Huchting

Geschichten von der Straße

Gofi Müller

(4)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
Fr. 17.00
Fr. 17.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

Fr. 16.90

Accordion öffnen
  • Huchting - Geschichten von der Straße

    Adeo Verlag

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 16.90

    Adeo Verlag

eBook (ePUB)

Fr. 17.00

Accordion öffnen

Beschreibung

Huchting ist ein Stadtteil am Rande Bremens. Er hat einen schlechten Ruf. Wenn über eine Schlägerei oder Messerstecherei berichtet wird, heisst es: "Na klar, Huchting mal wieder."

Hier spielen die Kurzgeschichten dieses Buches. Wir lernen Arno kennen, einen Diplompsychologen, der sich als Postbote durchschlägt und heimlich die Nachbarin von gegenüber bewundert. Silke und Habib, die unfreiwillig gemeinsam in einem Hotelzimmer stranden. Oder Heiner, den Wirt, in dessen Kneipe "Zichte" sich die markantesten Huchtinger Figuren treffen.

Eigentlich sind es alltägliche Begebenheiten, deren Protagonisten so prägnant und feinfühlig gezeichnet werden, dass man sie nicht so schnell vergisst. Und dann hat jede Geschichte eine Wendung, die ihr etwas Besonderes, eben nicht Alltägliches verleiht. Wie im echten Leben weiss der Leser nie, was als Nächstes passiert. Und irgendwie geht es doch immer weiter.

Gofi Müller heisst eigentlich Gottfried und wurde 1970 geboren. Aufgewachsen ist er in Bremen-Huchting. Heute lebt er als Künstler und Publizist zusammen mit seiner Familie in Marburg an der Lahn. Aber seine Herkunft hat ihn nie losgelassen. Vielleicht ist das der Grund, warum ihn vor allem die 'kleinen' Leute interessieren, die 'Normalos', deren Biographien brüchig sind und bei denen die kleinen und grossen Katastrophen des Lebens zum Alltag gehören. Zusammen mit dem Comedian und Musiker Jay Friedrichs produziert er den Podcast Hossa Talk, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783863348168
Verlag Adeo Verlag
Dateigröße 1073 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
2
2
0
0
0

Straßengeschichten aus dem Alltag
von einer Kundin/einem Kunden aus Hückelhoven am 21.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext: Huchting ist ein Stadtteil am Rande Bremens. Er hat einen schlechten Ruf. Wenn über eine Schlägerei oder Messerstecherei berichtet wird, heißt es: "Na klar, Huchting mal wieder." Hier spielen die Kurzgeschichten dieses Buches. Wir lernen Arno kennen, einen Diplompsychologen, der sich als Postbote durchschlägt und... Klappentext: Huchting ist ein Stadtteil am Rande Bremens. Er hat einen schlechten Ruf. Wenn über eine Schlägerei oder Messerstecherei berichtet wird, heißt es: "Na klar, Huchting mal wieder." Hier spielen die Kurzgeschichten dieses Buches. Wir lernen Arno kennen, einen Diplompsychologen, der sich als Postbote durchschlägt und heimlich die Nachbarin von gegenüber bewundert. Silke und Habib, die unfreiwillig gemeinsam in einem Hotelzimmer stranden. Oder Heiner, den Wirt, in dessen Kneipe "Zichte" sich die markantesten Huchtinger Figuren treffen. Eigentlich sind es alltägliche Begebenheiten, deren Protagonisten so prägnant und feinfühlig gezeichnet werden, dass man sie nicht so schnell vergisst. Und dann hat jede Geschichte eine Wendung, die ihr etwas Besonderes, eben nicht Alltägliches verleiht. Wie im echten Leben weiß der Leser nie, was als Nächstes passiert. Und irgendwie geht es doch immer weiter. Meine Meinung: Das Buchcover ist hervorragend getroffen! Das gelbe Ortsschild und die Straßen dahinter passen sehr gut zu den Straßengeschichten. Finde ich toll! Über das Buch: Das Buch hat 12 Geschichten. Es sind Geschichten von einfachen, unbekannten Leuten, Leuten auf den Straßen Huchtings. Es sind Geschichten über Familien, Freunde, Bekannte und Leute, die sich in Huchting zufällig begegnen. Der Buchautor hat einen sehr angenehmen Stil zu schreiben, realistisch und nachdenklich. Er schreibt über sein Heimatort. Inhalt: Gestrandet auf dem Weg nach Huchting Von der Schwierigkeit, einen Schmetterling fliegen zu lassen Schüsse in der Amsterdamer Straße Die Frau von gegenüber Der Sektenpriester Nur dieses eine Mal! Eine ganz normale Familie Weißt du noch? Drei Freunde up`n Swutsch Wie aus dem Nichts Das Duell Weihnachten in Huchting Die Überschriften verraten nichts über die jeweiligen Geschichten und das finde ich gut. Ich habe mit einer Vorfreude jede Nacht vor dem Schlafengehen eine oder zwei Geschichten gelesen. Die meisten haben mir gefallen. Die Geschichten sind unterhaltsam und entspannend. Der Autor schreibt über Freundschaft, Hoffnung, Liebe, Ängste und Glaube. Was ich vermisst habe war, die christliche Botschaft. Keine dieser Geschichten enthält sie. Schade. Und ich finde, eine Geschichte gehört nicht in dieses Buch rein. Auch wenn dieses Buch keine christliche Botschaft enthält, so ist es doch ein christlicher Verlag, der dieses Buch herausgelassen hat. Es ist nur meine Meinung. Fazit: Unterhaltsame Straßengeschichten von einfachen Leuten für Zwischendurch. Ich habe sie gern gelesen!

Nachbarn wahrnehmen
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Huchting ist ein Stadtteil von Bremen. Eigentlich nichts Besonderes. Hier leben Menschen mit ganz unterschiedlichen Nationalitäten, aber ihren je eigenen Geschichten. In zwölf Geschichten schaut der Autor auf das Leben der Menschen hier. Es steckt noch mehr in den Geschichten. Der Autor lädt ein über die Themen nachzudenken... Huchting ist ein Stadtteil von Bremen. Eigentlich nichts Besonderes. Hier leben Menschen mit ganz unterschiedlichen Nationalitäten, aber ihren je eigenen Geschichten. In zwölf Geschichten schaut der Autor auf das Leben der Menschen hier. Es steckt noch mehr in den Geschichten. Der Autor lädt ein über die Themen nachzudenken. Denn Huchting ist eigentlich überall. Seine Geschichten sind humorvoll, manchmal traurig, feine Ironie findet sich ebenfalls. Egal ob der kleine Denis, Nasrin, oder Frau Schmidt, die Deutschlehrerin im Flüchtlingsheim im Vordergrund stehen, es ist berührend von ihren Schicksalen und Erfahrungen zu hören. Beim Lesen fielen mir auch die Kapitelüberschriften auf. Sie sind in eine Straßenkarte des Ortsteils eingebettet. So wird immer wieder der Bezug zum Ortsteil verstärkt. Als Fazit kann ich festhalten, Geschichten aus dem Leben gegriffen, mit allen Facetten die der Alltag so bietet.

Alltagsgeschichten
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 17.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„...Meine sehr verehrten Damen und Herren. Bitte beachten Sie folgende Durchsage: Aufgrund mehrere umgestürzter Bäume können wir unser Reise leider nicht fortsetzen. Es ist momentan nicht möglich, die Strecke frei zu räumen...“ Dieses Zitat findet sich in der ersten Geschichte des Buches. Silke und Habib sitzen sich im Zugabt... „...Meine sehr verehrten Damen und Herren. Bitte beachten Sie folgende Durchsage: Aufgrund mehrere umgestürzter Bäume können wir unser Reise leider nicht fortsetzen. Es ist momentan nicht möglich, die Strecke frei zu räumen...“ Dieses Zitat findet sich in der ersten Geschichte des Buches. Silke und Habib sitzen sich im Zugabteil gegenüber, als der Zug zum Stehen kommt. Beide sind auf den Weg nach Huchting. Kurze Zeit später wartet eine besondere Anforderung auf sie. Als letzte Fahrgäste erreichen sie das einzige Hotel im gestrandeten Ort. Es gibt nur noch ein Doppelzimmer. Wie werden sie sich entscheiden? Das Buch vereint zwölf Geschichten über die kleinen Leute in Huchting, einem Stadtteil von Bremen. Das Geschehen ist aus dem Alltag gegriffen, hat aber meist noch eine besondere Facette. In drei Geschichten geht es im Sadiq und seine Familie. Der ehemalige Asylbewerber hat sich im Ort integriert. Im Mittelpunkt steht allerdings meist Denis, sein kleiner Sohn, der Autist ist. Gezeigt wird, wie liebevoll die Familie auf den Jungen und seine besonderen Ansprüche eingeht. Mit der folgenden Frage wird eines seiner Hobbys beschrieben: „...Kann ich Waschmaschinenvideos kucken?...“ Die Geschichten sind mal stimmungsfroh, mal mit feinem Humor gespickt, aber auch traurig. Meist gibt es irgendeine überraschende Wendung. Zu meinen Lieblingsgeschichten gehört „Wie aus dem Nichts“. Im Mittelpunkt steht die kleine Nasrin. „...Frau Schmidt ist eine Lehrerin, die den Bewohnern des Flüchtlingsheims am Wardamm Deutschunterricht gibt. Sie macht das nicht, weil sie dafür Geld bekommt, sondern weil sie nett ist...“ Nasrin lernt gern. Die Geschichte erzählt von Flucht und Ankunft und endet mit einem Wunder – für das Mädchen und einen Autofahrer. Das Buch besticht durch eine besondere Aufmachung Jede Kapitelüberschrift ist eingebettet in die Straßenkarte des Ortes. Obwohl das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist, wird der Glaube nur punktuell und eher unauffällig eingebunden. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es erzählt, wie das Leben spiel mit einen Licht-, aber auch seinen Schattenseiten.

  • Artikelbild-0