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Eisenblut - Gabriel Landow, Band 1 (Gekürzte Lesung)

Gabriel Landow Band 1

Axel Simon

(10)
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Beschreibung

Drei Morde, rätselhafte Nachrichten, ein blutiger Anfänger
Berlin 1888: Die Beschattung von Ehebrechern ist der Alltag in seiner schlecht laufenden Detektei. Gabriel Landow, schwarzes Schaf einer ostpreussischen Adelsfamilie, fa?llt der Erfolg nicht in den Schoss. Doch dann landet direkt vor seinen Füssen ein von ihm Observierter, aus nachtschwarzem Himmel mitten aufs Sperrgebiet am Tempelhofer Feld. Der Ministerialbeamte wurde aus dem Korb eines Militärballons gestossen und hält ein Buch der Brüder Grimm in der Hand. Es ist bereits der dritte mysteriöse Todesfall in kurzer Zeit. Doch warum beauftragt die Regierung ausgerechnet Landow mit der Aufklärung? Und warum will ihn plötzlich jemand töten? Wo doch ganz Europa nur gebannt auf das Sterben des todkranken Kaisers wartet, das einige aus ganz eigenen Motiven herbeisehnen.
David Nathan ist einer der beliebtesten deutschen Hörbuchsprecher und synchronisiert u. a. Johnny Depp. Nach der Weimarer Republik in den Gereon-Rath-Krimis lässt er nun das Berlin der Kaiserzeit und seine eigenwilligen Bewohner wiederauferstehen.

David Nathan, die deutsche Stimme von Christian Bale, Johnny Depp und Leonardo Di Caprio, gehört zu den besten Sprechern Deutschlands. Als Hörbuchsprecher ist er Spezialist für Horror und Spannung.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher David Nathan
Spieldauer 599 Minuten
Erscheinungsdatum 24.03.2020
Verlag Argon Verlag
Format & Qualität MP3, 599 Minuten, 465.33 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783732417858

Weitere Bände von Gabriel Landow

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
4
3
2
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2021
Bewertet: anderes Format

Versoffen, verlottert und völlig überfordert, Gabriel Landow ist wahrlich kein Held aber unerklärlicherweise ungemein sympathisch. Ließt sich als hätte Fontane statt Unterm Birnbaum einen Hardboild Krimi geschrieben.

Babylon Berlin - etwas verfahren!?
von Michael Sterzik aus Wallenhorst am 23.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es gibt zurzeit viele Krimis auf dem Buchmarkt, die sich in der heutigen Gegenwart abspielen. Im Genre „Historischer Roman“ gibt es noch eine Unterkategorie „Historischer Krimi“ – diese spielen allerdings zumeist im Mittelalter und nicht wie der vorliegende Krimi von Axel Simon – „Eisenblut“ zur Zeit des Kaisers in der Hauptsta... Es gibt zurzeit viele Krimis auf dem Buchmarkt, die sich in der heutigen Gegenwart abspielen. Im Genre „Historischer Roman“ gibt es noch eine Unterkategorie „Historischer Krimi“ – diese spielen allerdings zumeist im Mittelalter und nicht wie der vorliegende Krimi von Axel Simon – „Eisenblut“ zur Zeit des Kaisers in der Hauptstadt Berlin im Jahr 1988. Ungewöhnlicher Zeitraum – aber auch nicht weniger spannender als die bekannten Krimis. Der Autor Axel Simon gibt dem Berlin vergangener Tage ein komplexes und authentisches Bild. Es ist eine interessante Zeit – eine die Veränderungen mitbringt. Die technischen Entwicklungen verändern das Leben der Menschen und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse werden zunehmend alles in Frage stellten, was noch vor kurzen als Status Q galt. Die Atmosphäre hat der Autor wirklich gut eingefangen. „Eisenblut“ von Axel Simon ist der erste Band einer Reihe um den Privatermittler Gabriel Landow. Dieser ist der jüngere Sohn einer alten ostpreußischen Adelsfamilie – der wegen einem Diebstahl aus der kaiserlichen Armee unehrenhaft entlassen wurde. So mit fristet der Grafensohn ein eher ärmliches, runtergekommenes Leben – zu stolz um wieder zu versuchen Anschluss an seine Familie zu finden – zu exzessiver Lebenswandel und immer wieder nur Gelegenheitsaufträge in seiner eher mies laufenden Detektei. So interessant dieser Charakter auch dargestellt ist – bedient sich der Autor doch einer zweifelsfrei bekannten Charakterkonzeption. Der verlorene Sohn, der talentiert ist, intelligent – aber zu eigensinnig um sich selbst zu reflektieren und Änderungen zu verfolgen. Also ein sympathischer Looser auf der typischen Verliererstraße – immer auf der Suche nach einem Ausweg. Auch wenn „Gabriel Landow“ seinen ersten Auftritt in „Eisenblut“ hat – so erkennt man das o.g. Muster schon nach wenigen Seiten. Schade – aber warten wir mal ab, welche Richtung er seinen Leben ggf. in einem zweiten Teil einschlägt. Mit den übrigen Charakteren verhält es sich ähnlich. Also nichts neues – nicht originelles was dem Leser hier inhaltlich präsentiert wird. Die Handlung splittet sich in mehreren Storys auf und auch die dramatische Vergangenheit von Landow, bzw. seiner Familie wird thematisiert. Kleine Seitensprung-Schnüffeleien sind der Alltag seiner schlecht laufenden Detektei im miesen Berlin-Kreuzberg im Jahr 1888: Gabriel Landow, schwarzes Schaf seiner ostpreußischen Getreidejunker-Familie, fällt der Erfolg nicht gerade in den Schoß. Aber dann fällt ihm ein Observierter direkt vor die Füße: Aus nachtschwarzem Himmel mitten aufs Sperrgebiet am Tempelhofer Feld. Wahrscheinlich wurde der aus dem Korb eines Militärballons gestoßen. Nur ein kleiner Ministerialbeamter, der allerdings mit einem geheimen Marineprojekt zu tun hatte. Und immerhin der dritte Tote dieser Art in letzter Zeit mit einem Buch der Gebrüder Grimm in der Hand. Aber weshalb die Regierung ausgerechnet Landow mit der Aufklärung betraut, ist auch ihm ein Rätsel. Genauso wie der Brandanschlag auf ihn kurz darauf. Wer sollte am Tod eines kleinen Ermittlers interessiert sein? Wo doch ganz Berlin, ach was, ganz Europa, nur gebannt auf das Sterben des todkranken Kaisers wartet, das einige aus ganz eigenen Motiven herbeisehnen. (Verlagsinfo) „Eisenblut“ verfügt über eine solide Spannung – aber wirkt auch inhaltlich manchmal völlig verloren. Überfrachtet – zu langsamer Aufbau – keine wirklich zielführender Aufbau. Es entsteht der Eindruck als hätte der Autor Axel Simon sein Romanskript unzählige Male immer wieder überarbeitet. Sprachlich hat der Autor seinen Roman gut gestaltet – toller subtiler Humor, ironisch und manchmal düster. Spannung – damit meine ich das Lesevergnügen ist eher durchschnittlich. Auch wenn der charakterliche Aufbau der Personen einer Schablone entspricht – so retten diese den Roman und animieren dazu bestimmt auf zu einem zweiten Band zu greifen. Dieser sollte aber inhaltlich mehr überzeugen. Überzeugen konnte Axel Simon absolut in der authentischen Darstellung von Berlin, was den wenigsten von uns auch aus anderen Romanen bekannt sein dürfte. Interessante Darstellung eines Milieus und seiner Gesellschaft. Großartig beschrieben. Fazit „Eisenblut“ von Axel Simon ist etwas verfahren im Aufbau und insgesamt in seiner gesamten Struktur. Mehr Konzentration auf den Grundplot – und bitte Charaktere deren Substanz überzeugen und die man nicht wahrnimmt, als würde man diese schon seit Jahren kennen. Michael Sterzik

von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2020
Bewertet: anderes Format

Großartig komponierter historischer Berlin-Krimi im Dreikaiserjahr 1888: Axel Simon lässt seinen kauzigen Privatermittler Landow, der überraschend damit beauftragt wird mysteriöse Morde an Regierungsbeamten aufzuklären, auf einen ganzen Blumenstrauß skurriler Gestalten treffen.


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