Die Serapionsbrüder

Anaconda Weltliteratur Dünndruckausgabe Band 9

E.T.A. Hoffmann

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Beschreibung

Vier Brüder im Geiste sitzen beisammen zum anregenden Gedankenspiel und vor allem, um einander Geschichten zu erzählen. Mithilfe dieser einfachen Rahmenhandlung vereinigte E. T. A. Hoffmann seine verstreut publizierten Erzählungen, Märchen und Essays zu einem umfassenden Erzählwerk. Viele seiner bekanntesten Geschichten sind darin enthalten: »Nussknacker und Mausekönig«, »Doge und Dogaresse«, »Der unheimliche Gast« oder »Das Fräulein von Scuderi«. E. T. A. Hoffmann war ein Meister der Mittelstrecke, in dieser starken Sammlung kann man sich lesend verlieren.

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776-1822) wuchs in Königsberg auf, studierte Jura und war nach dem Studium Assessor in Berlin, Posen, Plozk (Polen) und Warschau. 1807 ging er nach Berlin zurück und verdiente seinen Lebensunterhalt von nun an als Musiker, Zeichner und Literat. 1808-1813 war er Kapellmeister, Komponist und Musikkritiker in Bamberg und erlebte mit den ersten phantastischen Erzählungen seinen Durchbruch als Schriftsteller. Ab 1814 lebte er wieder in Berlin und war führendes Mitglied der "Serapionsbrüder", eines literarischen Zirkels, dem u.a. auch Clemens Brentano, Adelbert von Chamisso und Friedrich de la Motte Fouqué angehörten. E.T.A. Hoffmann ist einer der grossen deutschen Dichter der Romantik. Mit seinen bizarr-phantstischen Erzählungen schuf er eine neue Erzählform, deren übersinnliche Motive und groteske Züge auf die ganze Weltliteratur wirkten - von von E. A. Poe bis zu Oscar Wilde.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1344
Erscheinungsdatum 30.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7306-0855-5
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19.5/12.1/4 cm
Gewicht 651 g

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Kundenbewertungen

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Unheimlichkeiten
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 20.05.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Oh ha, keine leichte Kost. Das Buch ist spannend und man wird immer wieder von plötzlichen Wendungen überrascht. Für die einen anstrengend und erschwerend zu lesen, für andere großartig verknüpft. Man zerfällt mit dem Mönch Medardus seelisch und moralisch mit. Ein tolles Buch über die Suche nach sich selbst, Wahnsinn, Sünde und ... Oh ha, keine leichte Kost. Das Buch ist spannend und man wird immer wieder von plötzlichen Wendungen überrascht. Für die einen anstrengend und erschwerend zu lesen, für andere großartig verknüpft. Man zerfällt mit dem Mönch Medardus seelisch und moralisch mit. Ein tolles Buch über die Suche nach sich selbst, Wahnsinn, Sünde und die menschlichen Abgründe, bzw. Schattenseiten.

liquide Verführung des Widersachers..
von Sophie Bergmann aus St.Johann am 24.04.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der 334 Seiten umfassende Roman erzählt die Geschichte des Kapuzinermönchs Medardus, chronologisch aufgelistet und in Form einer "Autobiographie" dargeboten. Der von seiner Geburt an in religiösen Kreisen erzogene, und stets spirituell extraordinäre Kapuziner, erhält eines Tages die ehrenvolle Aufgabe, mit hingebungsvoller Demut... Der 334 Seiten umfassende Roman erzählt die Geschichte des Kapuzinermönchs Medardus, chronologisch aufgelistet und in Form einer "Autobiographie" dargeboten. Der von seiner Geburt an in religiösen Kreisen erzogene, und stets spirituell extraordinäre Kapuziner, erhält eines Tages die ehrenvolle Aufgabe, mit hingebungsvoller Demut über die heiligen Reliquien des Klosters zu walten. Eine dieser geweihten Reliquien entpuppt sich als eine vom Widersacher selbst an den heiligen Antonius übergebene Weinflasche, welche sich als eines der ruchlosen Elixiere des Teufels erweist. Medardus kann der Versuchung nicht widerstehen von diesem diabolischen Gebräu zu kosten. Somit löst er einen kaum entwirrbaren Fluch aus, der sich über mehrere Generationen hinwegzieht..... Hoffmann versteht es galant mit den reißerischen Motiven der "Gothic Novel" zu jonglieren und wird somit zum Meister der unheimlichen Erzählkunst.

Medardus
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 25.01.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Völliger Wahnsinn, was uns der Kapuzinerbruder da erzählt! Bei der Lektüre des Schauerromans von Ernst Theodor Amadeus Hoffmann ( 1776- 1822), einer fiktiven Autobiographie, lernen wir den Mönch Medardus kennen, der, als angesehener Mitbruder in einem Kloster, ein beschauliches Leben führt - bis er von den " Elixieren des Teu... Völliger Wahnsinn, was uns der Kapuzinerbruder da erzählt! Bei der Lektüre des Schauerromans von Ernst Theodor Amadeus Hoffmann ( 1776- 1822), einer fiktiven Autobiographie, lernen wir den Mönch Medardus kennen, der, als angesehener Mitbruder in einem Kloster, ein beschauliches Leben führt - bis er von den " Elixieren des Teufels" trinkt. Während einer Dienstreise nach Rom überschlagen sich dann plötzlich die Ereignisse: von seiner wilden Leidenschaft und der Liebe zu einer jungen Frau getrieben, begeht er eine Reihe von abscheulichen Verbrechen; im abenteuerlichen Verwirrspiel mit den vielen Menschen, die er kennen lernt, taucht ein Doppelgänger auf, unzählige Nebenhandlungen weisen schließlich darauf hin, dass viele Personen mit Medardus verwandt sind. Nach dieser unheimlichen Odyssee durch ein abenteuerliches Leben schreibt der Mönch alle Ereignisse auf und stirbt bald. Der Roman, den man der Spätromantik zuordnen kann, ist überladen mit Elementen der Trivialliteratur und vielleicht gerade deshalb so außerordentlich spannend. Er erlaubt einen tiefen Einblick in den Abgrund der Seele des Erzählers, dessen Lebensweg schicksalhaft, durch die "Verworfenheit seines Geschlechts", scheinbar unausweichlich in die Katastrophe führen muss. Wie bei E. A. Poe finden sich schon Schilderungen seelisch extremer Zustände, hier können wir vielleicht von der Beschreibung einer Bewusstseinsspaltung des Protagonisten sprechen. Bewundert von den Dichtern seiner Zeit, war E. T. A. Hoffmann ein richtiger Star der deutschen Romantik, ein " magischer Poet", der uns allein schon mit " Die Serapionsbrüder" eine wunderbare Sammlung von Erzählungen geschenkt hat!

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