V wie Vendetta

Der Kult-Comic zum Film

Alan Moore

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Beschreibung

In V FOR VENDETTA schildern Alan Moore und David Lloyd auf über 280 Seiten ein faschistisches England, in dem sich einige Jahre nach einem atomaren Krieg ein totalitäres Regime etabliert hat. Als die junge Evey von mehreren Männern vergewaltigt wird, rettet sie der geheimnisvolle, maskierte V und bringt sie in sein Versteck im Untergrund. Von dort steuert er seine gezielten terroristischen Aktionen, mit denen er dem System Sand ins Getriebe streut. Als V zwei Sehenswürdigkeiten sprengt und die Radiostation unter seine Kontrolle bringt, geht sein Plan von einer Revolution auf. Gleichzeitig entdeckt Evey seinen Hintergrund und erkennt, welche Rolle sie in den Plänen ihres Retters spielt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 286
Altersempfehlung 16 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 13.06.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86607-505-4
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 25.9/17.1/2 cm
Gewicht 773 g
Originaltitel V For Vendetta
Abbildungen durchgehend vierfarbig illustriert
Illustrator David Lloyd
Übersetzer Uwe Anton
Verkaufsrang 2604

Kundenbewertungen

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Ein explosives Comic Meisterwerk!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.06.2018

Dieser preisgekrönte Comic ist ein Meisterwerk von Alan Moore! In einem fiktiven faschistischen Großbritannien kämpft V gegen das Regime. Dabei sind ihm alle Mittel recht! Die Verfilmung von den Wachowski Geschwistern, die auch für Matrix verantwortlich waren, kommt aber nicht an die spannende Atmosphäre dieser Graphic Novel her... Dieser preisgekrönte Comic ist ein Meisterwerk von Alan Moore! In einem fiktiven faschistischen Großbritannien kämpft V gegen das Regime. Dabei sind ihm alle Mittel recht! Die Verfilmung von den Wachowski Geschwistern, die auch für Matrix verantwortlich waren, kommt aber nicht an die spannende Atmosphäre dieser Graphic Novel heran. Wenn man Comics liebt, kommt man an diesem nicht vorbei!

Wer ist V?
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2017

"Ich? Ich bin der König des zwanzigsten Jahrhunderts. Ich bin der Butzemann. Der Schurke. Der Verbrecher. Das schwarze Schaf der Familie."-V Ein Comic-Klassiker, den man gelesen haben muss! Für mich zählt Alan Moore sowieso zu eine der Besten in seinem Fach. Und auch hier wird man nicht von ihm enttäuscht! Die alternative Wel... "Ich? Ich bin der König des zwanzigsten Jahrhunderts. Ich bin der Butzemann. Der Schurke. Der Verbrecher. Das schwarze Schaf der Familie."-V Ein Comic-Klassiker, den man gelesen haben muss! Für mich zählt Alan Moore sowieso zu eine der Besten in seinem Fach. Und auch hier wird man nicht von ihm enttäuscht! Die alternative Welt ist erschreckend ähnlich zu unseren real Existierenden und genau das macht für mich den Charme aus, der den Comic versprüht. Für mich bestand eine große Frage: Wer ist V?! Aber nachdem ich den Comic reflektiert habe, habe ich gemerkt, dass es nicht wichtig ist, wer V ist, sondern was er symbolisiert. Für mich ist es eine Pflichtlektüre für Comicleser, aber auch für Personen die wenig mit Comics zu tun haben, da hier vollkommen auf die geschriebene Soundeffekte verzichtet wurde. Absolut empfehlenswert!

Von Sahnetorten und Sprengstoffen
von Michael Diers aus Oldenburg am 10.03.2014

Immer wenn ich diese Maske von V irgendwo sehe, fällt mir eine Anekdote aus der Lokalpolitik in Oldenburg ein: Vor etwa fünf Jahren stürmte eine Gruppe von jungen Leuten mit dieser Maske vor dem Gesicht eine Begrüßungsrede des Bürgermeisters für neue, aus anderen Städten zugezogene Bürger. Die maskierten Eindringlinge drückten d... Immer wenn ich diese Maske von V irgendwo sehe, fällt mir eine Anekdote aus der Lokalpolitik in Oldenburg ein: Vor etwa fünf Jahren stürmte eine Gruppe von jungen Leuten mit dieser Maske vor dem Gesicht eine Begrüßungsrede des Bürgermeisters für neue, aus anderen Städten zugezogene Bürger. Die maskierten Eindringlinge drückten dem Oberbürgermeister eine Sahnetorte ins Gesicht und verschwanden unerkannt in der Dunkelheit des Novemberabends. Trotz intensiver Ermittlungen wurden sie nie gefasst. Ich habe mich so manches Mal gefragt, wen die Tortenwerfer zum Vorbild ihrer anarchistischen Umtriebe genommen haben. War es wohl tatsächlich V, der aus der Feder des genialen Comicautors Alan Moore stammt? Wer weiß, jedenfalls hätte V hier in Oldenburg jedoch ganz sicher keine Sahne als Waffe gewählt, sondern Sprengstoff. Alan Moores Figur des V ist rücksichtslos in seinen Mitteln, sieht – wohl aufgrund seiner Vergangenheit – nur den Weg der Gewalt, des Chaos und der Anarchie, um das herrschende System zu stürzen, wofür ihm jedes Mittel recht ist. Dabei geht es ihm interessanterweise nicht nur darum, der totalitären Regierung direkt zu schaden, sondern vielmehr will er das Volk wachzurütteln. Er gibt den passiven Menschen eine Richtung vor, sich aus dem Dilemma selbst zu befreien. Es soll seine Souveränität eigenständig zurückgewinnen, das Handeln selbst übernehmen und unerreichbar für jede Art von Unterdrückung, Lüge, Propaganda und Einschüchterung werden. Interessierte seien gewarnt: die fast 300 Seiten lesen sich nicht nur aufgrund seines komplexen und verschachtelten Inhalts, sowie der sehr gut charakterisierten Figuren nur sehr langsam. Vieles erklärt sich nur indirekt und regt wegen der oftmals sehr symbolischen Sprache und Texte von Alan Moore sehr zum Mitdenken an. Die ungewöhnliche Zeichenarbeit des englischen Comickünstlers David Lloyd befremdete mich zunächst, und bereitete anfangs tatsächlich einige Probleme. Die in ordentlicher Aufteilung angeordneten Panels erinnern dabei irgendwie an die Negative von Fotos, in denen nur ausgewählte Flächen coloriert sind. Fast war es so als wenn man in einem Fotoalbum mit eingeklebten Negativen blättern würde, in dem man das triste Gegenstück eines Lebens in einer freien, selbstbestimmten Gesellschaft verfolgt. Auf den Punkt gebracht: die Zeichnungen stellen die beklemmende Wirklichkeit einer faschistoiden Gesellschaft ohne Kultur, Freiheit und Humanität genial dar. V wie Vendetta zeigt nicht nur auf, wie Macht durch Manipulation funktioniert, sondern weist mit einem mahnenden Finger auch auf ein zu passives Volk, das sich davon nur zu gern lenken lässt. Wie ist es zu dem gekommen und wer ist Schuld? Sind es tatsächlich nur die Herrscher da oben, oder sind wir es, die es in unserer Bequemlichkeit und Unfähigkeit auch zulassen? Um eine Antwort zu finden sollte man in den Spiegel sehen. V hat es eines Tages vielleicht getan, dabei wohl an Oskar Wilde gedacht und sich dessen Behauptung zu Herzen genommen: „Gib dem Menschen eine Maske, und er sagt die Wahrheit!“. Fazit: Eine Graphic Novel, die viel Aufmerksamkeit verlangt, dafür aber viel zu sagen hat.

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