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Jenseits der Erwartungen

Roman

Richard Russo

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Beschreibung

An einem Spätsommertag auf Martha's Vineyard treffen sie sich wieder: Lincoln, Teddy und Mickey. Die drei Männer planen, das Wochenende in einem Ferienhaus auf der Insel zu verbringen - um der alten Zeiten willen. Seit dem Studium zu Vietnamkriegszeiten sind sie miteinander befreundet. Sie sind sehr unterschiedliche Wege gegangen, doch alle waren sie einst in dasselbe Mädchen verliebt: Jacy Calloway.
Kurz nach ihrem Abschluss verschwand Jacy spurlos. Aber keiner von ihnen hat die Freundin vergessen - oder die Frage, wen von ihnen Jacy eigentlich liebte. Schliesslich beginnt Lincoln, sich erneut mit den Umständen ihres rätselhaften Verschwindens zu beschäftigen. Was ist damals wirklich passiert?
Richard Russo erzählt von drei Menschen, die sich fremd geworden sind, und vom Umgang mit der Unsicherheit, ob die eigenen Lebensentscheidungen die richtigen waren. Wie nebenbei ergibt sich daraus das Porträt eines Landes, das sich selbst nicht mehr ganz versteht. Mit >Jenseits der Erwartungen< zeigt Russo seine ganze Könnerschaft - als grosser Erzähler und als Menschenkenner.

Richard Russo, geboren 1949 in Johnstown, New York, studierte Philosophie und Creative Writing und lehrte an verschiedenen amerikanischen Universitäten. Für >Diese gottverdammten Träume< (DuMont 2016) erhielt er 2002 den Pulitzer-Preis. Bei DuMont erschienen ausserdem >Diese alte Sehnsucht< (2010), >Ein grundzufriedener Mann< und >Ein Mann der Tat< (beide 2017) sowie der Erzählband >Immergleiche Wege< (2018).

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.05.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783832184940
Verlag DuMont Buchverlag
Originaltitel Chances are ...
Dateigröße 1736 KB
Übersetzer Monika Köpfer
Verkaufsrang 317

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Geheimnis der Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2020
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das Wiederersehen nach 44 Jahren wird überschattet von einem ungelösten Kriminalfall. In den 1960ern waren Lincoln, Teddy und Mickey die ‚Drei Musketiere‘ des Elite-Colleges in Connecticut und in das gleiche Mädchen verliebt. Zu verschiedenen Zeiten verließen sie 1971 Martha's Vineyard per Fähre. Seither keine Spur mehr von Ja... Das Wiederersehen nach 44 Jahren wird überschattet von einem ungelösten Kriminalfall. In den 1960ern waren Lincoln, Teddy und Mickey die ‚Drei Musketiere‘ des Elite-Colleges in Connecticut und in das gleiche Mädchen verliebt. Zu verschiedenen Zeiten verließen sie 1971 Martha's Vineyard per Fähre. Seither keine Spur mehr von Jacy. Richard Russo beweist in seinem neuen Roman, der ein Mix aus amerikanischer Gesellschaftsstudie sowie einem Kriminalfall ist, großes Erzähltalent im Umgang mit Perspektiven, Rückblenden, Dialogen. Mal erzählt er voller Dramatik, dann wieder ganz amüsant. Die Geschichte beginnt behutsam, nimmt dann aber Fahrt auf und überrascht mit seinem Finale.

Niemand konnte Jay vergessen...
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Drei Collegestudenten wollen ein letztes, unbeschwertes, gemeinsames Wochenende mit der faszinierenden Jay auf einer Insel an der Südküste von Cape God verleben, bevor der drohende Vietnamkrieg ihre geplanten Lebensentwürfe durcheinander würfeln wird. Jahrzehnte später verabreden sie sich erneut an diesem Ort und versuchen herau... Drei Collegestudenten wollen ein letztes, unbeschwertes, gemeinsames Wochenende mit der faszinierenden Jay auf einer Insel an der Südküste von Cape God verleben, bevor der drohende Vietnamkrieg ihre geplanten Lebensentwürfe durcheinander würfeln wird. Jahrzehnte später verabreden sie sich erneut an diesem Ort und versuchen herauszufinden, was damals nach ihrem Treffen passierte und warum die von ihnen allen dreien angehimmelte Jay spurlos verschwand. Der Pulitzer-Preisträger Richard Musso erzählt in wunderbarer, ausschweifender Art eine detaillierte Story, die zum Schluss iimmer mehr an Dramatik und Spanunf gewinnt und mich sehr gefesselt hat.

Drei Männer und die Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Manche AutorInnen schreiben gerne über Aufsehenerregendes: Die größte aller Lieben, der schrecklichste aller Morde, die phantastischste aller Welten… Richard Russo hingegen zelebriert das Alltägliche. Bei ihm stehen Menschen mit ihren Freuden, Sorgen und Träumen im Mittelpunkt, die sich tatsächlich wie aus der Nachbarschaft gegr... Manche AutorInnen schreiben gerne über Aufsehenerregendes: Die größte aller Lieben, der schrecklichste aller Morde, die phantastischste aller Welten… Richard Russo hingegen zelebriert das Alltägliche. Bei ihm stehen Menschen mit ihren Freuden, Sorgen und Träumen im Mittelpunkt, die sich tatsächlich wie aus der Nachbarschaft gegriffen anfühlen. Dass er sich darin zu einem Meister entwickelt hat, bewies er mit „Diese gottverdammten Träume“, für den er mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde. In seinem neuen Roman erzählt er von der Freundschaft dreier Männer über den Verlauf von vier Jahrzehnten. So unterschiedlich wie Lincoln, Teddy und Mack charakterlich auch sein mögen, wenn es um Eines geht, sind sie sich einig: Um die Liebe keiner Frau lohnt es sich mehr zu kämpfen, als um die von Jacy Calloway. Als das College zu Ende geht und sich ihre Lebenswege durch den Vietnamkrieg, ein anderes Studium oder Heirat zu trennen drohen, beschließen sie, zu viert ein letztes Wochenende in New England zu verbringen. Doch die scheinbare Idylle mündet darin, dass Jacy spurlos verschwindet und der Verlust sich wie ein Keil für 40 Jahre zwischen die drei Männer schiebt. In der Gegenwart ist das gleiche Haus von damals wieder der Schauplatz des langersehnten Wiedersehens und reihum stellen sie sich die Frage, ob man selbst und die Anderen immer noch der selbe ist, was wurde aus den damaligen Vorstellungen und Träumen und wer hat sich wie stark verändert? Aus wechselnden Perspektiven das Buch vom Erwachsen werden, Kind und Vater zugleich sein, angestrebten und abgelehnten Vorbildern und dem, was für jeden Einzelnen das Streben nach Glück bedeuten kann. Neben den verschiedenen Facetten dieser außergewöhnlich gealterten Männerfreundschaft wird das Rätsel um Jacys Verschwinden zum zweiten kriminalistischen Handlungsfaden, der sich im Finale auf eine Weise auflöst, der zugleich angemessen und befriedigend ist, ohne klassischen Erzählklischees zu entsprechen. Wer sich eine Mixtur aus John Irving, Graham Norton und Michael Chabon vorstellen kann, soll dies hier bitte tun und bei gefallen höchst gern diesen fabelhaft schnörkellos und elegant geschriebenen Roman lesen – manchmal kann eben auch Alltägliches fantastisch sein.

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