Die Vegetarierin

Roman

Han Kang

(15)
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 250
Erscheinungsdatum 18.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3760-0
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 14.7/10.2/2.2 cm
Gewicht 158 g
Originaltitel The Vegetarian
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Ki-Hyang Lee
Verkaufsrang 9027

Buchhändler-Empfehlungen

Fazit: die Zeit bleibt niemals stehen

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler, Buchhandlung Basel

Wow. Das war wirklich ein extrem interessantes, verstörendes, beindruckendes, faszinierendes und unglaublich tolles Buch, welches aber sicherlich nicht für jeden etwas ist, weil es halt eben doch schon ziemlich heftig war. Das Buch ist in drei Abschnitte geteilt, wobei mir der dritte am besten gefallen hat, da ich mich dort am meisten mit der Erzählstimme identifizieren konnte und auch die Thematik am besten greifen konnte. Der erste Teil wird erzählt vom Ehemann von Yong-Hye, der zweite von ihrem Schwager und der dritte von ihrer Schwester. Leider habe ich das Gefühl, dass ich das grosse Ganze nicht wirklich verstanden habe und das Ausmass, respektive die Bedeutungen nicht greifen konnte. =( Ich fand es unglaublich spannend zu lesen und in die koreanische Kultur einzutauchen und gleichzeitig habe ich gemerkt, wie mir hier auch etwas an «Insiderwissen» fehlt. Das Buch ist eher kurz mit nicht einmal 200 Seiten, aber es ist extrem dicht. Es ist nahrhaft und bildgewaltig aber gleichzeitig sehr einfach gehalten. Ich habe es unglaublich gerne gelesen und die Geschichte wird mir mit Sicherheit noch lange beschäftigen und zum nachdenken anregen. Fazit: die Zeit bleibt niemals stehen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Puh.
von einer Kundin/einem Kunden am 15.05.2021
Bewertet: Taschenbuch

"Die Vegetarierin" von Han Kang ist surreal, verstörend und trotzdem gut. Die südkoreanische Schriftstellerin schreibt so, wie man es wirklich nur von asiatischen Autor*innen gewohnt ist: immer an der Grenze zwischen Realität und Traum, gemischt mit einer Prise Wahnsinn. Das Buch hat mich in seinen Sog gezogen, dass ich es kau... "Die Vegetarierin" von Han Kang ist surreal, verstörend und trotzdem gut. Die südkoreanische Schriftstellerin schreibt so, wie man es wirklich nur von asiatischen Autor*innen gewohnt ist: immer an der Grenze zwischen Realität und Traum, gemischt mit einer Prise Wahnsinn. Das Buch hat mich in seinen Sog gezogen, dass ich es kaum weglegen wollte. Und das, obwohl es definitiv kein "Feel-Good-Roman" ist und mich eher in einer bedrückten Stimmung zurückließ. Trotzdem ist "Die Vegetarierin" auf jeden Fall den Ausflug in eine entgleiste Psyche wert.

Sehr eigen.
von einer Kundin/einem Kunden am 12.12.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Anders könnte man auch sagen: Verstörend merkwürdig, aber auch verstörend gut. Auf beinahe psychedelisch anmutende Art und Weise schreibt Han Kang über Yeong-Hye, die zunächst ihren Fleischkonsum einstellt und irgendwann jegliche Nahrung verweigert. Interessant wird das Ganze dadurch, dass die Geschichte erzählt wird, ohne einm... Anders könnte man auch sagen: Verstörend merkwürdig, aber auch verstörend gut. Auf beinahe psychedelisch anmutende Art und Weise schreibt Han Kang über Yeong-Hye, die zunächst ihren Fleischkonsum einstellt und irgendwann jegliche Nahrung verweigert. Interessant wird das Ganze dadurch, dass die Geschichte erzählt wird, ohne einmal Yeong-Hyes Perspektive aufzugreifen. Man liest die Sicht auf die Dinge von ihrem Ehemann, dem Schwager und schließlich von dessen Frau, ihrer Schwester selbst. Und am Ende bleibt neben der konfusen Handlung und Mitleid für Yeong-Hye vor allem eine Frage übrig: Warum?

Brillant mit dem "wohligen Schauer" von Märchen
von Manfred Fürst aus Kirchbichl am 21.11.2020

Han Kangs kleines Büchlein mit 250 Seiten und den Maßen 19,2/11,6/1,8 cm kann ich nicht jedem/jeder/ Leser/in empfehlen. Sollten Sie sich in psychiatrischer Behandlung befinden, lassen sie die Hände von dem Büchlein, es ist literarischer Sprengstoff. Aus drei Perspektiven wird das Leben einer jungen Frau, der Südkoreanerin Yo... Han Kangs kleines Büchlein mit 250 Seiten und den Maßen 19,2/11,6/1,8 cm kann ich nicht jedem/jeder/ Leser/in empfehlen. Sollten Sie sich in psychiatrischer Behandlung befinden, lassen sie die Hände von dem Büchlein, es ist literarischer Sprengstoff. Aus drei Perspektiven wird das Leben einer jungen Frau, der Südkoreanerin Yong-Hye erzählt. Es bräuchte keinen direkten Bezug auf die gesellschaftlichen Verhältnisse Südkoreas, erschütternd ist die Erzählung allemal: ein unscheinbarer Mann sucht sich so nebenbei unscheinbaren, von allen übersehende Ehefrau. Eine solche Ehe muss gut verlaufen: Nach fünf Jahren Ehe: Da es keine Liebesheirat gewesen war, konnte es ihnen auch nicht passieren, dass ihre Leidenschaft abkühlte und sie in Gleichgültigkeit und Langeweile versinken. Doch Yong-Hye hat einen Traum, für ihren Ehemann und ihre gesamte Verwandtschaft beginnt der Alptraum. Yong-Hye isst keine fleischlichen Produkte mehr. Ist das Nichtragen des BHs eine versteckte Botschaft Yong-Hyes? Aus der Fessel der Ehe befreit wird Yong-Hye zum Objekt sexuellen Begierde ihres Schwagers, mit Vorliebe für florales Bodypainting, bis seine Frau die Männer mit den Zwangsjacken kommen lässt. Seine Frau hat für seine künstlerischen Ambitionen einfach kein Verständnis. Der dritte Teil spielt in der Psychiatrie, ein "apokalyptischen" Kapitel. Besucherin die Schwester. Die emotionale Wucht der Ereignisse ist in einfachen Text verpackt, das macht das Büchlein umso mehr betroffen.


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