreibens begleitet haben und die auch eine Rolle in den Leben der Figuren spielen. Wunderbar ist auch das Interview mit Peter Zantingh, in dem man erfährt, warum er dieses Buch geschrieben hat? Wie die Figuren entstanden sind und vieles mehr. Dadurch kann man sie noch besser verstehen. Fazit: „Nach Mattias“ ist ein berührender, raffinierter, leicht melancholischer Roman über den Tod und wie man den Mut wiederfindet sowie welche Spuren Menschen nach ihrem Tod hinterlassen. Klare Leseempfehlung.

Spuren!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2020

Ein Mensch ist tot! Welche Lücke entsteht bei denen, die ihm zu Lebzeiten begegnet sind? Wer erinnert sich an was? Schweres Thema leicht umgesetzt.

Ein Roman über Trauer, aber kein trauriger Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 25.05.2020

Mattias ist tot. Plötzlich und unerwartet. Auf 230 Seiten nimmt man Teil am Leben von acht Menschen, die durch den Tod von Mattias in irgendeiner Weise betroffen sind. Da ist seine Freundin Amber, die sich völlig traumatisiert in dem gemeinsamen Haus vergräbt und dann langsam einen Weg in das Leben ohne Mattias sucht. Seine E... Mattias ist tot. Plötzlich und unerwartet. Auf 230 Seiten nimmt man Teil am Leben von acht Menschen, die durch den Tod von Mattias in irgendeiner Weise betroffen sind. Da ist seine Freundin Amber, die sich völlig traumatisiert in dem gemeinsamen Haus vergräbt und dann langsam einen Weg in das Leben ohne Mattias sucht. Seine Eltern, die ganz unterschiedlich mit ihrer Trauer umgehen und deshalb in eine Krise geraten. Die Großeltern, die den Verlust des Enkels erleben. Der Freund, der gemeinsame berufliche Pläne mit Mattias hatte und jetzt durch Laufen kompensiert… Den Menschen in Mattias‘ Leben werden eigene Kapitel gewidmet, ihre Geschichten dann aber nicht zu einer abgerundeten Romanhandlung verknüpft. Nicht jeder Charakter lässt auf den ersten Blick erkennen, welche Bedeutung er in Mattias‘ Leben hatte. Insgesamt entsteht auf diese Weise trotzdem ein abgerundetes Bild von Mattias: sympathisch, lebensfroh, energiegeladen, spontan und experimentierfreudig. Voller Pläne und Ideen, einerseits liebenswert, aber auch anstrengend. Das positive Bild bekommt leichte Risse. Man erfährt, dass Musik eine große Rolle in seinem Leben spielte. Und wie schwierig es war, mit ihm zusammenzuleben. Erst spät erfährt man, was mit ihm passiert ist. Die Auflösung passt perfekt zu seinem Charakter, spielt aber eigentlich auch keine wirkliche Rolle. Entscheidender ist das Verschwinden selbst. Welche Lücke entsteht im Leben der Hinterbliebenen, wie gehen sie mit ihrem Schmerz um. Und was bleibt, wenn ein Mensch plötzlich nicht mehr da ist. Im Fall von Matthias heißt das, er hat Spuren hinterlassen, die ihm vielleicht selbst gar nicht bewusst waren. Und einige der Hinterbliebenen öffnen sich nach einer Phase der Trauer für neue Herausforderungen, denen sie sich ohne den schmerzlichen Verlust wohl nicht gestellt hätten. Die Grundidee, der Schreibstil und die meisten Charaktere haben mir gut gefallen. Mein besonderes Highlight ist die Playlist am Ende, ein passender Abschluss, den sich jemand wie Mattias sicher ausgesucht hätte. Allerdings hätte ich mir eine stärkere Verknüpfung zu einer geschlossenen Romanhandlung gewünscht. Die Charaktere kreisen zwar in irgendeiner Weise um Mattias, sind aber untereinander teilweise völlig beziehungslos. Deshalb „nur“ 4 Sterne.


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