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Tage mit Felice

Fabio Andina

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Beschreibung

»Ein absolut überraschendes Buch, das zum Interessantesten gehört, das in den letzten Jahren aus der italienischen Schweiz publiziert wurde.«
Aus der Jurybegründung Terra Nova Preis 2019

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783858698797
Verlag Rotpunktverlag
Dateigröße 1238 KB
Übersetzer Karin Diemerling
Verkaufsrang 1496

Kundenbewertungen

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Tage mit Felice
von einer Kundin/einem Kunden aus Zeiningen am 29.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sehr schöne und einfühlsame Erzählung; gerne hätte man Felice persönlich kennengelernt.

von einer Kundin/einem Kunden am 23.08.2020
Bewertet: anderes Format

Wie oft fragt man sich, wie ein einfacheres Leben wohl aussähe, möglich wäre? Felice braucht nicht viel für sein tägliches Leben. Den ganzen Tag von früh bis spät auf den Beinen und immer auch für andere da. Es ist beeindruckend, Felice und seine Dorfgemeinschaft zu begleiten.

Bezaubernde, entschleunigende und lesenswerte Lektüre.
von Susanne Probst aus Ulm am 04.08.2020

Meine Eindrücke und Gedanken zu „Tage mit Felice“ von Fabio Andina. Der 224 seitige Roman spielt in einem Dorf in den Tessiner Bergen. Es geht um Felice, einen 90 jährigen Mann, der sehr einfach und genügsam lebt, Vegetarier ist und sich selbst versorgt. Der anonyme Erzähler bleibt dezent im Hintergrund und begleitet und ... Meine Eindrücke und Gedanken zu „Tage mit Felice“ von Fabio Andina. Der 224 seitige Roman spielt in einem Dorf in den Tessiner Bergen. Es geht um Felice, einen 90 jährigen Mann, der sehr einfach und genügsam lebt, Vegetarier ist und sich selbst versorgt. Der anonyme Erzähler bleibt dezent im Hintergrund und begleitet und beobachtet den alten Mann einige Wochen lang. Felice läuft trotz Kälte barfuß und badet jeden Morgen wie Gott ihn schuf in einem eiskalten Bergbach. Irgendwie ist er ein Exot. Ein Unikat. Ein Sonderling. Ein Eigenbrötler. Aber er ist nicht weltfremd. Man bewundert ihn, möchte aber nicht so sein und leben wie er. Man findet Gefallen an dem Dorf, will aber nicht dort wohnen. In diesem Roman findet so gut wie keine Handlung statt. Wer einen Plot sucht, sucht vergeblich. Aber trotzdem langweilt man sich nicht. Man könnte sich fragen, ob die Geschichte zu idyllisch und überzeichnet ist? Wird Felice zu bescheiden, zu glücklich und zu exotisch dargestellt? Ist die Dorfgemeinschaft zu solidarisch? Sind die Figuren zu skurril? Ja, man kann und darf sich das natürlich fragen, aber mein Eindruck ist, dass es dem Autor immer wieder gelingt, diese „zu“ zu umschiffen. Die Schwelle zum Unrealistischen oder zum Kitsch wird nie überschritten. Fabio Andina beherrscht das Schreiben. Er bringt dem Leser den Alltag von Felice und das Dorfleben lebendig, bildhaft und plastisch nahe. Eigentlich könnte diese unspektakuläre, aber keineswegs banale Geschichte verfilmt werden. Es ist ein bezaubernder, gehaltvoller und berührender Roman aus einfachen Worten und mit liebevollen und detailreichen Beschreibungen. Ein stiller Roman, der entspannt und entschleunigt und zum Nachdenken anregt. Nach der Lektüre fühlt man sich geerdet und ist einem wieder bewusst, was das Wesentliche im Leben ist. Allen, die ruhige Bücher ohne aufregenden Plot mögen, möchte ich diesen Roman unbedingt empfehlen.

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