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Die Schule am Meer

Juist, 1925: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äussersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat. Mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwer tut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat. Doch das Klima an der Küste ist hart in jeder Hinsicht, und schon bald nehmen die Spannungen zu zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Aussenwelt abgeschlossen. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert?
Portrait

Sandra Lüpkes ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Drehbücher und Erzählungen. Mit "Die Schule am Meer" hat sie einen gross angelegten Gesellschaftsroman geschrieben über ein reformpädagogisches Internat auf Juist. Die ausgiebigen Recherchen zu den historischen Begebenheiten und realen Personen im Umfeld der Schule führten sie ins Tessin, nach Berlin und natürlich auch nach Juist, wo sie aufgewachsen ist und wo sie lange Jahre gelebt hat.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783644300521
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 1404 KB
Verkaufsrang 3765
eBook
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Fr. 16.00
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Interessant, aber konnte mich nicht fesseln
von Sissy am 02.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die jüdische Lehrerin Anni Reiner zieht 1925 gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Töchtern nach Juist. Sie und ihr Mann wollen sich zusammen mit anderen Lehrern eine Vision erfüllen und gründen auf Juist ein Internat. In dem Buch begleiten wir Anni und ihre Familie, die Lehrer und die Schüler über einen Zeitraum von 9 Jahren. E... Die jüdische Lehrerin Anni Reiner zieht 1925 gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Töchtern nach Juist. Sie und ihr Mann wollen sich zusammen mit anderen Lehrern eine Vision erfüllen und gründen auf Juist ein Internat. In dem Buch begleiten wir Anni und ihre Familie, die Lehrer und die Schüler über einen Zeitraum von 9 Jahren. Es ist interessant, die Personen zu beobachten. Vor allem vor dem Aspekt, das es dieses Internat wirklich gegeben hat und auch einen Teil der im Buch vorkommenden Personen. Die Schule ist einigen Bewohnern auf Juist ein Dorn im Auge, unter anderem auch die Juden, die dort leben. Dies lässt natürlich immer wieder beklemmende, ergreifende Situationen entstehen. Doch so interessant das Buch auch auf der einen Seite war, vor allem aufgrund des geschichtlichen Hintergrunds. Leider plätscherte die Geschichte für mich eher an der Oberfläche. Ich fand leider nicht wirklich einen Bezug zu den Personen in der Geschichte. Für mich war es vielmehr als würde ich ein Sachbuch lesen. Daher für mich nur 3,5 Sterne.

Ein Buch, welches nachwirkt
von einer Kundin/einem Kunden aus Buxtehude am 01.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Cover gibt ohne viel über das Buch zu wissen schon das Genre bekannt. Ich finde es sehr gut gewählt und mir gefallen auch die weiteren zeitgenössischen Fotos im Buch, welche einen die Geschichte noch näher bringen. Ich konnte das Buch trotz seiner Länge nicht aus der Hand legen, weil mich die Geschichte berührt hat. Zum Inha... Das Cover gibt ohne viel über das Buch zu wissen schon das Genre bekannt. Ich finde es sehr gut gewählt und mir gefallen auch die weiteren zeitgenössischen Fotos im Buch, welche einen die Geschichte noch näher bringen. Ich konnte das Buch trotz seiner Länge nicht aus der Hand legen, weil mich die Geschichte berührt hat. Zum Inhalt des Buches: Die Geschichte spielt im Jahre 1925 auf Juist. Hier gründen verschiedene Lehrer eine Schule, die Schule am Meer. Das Besondere an dieser Schule am Meer ist, dass Jungen und Mädchen gemeinsam lernen und die Herkunft keine tragende Rolle einnimmt. Außerdem soll zum freien Denken erzogen werden. Diese Ansätze sind vielen Insulanern fremd und schnell wird die Schule als ein Ort für Juden und Rote abgestempelt. Erschwerend kommt hinzu, dass der Nationalsozialismus auch vor der Insel Juist keinen Halt macht. In die Geschichte bin ich sehr gut eingestiegen, ich fand es sehr gut, dass diese auch aus den Sichten verschiedener Personen (Lehrer, Schüler, Insulaner) erzählt wird. Sandra Lüpkers hat ein Talent dafür Personen zu beschreiben, denn die Charaktere wurden sehr detailliert herausgearbeitet. Es wurden Charaktere erschaffen, die man nicht so schnell vergisst. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut verständlich und angenehm. Trotz der Länge des Buches, verliert die Geschichte nicht ihren Reiz. Die pädagogischen Ansätze der Schule am Meer sind einzigartig für diese Zeit und stoßen daher auch auf Misstrauen. Mir hat das Buch sehr gefallen,, die Protagonisten waren authentisch und präsent. Man merkt, dass der Autorin diese Geschichte sehr wichtig ist, sie gut recherchiert hat und sehr einfühlsam erzählt wird. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, wenn man sich für historische Romane aus dieser Zeit interessiert. Mir hat das Buch schöne Lesemomente beschert.

von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2020
Bewertet: anderes Format

Kann das reformpädagogische Konzept in angespannter Zeit gelingen? Auf der kleinen Insel Juist spiegeln sich die gesellschaftlichen Veränderungen sehr unmittelbar. Gut recherchiert. Für Inselliebhaber, Geschichtsinteressierte und einfach alle, die gut erzählte Romane lieben.