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Der Wolkenatlas

Roman

David Mitchell

(21)
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Beschreibung

Sechs Lebenswege, die sich unmöglich kreuzen können: darunter ein amerikanischer Anwalt, der um 1850 Ozeanien erforscht, ein britischer Komponist, der 1931 vor seinen Gläubigern nach Belgien flieht, und ein koreanischer Klon, der in der Zukunft wegen des Verbrechens angeklagt wird, ein Mensch sein zu wollen. Und dennoch sind diese Geschichten miteinander verwoben. Mitchells originelle Menschheitsgeschichte katapultiert den Leser durch Räume, Zeiten, Genres und Erzählstile und liest sich dabei so leicht und fesselnd wie ein Abenteuerroman.

„David Mitchell nimmt den Leser mit auf eine literarische Achterbahnfahrt. Und man wünscht sich, diese Reise möge nie enden.“ (A.S. Byatt)

Mitchell kartographiert Seelen und schreibt Weltliteratur. Neue Zürcher Zeitung

Volker Oldenburg lebt in Hamburg. Er übersetzte unter anderem David Mitchell, Oscar Wilde, T Cooper und Dinaw Mengestu. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis..
David Mitchell, geboren 1969 in Southport, Lancashire, studierte Literatur an der University of Kent, lebte danach in Sizilien und Japan. Er gehört zu jenen polyglotten britischen Autoren, deren Thema nichts weniger als die ganze Welt ist. Für sein Werk wurde er u.a. mit dem John-Llewellyn-Rhys-Preis ausgezeichnet, zweimal stand er auf der Booker-Shortlist. 2011 erhielt er den Commonwealth Writers’ Prize für "Die tausend Herbste des Jacob de Zoet", 2015 den World Fantasy Award für "Die Knochenuhren". Sein Weltbestseller "Der Wolkenatlas" wurde von Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern verfilmt. David Mitchell lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Clonakilty, Irland.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 667
Erscheinungsdatum 01.11.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24036-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19.4/11.8/4 cm
Gewicht 379 g
Originaltitel Cloud Atlas
Auflage 16. Auflage
Übersetzer Volker Oldenburg
Verkaufsrang 32476

Buchhändler-Empfehlungen

Die Seelen wandern über die Zeit wie die Wolken über den Himmel

Sandra Wittwer, Buchhandlung Thurgau

David Mitchell ist ein britischer Autor, der mit seinen bisher veröffentlichten Roman stets für Furore sorgte. “Der Wolkenatlas” im Original in Englisch unter dem Titel “Cloud Atlas” im Jahre 2004 veröffentlicht, staubte so manche Jahre vor sich hin in meinem Bücherregal. Es war für mich immer eines dieser Bücher, welches ich irgendwann, wenn ich mal Zeit hätte, lesen würde. Zum Glück hat mich der Trailer zur Verfilmung derart begeistert, und ich musste das Buch unbedingt lesen. Der Roman sind mehr Erzählfragmente von einzelnen Handlungspassagen; das Tagebuch eines Notars auf einer Schiffsreise im 19. Jahrhundert, die Briefe eines jungen Komponisten Anfang des 20. Jahrhunderts, ein Krimi in den 1970er Jahren, ein Verleger in unserer Gegenwart, ein Interview mit einem Klon in der Zukunft und die Erzählung eines jungen Mannes in noch ferner Zukunft. Zusammengehalten werden die Erzählstränge durch Verweise untereinander; jede Geschichte greift irgendwo ihre Vorhergegangene auf. Und doch lassen sich die Geschichten auch als solches lesen. Indem Mitchell jeder Geschichte eine eigene Sprache gegeben hat, hat auch jede Geschichte ihren eigenen Raum, ihr eigenes Vakuum erhalten. Die grossen Themen sind Reinkarnation (alle Protagonisten Tragen das Muttermal in Form eines Kometen), Freiheit, Gier und Ausbeutung der Natur. Besonders der Aspekt der Freiheit wird immer wieder aufs Neue aufgegriffen. Als Leser ist es ein Vergnügen zu sehen, was der Autor erschaffen hat, mit welcher Erzählkraft er uns durch fast 500 Jahre Menschheitsgeschichte führt. Für mich ist “der Wolkenatlas” jetzt schon ein moderner Klassiker und eines meiner Lieblingsbücher.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
16
2
1
1
1

von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2020
Bewertet: anderes Format

Vielschichtige und genreübergreifende Weltliteratur die sich lohnt!

Ein Buch das ich nicht missen möchte!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.05.2019

Der junge amerikanische Notar Adam Ewing schifft sich 1849 auf einem Dreimaster ein, der ihn zurück nach San Franzisko bringen soll. Als er einen Maori als blinden Passagier entdeckt nimmt er sich dessen an. Aufgewühlt von den Schrecken die er in angeblichen „Zivilisierung“ der Kolonien sehen musste vertraut er seine Erlebisse, ... Der junge amerikanische Notar Adam Ewing schifft sich 1849 auf einem Dreimaster ein, der ihn zurück nach San Franzisko bringen soll. Als er einen Maori als blinden Passagier entdeckt nimmt er sich dessen an. Aufgewühlt von den Schrecken die er in angeblichen „Zivilisierung“ der Kolonien sehen musste vertraut er seine Erlebisse, Gedanken und Gefühle einem Tagebuch an. Dieses Tagebuch bricht mitten im Satz ab, ohne Punkt, ohne Komma. Sogar mitten im Wort. Und plötzlich finden wir uns in einem Briefroman in dem der junge Musiker Robert Forbisher seinem Liebhaber, über sein Leben und die Arbeit bei dem berühmten Komponisten Vyvyan Ayrs schreibt. Forbisher hat die erste Hälfte eines alten Pazifiktagebuches gefunden. "Ich möchte, dass Du eine vollständige Ausgabe für mich ausfindig machst" schreibt dieser. Doch auch hier erfahren wir nur die Hälfte der Geschichte. An das Tagebuch und den Briefroman schließt sich ein packender Siebziger-Jahre-Thriller mit rasanten Verfolgungsjagden an - der "zu Beginn des 21. Jahrhunderts" in Form eines Manuskripts auf dem Schreibtisch eines abgehalfterten Londoner Verlegers landet. Anschließend finden wir uns in einem bedrückenden Science-Fiction-Szenario wieder, in dem eine "Konzernokratie" über ein Heer von geklonten Sklaven herrscht, und in der letzten Episode erfahren wir in einer degenerierten Sprache vom schrecklichen Ende dieser "brave new world", in der "die Alten den Himmel aufrissen un (sic!) die Meere überlaufen ließen, die Erde mit irren Atoms vergifteten un mit faulen Samen rummurksten.“ Mitchell erzählt sechs Geschichten, die jeweils in einer anderen Zeit - insgesamt umspannt das Buch fast 1000 Jahre - handeln und verpasst jeder von ihnen einen anderen Stil. Ja das Buch ist anstrengend zu lesen aber es hat mich von der ersten Seite weg gefesselt. David Mitchell schafft es wirklich sechs separate Romane in einem Buch zu vereinen, mit den unterschiedlichen Stilen zu spielen und jede Geschichte sinnvoll in die nächste zu integrieren. Es ist ein Leseerlebniss das ich so nie wieder hatte und das ich jedem nur wärmstens Empfehlen kann.

Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit...
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

David Mitchells "Wolkenatlas" nimmt den Leser mit auf eine unvergessliche Reise durch Zeit, Raum und Leben der Protagonisten und wie ihre Taten den Lauf der Welt ändern und ändern werden! Die vielen Erzählstile und Hintergrundprämissen machen es vielleicht nicht zum einfachsten Buch, aber hier gilt eben Liebe auf den zweiten Bl... David Mitchells "Wolkenatlas" nimmt den Leser mit auf eine unvergessliche Reise durch Zeit, Raum und Leben der Protagonisten und wie ihre Taten den Lauf der Welt ändern und ändern werden! Die vielen Erzählstile und Hintergrundprämissen machen es vielleicht nicht zum einfachsten Buch, aber hier gilt eben Liebe auf den zweiten Blick.


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  • Deutsch von Volker Oldenburg