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1794

(gekürzte Lesung)

Winge und Cardell ermitteln Band 2

Endlich! Nach "1793" die mit Spannung erwartete Fortsetzung vom preisgekrönten SPIEGEL-Bestsellerautor
Nach den Ereignissen des letzten Jahres fällt Jean Michael Cardell in ein tiefes Loch. Die Ermittlungen im Fall der verstümmelten Leiche gaben seinem Leben einen Sinn. Nun ist er wieder da, wo er vorher war. Bis zu dem Tag, als ihn eine Frau kontaktiert: Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht auf grausamste Weise zugerichtet und getötet. Als Täter wird deren frisch angetrauter adeliger Ehemann identifiziert und in die Irrenanstalt eingewiesen. Die Mutter der Getöteten glaubt diese Version jedoch nicht und sucht Hilfe bei Cardell. Seine Nachforschungen führen diesen erneut in die Abgründe Stockholms, und er muss feststellen, dass die Stadt verruchter und gefährlicher ist als je zuvor.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Philipp Schepmann, Louis Friedemann Thiele
Erscheinungsdatum 03.01.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783844923193
Verlag Osterwoldaudio
Spieldauer 787 Minuten
Format & Qualität MP3, 787 Minuten, 707.98 MB
Übersetzer Leena Flegler
Verkaufsrang 387
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
157 Bewertungen
Übersicht
90
46
14
6
1

Deutlich schwächer als der Vorgänger
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 24.05.2020
Bewertet: Einband: Paperback

"1793" war das unglaublich starke, wenn auch grausame Debüt des schwedischen Schriftstellers Niklas Natt och Dag. Der Roman war hart, aber dabei unterhaltsam, fesselnd und entwickelte einen Sog, dem ich mich als Leserin schwer entziehen konnte. Umso erfreuter war ich, als ich entdeckte, dass es die Fortsetzung "1794" schon au... "1793" war das unglaublich starke, wenn auch grausame Debüt des schwedischen Schriftstellers Niklas Natt och Dag. Der Roman war hart, aber dabei unterhaltsam, fesselnd und entwickelte einen Sog, dem ich mich als Leserin schwer entziehen konnte. Umso erfreuter war ich, als ich entdeckte, dass es die Fortsetzung "1794" schon auf den deutschen Markt schaffte. Offenbar lief das Debüt auch hierzulande so gut, dass der Verlag Piper sich ins Zeug legte und den Nachfolger möglichst schnell auch hier veröffentlichte. "1794" ist ein guter Roman, eine gute Fortsetzung. Aber so mitreißend wie "1793" ist er nicht. Dass ich vier Monate brauchte, ihn endlich zu Ende zu lesen, sagt viel über die Qualität aus. Dabei bleibt Natt och Dag seinem Stil - auch und vor allem sprachlich - treu. Der Krimi ist wieder in vier Jahreszeiten aufgeteilt. Es tauchen viele - vielleicht zu viele - Bekannte aus dem ersten Teil auf. Das große Manko ist jedoch, dass bereits nach dem ersten Kapitel klar ist, wer hinter dem Mord steckt und was das Motiv ist. Es gibt für die Leser*innen keine Rätsel zu lösen. Allenfalls fragt man sich, warum der junge Herr Drei Linden so dämlich ist. Aber das ist nebensächlich. Das Szenario, dass die Leser*innen bereits Mörder und Motiv kennen, während der oder die Ermittler*innen noch im Dunkeln tappen, kann funktionieren. Im Fernsehen ist die Serie "Columbo" ein hervorragendes Beispiel. Aber dann muss der Weg des oder der Ermittler*innen interessant und fesselnd genug sein, um die Leser*innen bei Laune zu halten. Während "1793" also sein grausamstes Geheimnis (Spoiler: Der junge amputierte Mann war bis zu seinem Tod bei Sinnen) erst zum Ende hin offenbarte, wird das Geheimnis in "1794" bereits am Anfang erzählt. Ich hatte ehrlich gesagt während der Lektüre immer wieder die Hoffnung, dass sich irgendetwas Neues ergeben würde, irgendetwas, das wir uns nach dem ersten Abschnitt nicht schon zusammenreimen konnten. Ich hatte die Hoffnung auf ein bisschen Finesse, auf irgendeine Überraschung. Aber leider bietet "1794" genau das nicht, so dass ich das Buch über weite Strecken schlicht und ergreifend als öde empfand. Kein Wunder also, dass ich immer wieder lange Pausen zwischen den Abschnitten einlegte. Dazu kommt der nüchterne Sprachstil von Natt och Dag. Konnte ich dem in seinem ersten Roman noch einiges abgewinnen, weil die Geschichte selbst verdammt gut war, trägt der Schreibstil zur Höhepunktlosigkeit bei. Sicher: Die Hintergründe des Mordes sind grausam. Aber nichts am Buch ist raffiniert, nichts ist mitreißend, nichts zwingt die Leser*innen, doch noch ein paar Seiten weiterzulesen, obwohl sie dringend schlafen oder etwas erledigen müssten. Es gibt keine Sogwirkung. Erfreulicherweise ist es Natt och Dag aber immerhin wieder gelungen, die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse Schwedens und insbesondere Stockholms des Jahres 1794 auferstehen zu lassen. Das macht zugegebenermaßen nach wie vor einen großen Reiz aus. Für Reaktionäre oder Romantiker sind weder "1793" noch "1794" geeignet, denn das Leben damals war brutal - und wird schonungslos von Natt och Dag beschrieben. Mich hat "1794" nicht gepackt. Der Roman hat seine Momente, aber letztlich wurde das Pulver bereits im ersten Viertel verschossen. Wäre dies der Erstling gewesen, hätte ich einer Fortsetzung nicht entgegengefiebert.

Brutal-düsteres Schweden-Setting
von NiWa am 12.05.2020

Ein junges Mädchen überlebt ihre Hochzeitsnacht nicht. Der tragische Mord lässt ihrer Mutter keine Ruhe, und sie glaubt dem offiziellen Todesumständen nicht. Daher bittet sie Jean Michael Cardell um Hilfe, der sich ein Herz und die Ermittlungen aufnimmt. „1794“ ist der zweite Teil der historischen Krimi-Reihe um den Häscher... Ein junges Mädchen überlebt ihre Hochzeitsnacht nicht. Der tragische Mord lässt ihrer Mutter keine Ruhe, und sie glaubt dem offiziellen Todesumständen nicht. Daher bittet sie Jean Michael Cardell um Hilfe, der sich ein Herz und die Ermittlungen aufnimmt. „1794“ ist der zweite Teil der historischen Krimi-Reihe um den Häscher Jean Michael Cardell, der als inoffizieller Ermittler im brutalen Stockholm am Ende des 18. Jahrhunderts sein Leben fristet. Vornweg muss ich sagen, dass es sich hierbei um eine äußerst brutale Reihe handelt. Leser, die sich einen romantisch-verklärten, nostalgischen Blick auf vergangene Zeiten erhoffen, werden bestimmt keine Freude haben. Autor Niklas Natt och Dag hat seinen Protagonisten Jean Michael Cardell direkt aus der Kloake gezogen. Dieser Mann könnte - äußerlich betrachtet - kaum abstoßender sein. Er säuft, schlägt um sich und schläft seinen Rausch am Tisch des Wirtes aus. Zudem ist er eine tragische Figur, die im Krieg diente, verstümmelt wurde und seither Tag für Tag um’s Überleben kämpft. Dennoch hat er sich in all der Düsternis ein gutes Herz bewahrt, wodurch er seinem Gerechtigkeitssinn nachzugeben pflegt. Meiner Meinung nach leben die Ermittlungen dieser historischen Krimi-Reihe vom brutal-düsteren und blutigen Rahmen. Niklas Natt och Dag zieht seine Leser in ein dunkles Moloch aus Blut, Kot und Angst. Er verstümmelt, schockiert und brüskiert in einem Atemzug. Obwohl im Mittelpunkt der Handlung die Ermittlungsarbeiten stehen, ist meinem Empfinden nach, die geschilderte Epoche zentral. Der Autor zeigt, wie unvorstellbar bestialisch das damalige Leben war. Er schält jegliche romantische Vorstellung vom 18. Jahrhundert ab und präsentiert einen blutenden, verfaulenden Kern, der Verwesungsgeruch verströmt. Der Erzählstil ist fesselnd, düster und hoffnungslos. Der Autor bedient sich einer angenehmen Sprache, die von einem Schlag auf den anderen schockierende Details entblößt. Dabei überlässt er es nur selten der Fantasie des Lesers, die Brutalität auszuschmücken, sondern bedient sich plastischer Schilderungen, die auf den Magen schlagen. Anspannung ist gegeben, diese wird jedoch nicht von der Handlung, sondern vom grausigen Rahmen erzeugt. Die Entwicklung ist großteils chronologisch eingefädelt, daher ist der Leser mit der Geschichte hinter und um den Hergang des Mordes vertraut. Man ist Cardell eindeutig voraus, was sich gut ins Gesamtbild einfügt. Der Verlauf hat mir gefallen, und trotzdem ist mir die Krimihandlung zu stark in den Hintergrund gerückt. Im Vergleich zum ersten Band weiß man bereits, auf welche grauenvolle Zeitreise man sich mit „1794“ begibt, daher hatte ich mir diesmal ein bisschen mehr ermittlungstechnische Finesse gewünscht. Es gibt zwar Überraschungen, diese sind allerdings eher auf persönlicher Ebene - in der Erkenntnis der Figuren - als in der Handlung zu finden. „1794“ ist aufgrund der dichten, schockierenden und abstoßenden Atmosphäre ein besonderer historischer Roman, der für sanfte Gemüter nicht zu empfehlen ist. Wer sich dem rohen Leben mit eitrig-blutenden Wunden und kotbeschmierten Leibern in einer faulenden Gesellschaft im 18. Jahrhundert stellen will, hat damit die richtige Reihe entdeckt. Die Reihe um Winge und Cardell: 1) 1793 2) 1794

Faszinierender historischer Roman, aber nicht so packend wie der erste Teil
von Xirxe aus Hannover am 11.05.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Ein Jahr ist vergangen, seit Winge und Cardell in Stockholm gemeinsam ermittelten. Und immer noch wirkt die Stadt wie ein Höllenpfuhl, in dem alle ums nackte Überleben kämpfen. Sie ist dreckig, laut und voller Gewalt, als Winge und Cardell 1794 aufeinandertreffen, allerdings anders als erwartet. Im ersten Buch 1793 galt es ein ... Ein Jahr ist vergangen, seit Winge und Cardell in Stockholm gemeinsam ermittelten. Und immer noch wirkt die Stadt wie ein Höllenpfuhl, in dem alle ums nackte Überleben kämpfen. Sie ist dreckig, laut und voller Gewalt, als Winge und Cardell 1794 aufeinandertreffen, allerdings anders als erwartet. Im ersten Buch 1793 galt es ein entsetzliches Verbrechen aufzuklären und auch dieses Mal geschieht eine grauenvolle Tat. Es ist jedoch recht schnell klar, wer dafür die Verantwortung trägt, was leider zu Lasten der Spannung geht. Doch immerhin wird aus diesem scheinbaren Kriminalfall eine faszinierende Beschreibung der Lebensverhältnisse Stockholms im Jahre 1794, wenngleich diese bei weitem nicht so packend daherkommt wie der erste Band mit Winge und Cardell. Vier Abschnitte umfassen die mehr als 500 Seiten, von denen jeder im Prinzip eine eigene Geschichte erzählt. Zu Beginn berichtet der junge Erik von der Liebe seines Lebens, die seinen Vater dazu brachte, ihn bis zur Volljährigkeit auf die Kolonie Barthelmi zu verbannen. Dort trifft er auf die Schrecken der Sklaverei, lernt aber auch einen väterlichen Freund kennen, der ihm hilft, nach dem Tod seines Vaters nach Schweden zurückzukehren und die Geliebte zu ehelichen - mit einem entsetzlichen Ende. Im zweiten Teil finden sich Winge und Cardell und forschen gemeinsam nach dem Schicksal einer jungen Frau - mit einem Ergebnis, das überrascht. Der dritte Abschnitt schildert, wie es Anna Stina (bekannt aus 1793, dem 1. Buch) ergeht, was auch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes problemlos zu lesen ist. Schlussendlich werden die Handlungsstränge kunstvoll zusammengeführt, ohne dass es jedoch aufgesetzt wirkt. Das Ende scheint grausam, lässt aber Raum für viele Optionen (Ein Nachfolgeband lässt grüßen ;-) ?). 1794 ist bei Weitem nicht so blutrünstig wie der erste Band, der an Grausamem und Entsetzlichem kaum etwas ausließ. Es regt wesentlich mehr zum Nachdenken an, beispielsweise über die Verbrechen der Sklaverei oder über das Böse an sich ("Vielleicht erlaubt uns der Fortschritt, den wir als Zivilisation bezeichnen, letztlich nur, das Böse, das unserem Menschengeschlecht innewohnt, in einem nie gesehenen Ausmaß auszuleben?"). Oder die Überlegung, ob man etwas Gutes, das Vielen dient, beenden darf, um Toten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Es ist ein gut geschriebener historischer Roman, der das Stockholm des Jahres 1794 faszinierend beschreibt. Nur nicht so fesselnd wie sein Vorgänger.