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The Plot Against America (Movie Tie-in Edition)

Film Tie In

Philip Roth's bestselling alternate history novel--the chilling story of what happens to one family when America elects a charismatic, isolationist president--is soon to be an HBO limited series.

In an extraordinary feat of narrative invention, Philip Roth imagines an alternate history where Franklin D. Roosevelt loses the 1940 presidential election to heroic aviator and rabid isolationist Charles A. Lindbergh. Shortly thereafter, Lindbergh negotiates a cordial "understanding" with Adolf Hitler, while the new government embarks on a program of folksy anti-Semitism.

For one boy growing up in Newark, Lindbergh's election is the first in a series of ruptures that threaten to destroy his small, safe corner of America-and with it, his mother, his father, and his older brother.
Portrait
In 1997 Philip Roth won the Pulitzer Prize for
American Pastoral. In 1998 he received the National Medal of Arts at the White House and in 2002 the highest award of the American Academy of Arts and Letters, the Gold Medal in Fiction. He twice won the National Book Award and the National Book Critics Circle Award. He won the PEN/Faulkner Award three times. In 2005
The Plot Against America received the Society of American Historians' Prize for "the outstanding historical novel on an American theme for 2003-2004." Roth received PEN's two most prestigious awards: in 2006 the PEN/Nabokov Award and in 2007 the PEN/Bellow Award for achievement in American fiction. In 2011 he received the National Humanities Medal at the White House, and was later named the fourth recipient of the Man Booker International Prize. He died in 2018.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 03.03.2020
Sprache Englisch
ISBN 978-0-593-31088-5
Verlag Random House LCC US
Maße (L/B) 20.3/13.2 cm
Gewicht 369 g
Buch (Taschenbuch, Englisch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein faschistisches Amerika in den 1940er Jahren?
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 28.12.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die USA der 1940er Jahre. Der Wahlkongress der Republikaner endet mit dem Vorschlag Charles A. Lindbergh zum Präsidentschaftskandidaten zu machen. Der weltbekannte Flieger und Isolationist verspricht die USA aus dem zweiten Weltkrieg herauszuhalten und gewinnt die Wahl gegen Franklin D. Roosevelt in einem Erdrutschsieg. In der F... Die USA der 1940er Jahre. Der Wahlkongress der Republikaner endet mit dem Vorschlag Charles A. Lindbergh zum Präsidentschaftskandidaten zu machen. Der weltbekannte Flieger und Isolationist verspricht die USA aus dem zweiten Weltkrieg herauszuhalten und gewinnt die Wahl gegen Franklin D. Roosevelt in einem Erdrutschsieg. In der Folge macht er sein Wahlversprechen wahr und schließt mit den Achsenmächten Pakte. Dazu trifft er sich sowohl mit Hitler als auch mit Hirohito, mit denen er schließlich auch offen sympathisiert. Die USA haben sich den Frieden mit einer faschistischen Regierung erkauft. Ähnlich wie in Europa schlägt auch die Stimmung in den USA um, und es kommt zu Pogromen ähnlich der deutschen Reichskristallnacht. Philip Roth erzählt diese Geschichte durch die Augen des vorpubertären Philip Roth, den jüngsten Sohn einer jüdischen Familie in Newark, NY. Wie wäre seine Familie gewesen, wie hätte sie sich entwickelt, wäre dieser Weg in der Geschichte eingeschlagen worden? In prachtvollen Worten, Sätzen und Absätzen erzählt er uns über seine Erlebnisse. Allerdings erzählt er nicht die Geschichte durch die Augen eines naiven Kindes, sondern Roth unterstellt, dass er heute - 60 Jahre nach den Ereignissen - die Historie nacherzählt. Es ist also eine Mischung aus kindlicher Berichterstattung und verarbeiteter Geschichte. Alles hypothetisch versteht sich - was wäre wenn? Der Kern der Erzählung (also ohne Vor- und Rückblicke) erstreckt sich über einen Zeitraum von ungefähr drei Jahren, er beginnt kurz vor der Wahl von Lindbergh zum Präsidenten und schließt mit seiner vorzeitig beendeten Amtszeit. Sprachlich und stilistisch ragt das Werk deutlich aus der Menge heraus. Die Charaktere sind absolut glaubhaft und machen auch glaubhafte Entwicklungen durch. Besonders interessant ist die Beschreibung der Auswirkungen der traumatischen Ereignisse auf das Familienleben und den Umgang miteinander innerhalb Roths Familie. Insgesamt legt Philip Roth ein wirklich gutes Werk vor. Besonders interessant erscheinen in diesem Zusammenhang aufgeworfene Fragen: Wie sehr hängt geschichtliche Entwicklung von relativen Kleinigkeiten ab? Wie fragil sind eine Gesellschaft und ihre Geschichte? Wie schnell schlagen spitzenpolitische Entwicklungen bis in das letzte Glied der Gesellschaft durch? Wie viel Schuld lastet auf dem Einzelnen? Ein Werk also, das unglaublich viele Fragen aufwirft und Stoff für unendliche Diskussion liefern kann. Die zentrale Frage lautet aber, wäre das wirklich möglich gewesen? Wenn man dieses Buch gelesen hat, wird man darauf wohl mit Ja antworten müssen. Die Darstellung ist absolut glaubhaft - und auch wenn über fiktive USA des vorigen Jahrhunderts geschrieben wird, so bietet das Buch doch auch politischen Zündstoff für das 21. Jahrhundert.