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Die Schande Europas

Von Flüchtlingen und Menschenrechten

Die neue enragierte Streitschrift des bekannten Globalisierungskritikers!

Jean Ziegler hat als Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats im Mai 2019 das EU-Flüchtlingslager Moria auf Lesbos besucht. Anhand vieler, oft erschütternder Einzelfälle schildert er eingehend seine Begegnungen mit Flüchtlingen, die von ihrem Leidensweg berichten, mit den mutigen, engagierten Vertretern verschiedener Hilfsorganisationen (medico international, Pro Asyl u. a.) und Menschenrechtsaktivisten, mit Anwälten und Offiziellen.

Sein Buch legt Zeugnis ab von dem moralischen Verfall, auf den Europa zusteuert, und ist ein eindringlicher Appell an die zuständigen Politiker in Brüssel und an die Zivilgesellschaft, der Praxis des »Push-Backs« und der unmenschlichen Realität der Hotspots ein Ende zu machen - denn sie sind die Schande Europas.
Portrait
Jean Ziegler, Bürger der Republik Genf, Soziologe, ist emeritierter Professor der Universitäten von Genf und Paris. Er war bis 1999 Nationalrat (Abgeordneter) im Eidgenössischen Parlament, dann Sonder-Berichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung. Seit 2008 ist er Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrats. Er ist Träger verschiedener Ehrendoktorate und internationaler Auszeichnungen wie z.B. des CARE-Milleniumspreises (2009) und des Internationalen Literaturpreises für Menschenrechte (2006). Jean Ziegler ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter „Der Hass auf den Westen“, „Das Imperium der Schande“, „Die neuen Herrscher der Welt“ sowie „Die Schweiz, das Gold und die Toten“ und „Die Schweiz wäscht weißer“.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 144 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.01.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641264673
Verlag Random House ebook
Dateigröße 748 KB
Übersetzer Hainer Kober
Verkaufsrang 2305
eBook
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Heutige europäische Konzentrationslager
von einer Kundin/einem Kunden aus Attenhofen am 24.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der 1934 geborene Schweizer Autor dieses Buchs war viele Jahre UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Anschließend gehörte er dem Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats der UN an. Er hat schon viele Hotspots der Not gesehen, aber selten etwas so Schlimmes wie das große Flüchtlingslager auf der griechischen Ins... Der 1934 geborene Schweizer Autor dieses Buchs war viele Jahre UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Anschließend gehörte er dem Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats der UN an. Er hat schon viele Hotspots der Not gesehen, aber selten etwas so Schlimmes wie das große Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos. In diesem Buch nimmt er den Leser mit in ärmliche Unterkünfte. Er erzählt von schrecklichen Schicksalen. Er berichtet von unmenschlichen Methoden Flüchtlinge zurückzudrängen. Dazwischen zitiert er Gesetzestexte, die deutlich machen: Was hier geschieht ist ein großes Unrecht. Laut der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat jeder Mensch das Recht in anderen Ländern Schutz vor Verfolgung zu suchen. Und wer würde freiwillig seine Heimat verlassen, um eine schreckliche und ungewisse Reise auf sich zu nehmen, wenn er nicht wirklich in seinem Herkunftsland große Not leiden würde? Das Unrecht, dass flüchtende Menschen aufs offene Meer zurückgetrieben werden, ist nicht zu begreifen. Gelingt es den Menschen sicher an Land anzukommen, müssen sie viele Jahre darauf warten, dass ihr Fall bearbeitet wird. In der Zwischenzeit leiden sie unter den unglaublich schlimmen Verhältnissen im berüchtigten Lager Moria. Der Geruch, der Dreck, verzweifelte und hoffnungslose Gesichter, aber vor allem die Geschichten dieser Überlebenden erschüttern den Leser. Man spürt die Wut des Autors angesichts dieser Zustände. Er schreibt, „Die Übeltäter in Brüssel lassen zu, dass sich in den Hotspots Überlebensbedingungen entwickeln, die an die Konzentrationslager unseligen Angedenkens erinnern, und hoffen so, die Flut der Flüchtlinge austrocknen zu können.“ Berichte über das Zurückdrängen der Flüchtlinge und die Zustände in Moria wechseln ab mit politischen Texten und Beschlüssen. Hintergrundinformationen ergänzen die Berichte. Die Gesetzestexte sind teilweise etwas lang, auch wenn sie wichtig sind, um diese Schande Europas deutlich zu machen. Fazit: Ein wichtiges Buch, das erschüttert und aufrüttelt. Der Vergleich mit den Konzentrationslagern im Dritten Reich erweckt die Frage: Was werden spätere Generationen über unser Schweigen angesichts dieser großen Schande und Menschenrechtsverletzung sagen?