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Die Spionin

Die Geschichte, die keiner kennt: ein einmalig fesselnder Roman über eine der faszinierendsten und dennoch kaum bekannten Heldinnen der jüngeren Geschichte: Nancy Wake.
Für die Alliierten ist sie ihre beste Agentin, eine gefürchtete Kämpferin, die ihre Gegner mit einem Handschlag zu töten vermag.
Für die Nazis ist sie die meistgesuchte Person Frankreichs, ein gefürchtetes Phantom, auf dessen Kopf fünf Millionen Francs ausgesetzt sind.
Ihr Name ist Nancy Wake - und sie kämpft für die Liebe.

Marseille, 1940: Nancy und Henri lieben sich und geniessen ihr mondänes Leben. Dann wird Frankreich von den Deutschen besetzt, und fortan riskiert Nancy ihr Leben für die Résistance. Ihre Schönheit und ihre glamouröse Erscheinung werden zur besten Tarnung der "Weissen Maus", auf die ein Millionenkopfgeld ausgesetzt ist - denn die Nazis vermuten in ihr stets einen Mann. Schliesslich wird Henri verhaftet. Nancy entkommt nach England, wo sie zur Geheimagentin ausgebildet wird. Per Fallschirm gelangt sie zurück in die Wälder der Auvergne und übernimmt das Kommando über 7.000 Partisanen. An der Seite ihrer Männer kämpft Nancy blutige Schlachten gegen die Deutschen - ihr gefangener Mann gerät indes in immer grössere Gefahr.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 457 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.02.2020
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783841219671
Verlag Aufbau
Originaltitel Liberation
Dateigröße 3374 KB
Übersetzer Gabriele Weber-Jaric
Verkaufsrang 60
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
86 Bewertungen
Übersicht
67
17
2
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2020
Bewertet: anderes Format

Ein biografischer Roman über die Spionin Nancy Wake, eine wagemutige und glamouröse Frau. Fesselnd und voller Leidenschaft, so wird ihre Lebens- und Liebesgeschichte erzählt. Ein packender Pageturner für alle Leser von: Die Nachtigall" Absolute Schmökerempfehlung!

Tolle Geschichte mit einer beeindruckenden Protagonistin
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Nancy Wake lebt mit ihrem Mann in Marseille und ist dort in der Resistance aktiv. Nachdem sie als Journalistin die Gräueltaten der Nazis beobachtet hatte, hat sie nur noch das Ziel den Nazis das Leben schwer zu machen und sie zu bekämpfen, wo es nur geht. Dabei macht sie sich als die „Weiße Maus“ einen Namen und gerät in den Fok... Nancy Wake lebt mit ihrem Mann in Marseille und ist dort in der Resistance aktiv. Nachdem sie als Journalistin die Gräueltaten der Nazis beobachtet hatte, hat sie nur noch das Ziel den Nazis das Leben schwer zu machen und sie zu bekämpfen, wo es nur geht. Dabei macht sie sich als die „Weiße Maus“ einen Namen und gerät in den Fokus der deutschen Besatzer. Ihr Mann, der die Resistance finanziell unterstützt, wird verhaftet, Nancy flüchtet spektakulär und setzt in Frankreich als Agentin des britischen Geheimdienstes SOE ihren Kampf gegen die Nazis fort, für die Freiheit und ihre Liebe. Der Name Nancy Wake oder auch ihr Spitzname „Weiße Maus“ waren mir bis zur Lektüre völlig unbekannt – leider, denn diese Frau ist extrem beeindruckend. Der Roman ist zwar in Teilen fiktiv, also der Aufkleber „nach einer wahren Geschichte“ durchaus wörtlich zu nehmen, da beispielsweise in Teilen dramaturgisch geschickt Dinge vor allem zeitlich geändert wurden (das Nachwort klärt darüber auf). Nancy kennt das Risiko, welches sie eingeht, aber ihre Überzeugung und ihr Charakter sind so stark, dass sie alles im Kampf gegen die Nazis auffährt – und das ist beeindruckend viel. Manches erscheint nahezu unmenschlich, aber besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen, heldenhaften Mut und kompromisslose Lösungen – ob als Mann oder als gerne mal auch geschminkte und bildhübsche Frau. Sie hatte nicht nur mit den Kriegshandlungen ihre Probleme, sondern auch mit den Männern im Allgemeinen, die sie wegen ihres Geschlechts nicht akzeptieren wollte, doch auch den Männern in den eigenen Reihen hat sie es gezeigt. Ihr Gegner, Böhm von der Gestapo, macht Jagd auf die mutige Frau und man hofft, dass für Nancy alles gut ausgehen möge. Die Ereignisse starten schon brisant in Marseille, 1943 und erklären von Nancys Erlebnissen bis zur Befreiung durch die Alliierten. Der Schreibstil ist rund und fast durchgängig sehr fesselnd. Nicht selten entstehen Bilder vor Augen, die innehalten lassen und fassungslos machen. Die Situation wird detailreich geschildert und weckt immer wieder starke Emotionen. Die Figur Nancy ist facettenreich und beeindruckend beschrieben. Ein unterhaltsamer, informativer und spannender Roman, über eine beeindruckende Widerstandskämpferin, der bisher zu viel zu wenig Aufmerksamkeit zuteilwurde.

Die Spionin
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenburg am 07.04.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Ich hatte einen sehr angenehmen Start in den Roman, die Handlung beginnt überraschend ruhig, man hat Zeit, sich von Nancy, ihrem Verlobten und den Freunden ein Bild zu machen. Zudem fand ich es interessant, wie sich Nancy auf einem gesellschaftlich angesehenen Parkett bewegt und mit was für luxuriösen Artikeln sie sich normalerw... Ich hatte einen sehr angenehmen Start in den Roman, die Handlung beginnt überraschend ruhig, man hat Zeit, sich von Nancy, ihrem Verlobten und den Freunden ein Bild zu machen. Zudem fand ich es interessant, wie sich Nancy auf einem gesellschaftlich angesehenen Parkett bewegt und mit was für luxuriösen Artikeln sie sich normalerweise umgibt. Ich fand es gut, dass die Handlung nicht direkt blutig und brutal beginnt, man erhält einen Einblick in Nancys Leben, aber auch in die politische Situation und das Weltgeschehen. Ich habe nach wenigen Seiten großen Gefallen an der Schreibweise gefunden, diese war teils sehr ausschmückend, manchmal fast schon karg und bildete so ein gutes Gleichgewicht zwischen zahlreichen, bildhaften Beschreibungen und Momenten, in denen zu viele Worte nicht angebracht wären. Bei diesem Buch ist es zugleich Fluch, als auch Segen, dass man sich viele Szenen gut vorstellen kann. Teilweise waren die Ereignisse doch recht brutal und auch diese Momente ließen ein Bild vor meinen Augen entstehen. So wirkt die Handlung zwar authentisch und wahrheitsgetreu, doch viele Szenen wollte ich ich mir gar nicht sooo deutlich vorstellen. Leider habe ich kein Mittel gefunden, um meine Fantasie in Schach zu halten. Am Anfang konnte ich mich noch recht gut zeitlich in der Geschichte zurechtfinden, ich konnte immer grob einschätzen, wie viel Zeit seit dem Beginn der Handlung vergangen ist. Erst als Nancy in der Auvergne landet und agiert wurde es schwierig. Gefühlt vergeht in einem Abschnitt unfassbar viel, gleichzeitig aber auch recht wenig Zeit. Und das hat dazu geführt, dass mir ein Zeitgefühl irgendwann vollkommen abhanden kam und ich mir dazu mehr Anhaltspunkte gewünscht hätte. Selbst eine Einstreuung des Monats hätte mir schon viel genützt. Es gibt viele politische Informationen, aber auch solche, die sich mit der Weltgeschichte befassen. Einige Fakten waren mir bereits bekannt, vieles habe ich erstmals gelesen und mir hat es gefallen, wie das Autorenduo wichtige Details in die Handlung eingebunden hat. Man hat nicht auf jeder Seite unglaublich viele Informationen, die man gar nicht recht verdauen kann, sondern Fakten werden immer mal wieder eingestreut oder so beschrieben, dass Nancy sie direkt miterlebt. So hatte ich nie das Gefühl, überfordert oder unterfordert zu sein. Stets war die Handlung voller Spannung beschrieben, ich wollte immer mehr von Nancy erfahren und konnte dementsprechend das Buch nur schwer aus der Hand legen. Zudem hatte mir die Schreibweise auch so gut gefallen, was mich zu einem schnellen Lesen verleitet hat. Es gibt nur sehr wenige Kapitel, in denen ruhige Momente geschildert werden und nicht irgendwelche Strategien oder Kämpfe geschildert werden. Doch wenn es solche gab, haben sie eindeutig etwas Ruhe in den Roman gebracht, nicht nur Nancy, sondern auch der Leser konnte mal kurz entspannen bevor es wieder aufregender wurde. Im Mittelpunkt steht stets Nancy, eine unglaubliche junge Frau, die man nur bewundern muss. Ich fand sie nicht durchweg sympathisch, manchmal war mir ihre Sprache zu vulgär und ich habe mich mit ihrem Auftreten etwas schwer getan. An anderen Stellen war ihre Art sehr menschlich und normal, man hatte plötzlich einen ganz anderen Blick auf ihren Charakter und ihr ist meine Sympathie nur so zugeflogen. Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sterne