Meine Filiale

Stadt, Land, Raub

Ariadne Band 1245

Marcie Rendon

(1)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 19.90
Fr. 19.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Taschenbuch

Fr. 19.90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

Fr. 10.90

Accordion öffnen
  • Stadt, Land, Raub

    ePUB (PIDAX)

    Sofort per Download lieferbar

    Fr. 10.90

    ePUB (PIDAX)

Beschreibung

Die meisten Leute in und um Fargo nennen die neunzehnjährige Indianerin Renee Blackbear einfach ›Cash‹. Weil sie immer Cash braucht, weil sie für eine Handvoll Cash Rübenlaster fährt, seit sie elf ist, weil sie um Cash Billard spielt. Sheriff Wheaton zog sie als Dreijährige aus dem Autowrack ihrer Mutter. Aufgewachsen ist sie in Pflegefamilien und mit harter Landarbeit.
Auch wenn sie jetzt studiert, fühlt sich Cash am Steuer eines Kipplasters oder am Pooltisch immer noch wesentlich mehr in ihrem Element als am Moorhead State College. Sie bleibt Einzelgängerin. Und als eins der weissen College-Kids verschwindet, geht das Cash zunächst am Arsch vorbei. Aber ­Sheriff Wheaton hat einen bösen Verdacht. Erzählt ihr von ›White Slavery‹, von Mädchenhändlern. Und bittet sie, die Augen offen zu halten.
Als Cash anfängt, von blonden Teenagern zu ­träumen, die um Hilfe rufen, weiss sie, dass es ernst ist. Sie muss zum ersten Mal in ihrem Leben das Red River Valley verlassen und in die Grossstadt fahren.

Marcie Rendon, Stammesangehörige der Anishinabe White Earth Nation, ist Stückeschreiberin, Dichterin, Schriftstellerin und Performancekünstlerin. Vier ihrer Theaterstücke wurden veröffentlicht, und sie ist der kreative Kopf hinter Raving Native Theater, Raving Native Cabaret und Raving Native Radio. Marcie Rendon engagiert sich als kulturpolitische Aktivistin, kuratiert indigene Künstler/innen­förderung, hält Schreibkurse in Gefängnissen ab und unterstützt indianische und mexikanische Nachwuchskunst. »Am roten Fluss« erhielt den Pinckley Prize for Debut Novel 2018.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 220
Erscheinungsdatum 07.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86754-245-6
Verlag Argument Verlag mit Ariadne
Maße (L/B/H) 18/11.3/2.2 cm
Gewicht 212 g
Auflage 1. Erstauflage
Übersetzer Jonas Jakob
Verkaufsrang 6162

Weitere Bände von Ariadne

mehr
  • Band 1240

    Die Alte Die Alte Hannelore Cayre
    • Die Alte
    • von Hannelore Cayre
    • (6)
    • Buch
    • Fr. 27.90
  • Band 1241

    Trüb Trüb Sarah Schulman
    • Trüb
    • von Sarah Schulman
    • Buch
    • Fr. 31.90
  • Band 1242

    Klare Sache Klare Sache Denise Mina
    • Klare Sache
    • von Denise Mina
    • Buch
    • Fr. 31.90
  • Band 1243

    Gimme More Gimme More Liza Cody
    • Gimme More
    • von Liza Cody
    • Buch
    • Fr. 31.90
  • Band 1244

    Altlasten Altlasten Sara Paretsky
    • Altlasten
    • von Sara Paretsky
    • (2)
    • Buch
    • Fr. 36.90
  • Band 1245

    Stadt, Land, Raub Stadt, Land, Raub Marcie Rendon
    • Stadt, Land, Raub
    • von Marcie Rendon
    • (1)
    • Buch
    • Fr. 19.90
  • Band 1246

    Götter und Tiere Götter und Tiere Denise Mina
    • Götter und Tiere
    • von Denise Mina
    • (1)
    • Buch
    • Fr. 31.90
  • Band 1247

    Marseille.73 Marseille.73 Dominique Manotti
    • Marseille.73
    • von Dominique Manotti
    • Buch
    • Fr. 33.90
  • Band 2036

    Er, Sie und Es Er, Sie und Es Marge Piercy
    • Er, Sie und Es
    • von Marge Piercy
    • Buch
    • Fr. 23.90
  • Band 3013

    Hannah und die Anderen Hannah und die Anderen Adriana Stern
    • Hannah und die Anderen
    • von Adriana Stern
    • (1)
    • Buch
    • Fr. 21.90
  • Band 4005

    Pias Labyrinth Pias Labyrinth Adriana Stern
    • Pias Labyrinth
    • von Adriana Stern
    • (2)
    • Buch
    • Fr. 14.90
  • Band 4008

    Donna & Jill Donna & Jill Marge Piercy
    • Donna & Jill
    • von Marge Piercy
    • Buch
    • Fr. 21.90

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
1
0
0
0
0

Socialcrime vom Feinsten
von einer Kundin/einem Kunden aus Kiel am 28.09.2020

Renee Blackbear aka Cash, geht aufs College, ihr Auskommen finanziert sie mit Landarbeit und Billardspielen. Cash ist eine Einzelgängerin. Aufgewachsen ist sie in den verschiedensten Pflegefamilien, in denen sie Übergriffe und Gewalt erlebt hat, bis sie schließlich von Sheriff Wheaton in eine eigene Wohnung verfrachtet und ermut... Renee Blackbear aka Cash, geht aufs College, ihr Auskommen finanziert sie mit Landarbeit und Billardspielen. Cash ist eine Einzelgängerin. Aufgewachsen ist sie in den verschiedensten Pflegefamilien, in denen sie Übergriffe und Gewalt erlebt hat, bis sie schließlich von Sheriff Wheaton in eine eigene Wohnung verfrachtet und ermutigt wurde aufs College zu gehen. Cash hat es nirgends einfach, Sicherheit und Zugehörigkeit kennt sie nicht. Weder zu den anderen indianischen StudentInnen noch zu ihren Kneipenkumpels. Wirklich nahe ist ihr nur, als eine Art Vaterersatz, Sheriff Wheaton. Ebenfalls ein native American. Er ist es auch, der sie um Hilfe bittet, als am College plötzlich ein Mädchen verschwindet und kurze Zeit darauf ein weiteres. Die Geschichte spielt 1970. Eine aufregende Zeit, nicht nur für Cash. Sie ist die die am Rand steht, die immer wachsam ist, die ihre Geschichte, eine die es durch die Zwangsadoptionen und das Pflegefamiliensystem dieser Zeit viel zu viele gibt, in denen so viele Kinder der mit indianischen Wurzeln traumatisiert und eben dieser Wurzeln beraubt wurden. Cash ist auch keine typische Detektivin, wie auch Stadt Land Raub kein typischer Krimi ist, denn den klassichen Ermittler, die klassische Ermittlerin gibt es nicht. Das Cash sich auf die Suche nach den verschwundenen Mädchen macht, ist eher ihrer Neugier geschuldet, als dem Wunsch kriminalistisch tätig zu werden. Stadt Land Raub ist Marcie Rendons zweites Buch um Cash, eine sehr intelligente junge Frau, die Kette raucht, Bier trinkt, Billard spielt und studiert. Leider habe ich den Vorgänger nicht gelesen, was ich allerdings so schnell wie möglich nachholen werde. Im Grunde hat mir alles an diesem Buch gefallen. Marcie Rendon beschreibt ihre Protagonistin als eine junge Frau, die zwar Opfer eines unmenschlichen Systems wurde, aber nicht bereit ist Opfer zu sein, sondern ohne Larmoyanz ihr Leben und die Chancen die sich ihr bieten annimmt.


  • Artikelbild-0