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Verlorenes Vernègues

Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc

Capitaine Roger Blanc ermittelt Band 7

Cay Rademacher

(15)
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Beschreibung

Ein Rudel Wölfe in einer Geisterstadt mitten in der Provence – ein ungewöhnlicher und dramatischer neuer Fall für Capitaine Roger Blanc

Anfang Januar in der Provence. Schnee fällt, und die Tage verlaufen ruhig für die Gendarmen, denn in der Kälte scheint selbst das Verbrechen erstarrt zu sein. Mitten in der Nacht werden Capitaine Blanc und Lieutenant Tonon jedoch zu einem rätselhaften Einsatz gerufen. Der Ort: Vieux Vernègues, ein mittelalterlicher Ort, der eine Idylle wie aus dem Bilderbuch sein könnte, hätte nicht ein Erdbeben ihn vor gut hundert Jahren zerstört. Jetzt ist Vieux Vernègues eine Geisterstadt, ein verlassenes Trümmerfeld im Schatten einer düsteren Burgruine. Alarmiert wurde die Gendarmerie von zwei alten Schafhirten. Zwölf Tiere ihrer Herde wurden in weniger als einer Stunde getötet – von Wölfen.
Schnell spricht sich herum, dass ein Wolfsrudel durch die Gegend streift. Diese Tiere stehen unter strengstem Naturschutz, doch die Angst ist stärker – Schäfer, Jäger und sogar der Bürgermeister scheren sich nicht um die Gesetze und greifen zu den Waffen. Blanc und seine Kollegen merken zudem bald, dass noch weitere Gestalten nachts durch die Wälder streifen und seltsame Dinge tun. Jeder misstraut jedem, und alle fürchten den Wolf – eine explosive Lage, die schliesslich ausser Kontrolle gerät. Denn tatsächlich wird ein Toter zwischen den Ruinen gefunden

»Spannend bis zur Aufklärung, vor allem aber sind die Rademacher-Krimis auch lehrreich, was Historie und provenzalische Landschaft angeht.«
Burgit Hörttricht, WESTFALEN-BLATT

»Toll gezeichnete Charaktere und eine gute Mischung aus Kriminalfall und Weiterentwicklung der bekannten Figuren.«
Nina Mützelburg, WESTDEUTSCHE ZEITUNG

»Cay Rademacher versteht es in Verlorenes Vernègues wieder einmal, durch seinen präzisen und selbst etwas kühlen Sound einen grossartigen Roman entstehen zu lassen. «
Martin Spiess, ZEBRABUTTER

»Ein überzeugender Kriminalroman.«
Horst Tress, KÖLLEFORNIA

Cay Rademacher, geboren 1965, ist freier Journalist und Autor. Bei DuMont erschienen seine Kriminalromane aus dem Hamburg der Nachkriegszeit: ›Der Trümmermörder‹ (2011), ›Der Schieber‹ (2012) und ›Der Fälscher‹ (2013). Seine Provence-Krimiserie umfasst: ›Mörderischer Mistral‹ (2014), ›Tödliche Camargue‹ (2015), ›Brennender Midi‹ (2016), ›Gefährliche Côte Bleue‹ (2017), ›Dunkles Arles‹ (2018), ›Verhängnisvolles Calès‹ (2019) und ›Verlorenes Vernègues‹ (2020). Ausserdem erschien 2019 der Kriminalro

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum 19.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8121-5
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 21.6/14.2/3.5 cm
Gewicht 542 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 234

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Vernègues
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Roger Blanc ist wieder zurück mit einem neuen Fall, der an einem sehr interessanten Ort spielt und zwar in Vieux Vernègues, einem Dorf, das vor ungefähr hundert Jahren nach einem verheerenden Erdbeben verlassen wurde. Nun ist das mittelalterliche Städtchen zu einer Geisterstadt geworden (den Ort gibt es übrigens tatsächlich). Ca... Roger Blanc ist wieder zurück mit einem neuen Fall, der an einem sehr interessanten Ort spielt und zwar in Vieux Vernègues, einem Dorf, das vor ungefähr hundert Jahren nach einem verheerenden Erdbeben verlassen wurde. Nun ist das mittelalterliche Städtchen zu einer Geisterstadt geworden (den Ort gibt es übrigens tatsächlich). Capitaine Roger Blanc hat im Winter nicht viel zu tun; es ist ruhig in der Provence, bis er nach Vernègues gerufen wird, dort soll sich ein Rudel Wölfe herumtreiben. Das Ganze ist etwas sonderbar. Und dann wird auch noch ein Toter gefunden. Und vorbei ist es mit der beschaulichen Ruhe. Ein etwas ruhiger Teil der Krimireihe, aber dennoch sehr interessant und man erfährt viel über Wölfe und die Urängste der Menschen vor diesen Tieren. Mir haben der Fall und seine Auflösung gut gefallen - gerade weil er sich so von seinem Vorgänger abhebt.

Hat mich bestens unterhalten
von Gertie G. aus Wien am 28.06.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser 7. Fall für Capitaine Roger Blanc ist ein wenig ungewöhnlich. Zum einem spielt der Krimi im Winter, nicht, weil das Verbrechen Winterurlaub macht, sondern weil wir es gewöhnt sind, uns in der sommerlichen Hitze und der von Touristen überlaufenen Provence aufzuhalten. Zum anderen dauert es diesmal einige Zeit bis die erste... Dieser 7. Fall für Capitaine Roger Blanc ist ein wenig ungewöhnlich. Zum einem spielt der Krimi im Winter, nicht, weil das Verbrechen Winterurlaub macht, sondern weil wir es gewöhnt sind, uns in der sommerlichen Hitze und der von Touristen überlaufenen Provence aufzuhalten. Zum anderen dauert es diesmal einige Zeit bis die erste Leiche auftaucht. Allerdings, und das macht den Krimi für mich sehr spannend, greift Cay Rademacher ein derzeit brandheißes Thema auf: Die Rückkehr der Wölfe, die zwar den Naturschützern, nicht aber den Schäfern Freude macht. So muss sich Roger Blanc in der stillen Zeit nach dem Jahreswechsel um gerissene Schafe kümmern. Die Wölfe spalten Vernègues in zwei Lager und zwischen den Fronten schleichen Sonderlinge durch den Wald und die Ruinen des von einem Erdbeben zerstörten Vieux Vernègues. Da ist zum einen die Seismologin, die in den Trümmern des alten Dorfes ihre geophysikalischen Messungen vornimmt und ihr Ex-Mann, der sich vom seriösen Astrophysiker zum Ufologen entwickelt hat und mittels Hightec-Drohne auf ein Zeichen außerirdischen Lebens hofft sowie ein Experte für Nostradamus‘ Prophezeihungen, der im Auftauchen der Wölfe und des drohenden Erdbebens die Ankündigung des Endes dieser Welt sieht. Und tatsächlich gibt es dann auch ein menschliches Opfer. Capitaine Blanc und Lieutenant Tonon alle Hände voll zu tun, die schießwütigen Bürger des Ortes von ihrem Rachefeldzug gegen die Wölfe abzuhalten ... Meine Meinung: Mit hat der Ausflug in die winterliche Provence gut gefallen. Das Leben ist retardiert, leise, gedämpft durch Kälte und Schnee. Herrlich ist beschrieben, wie wenig die Menschen auf diese Straßenverhältnisse vorbereitet sind. Nur ein Dienstauto der Polizei hat Winterreifen und so schlittern wir mit Roger Blanc über vereiste Straßen. Das Thema „Wolf“ wird derzeit von einigen Autoren aufgegriffen. Rund um diese Tiere lassen sich herrlich mörderische Konflikte der Gegner und Befürworter der Wiederansiedlung spinnen. Cay Rademacher flicht auch immer wieder gehörte/gelesene Vorurteile ein. Die Mär vom blutrünstige Werwolf, der Menschen reißt hält sich hartnäckig und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sowohl in Krimis und Romanen als auch in Wirklichkeit Jagd auf die Wölfe gemacht wird, obwohl diese äußerst intelligenten Tiere die Menschen meiden. Natürlich entstehen durch Wolfrisse Schäden am Weidevieh, doch rechtfertigt das die abermalige AUsrottung der Tiere? Wer mehr über Wölfe und ihre Lebensweise erfharn will, dem sei das Buch „Er ist da - Wölfe kehren zurück“ von Klaus Hackläder empfohlen. Cay Rademacher versteht es wunderbar, dieses untypische Stimmungsbild der Provence einzufangen und lässt das Team um Roger Blanc auch im kalten Winter wie gewohnt ermitteln. Fazit: Ein spannendes und humorvolles Lesevergnügen, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

Geschichtliches
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2020

Die Provence, geplagt vom Mistral und Schnee(!) sowie schießwütigen Wolfsjägern, Schafhirten und Ufologen, sogar und Erdbebenforscherinnen gibt es in Wald und Dorfruinen - Capitaine Blancs neuester Fall braucht Zeit, bis er in die Hufe kommt. Wir lernen einiges an historischen Details über die Gegend um Vernegues(s.Fotos im Net... Die Provence, geplagt vom Mistral und Schnee(!) sowie schießwütigen Wolfsjägern, Schafhirten und Ufologen, sogar und Erdbebenforscherinnen gibt es in Wald und Dorfruinen - Capitaine Blancs neuester Fall braucht Zeit, bis er in die Hufe kommt. Wir lernen einiges an historischen Details über die Gegend um Vernegues(s.Fotos im Netz :-), folgen den privaten Problemen der Ermittler und bekommen auch die obligatorischen Toten serviert. Rademacher hat allerdings schon aufregendere Fälle abgeliefert - nun ja, wie seine Leute die Morde aufdröseln, klingt glaubhaft und nachvollziehbar und auch die Atmosphäre stimmt - ich warte dann mal auf den nächsten Fall von Blanc & Co. :-)


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