Meine Filiale

Fräulein Gold: Schatten und Licht

Die Hebamme von Berlin Band 1

Anne Stern

(106)
Buch (Paperback)
Buch (Paperback)
Fr. 24.90
Fr. 24.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Paperback

Fr. 24.90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

Fr. 11.00

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

Fr. 31.90

Accordion öffnen

Beschreibung

Der Auftakt zu einer farbenprächtigen Saga voller Spannung und atmosphärischer Berliner Geschichte der 1920er Jahre.

1922: Hulda Gold ist gewitzt und unerschrocken und im Viertel äusserst beliebt. Durch ihre Hausbesuche begegnet die Hebamme den unterschiedlichsten Menschen, wobei ihr das Schicksal der Frauen besonders am Herzen liegt. Der Grosse Krieg hat tiefe Wunden hinterlassen, und die junge Republik ist zwar von Aufbruchsstimmung, aber auch von bitterer Armut geprägt. Hulda neigt durch ihre engagierte Art dazu, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Zumal sie bei ihrer Arbeit nicht nur neuem Leben begegnet, sondern auch dem Tod. Im berüchtigten Bülowbogen, einem der vielen Elendsviertel der Stadt, kümmert sich Hulda um eine Schwangere. Die junge Frau ist erschüttert, weil man ihre Nachbarin tot im Landwehrkanal gefunden hat. Ein tragischer Unfall. Aber wieso interessiert sich der undurchsichtige Kriminalkommissar Karl North für den Fall? Hulda stellt Nachforschungen an und gerät dabei immer tiefer in die Abgründe einer Stadt, in der Schatten und Licht dicht beieinanderliegen.

Anne Stern wurde in Berlin geboren, wo sie auch heute mit ihrer Familie lebt. Nach dem Studium der Geschichte und Germanistik promovierte sie in deutscher Literaturwissenschaft und arbeitete als Lehrerin und in der Lehrerbildung. Sie hat als Selfpublisherin bereits erfolgreich historische Saga-Stoffe veröffentlicht.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 16.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00427-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21.1/13.7/3.8 cm
Gewicht 423 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 1094

Weitere Bände von Die Hebamme von Berlin

mehr

Kundenbewertungen

Durchschnitt
106 Bewertungen
Übersicht
74
24
7
1
0

" Kein Mädchen wie die anderen "
von schokoflocke am 04.08.2020

Auf dem Winterfeldplatz ist sie bekannt wie ein bunter Hund - Fräulein Gold, die Hebamme mit Herz. Sie nimmt ihren Beruf sehr ernst und versucht nicht nur medizinische Probleme zu lösen, das Leid den anderen geht ihr immer nah. Als ihre Patientin von Tod ihrer Nachbarin erfährt, verspricht Hulda Gold rauszufinden was wirklich pa... Auf dem Winterfeldplatz ist sie bekannt wie ein bunter Hund - Fräulein Gold, die Hebamme mit Herz. Sie nimmt ihren Beruf sehr ernst und versucht nicht nur medizinische Probleme zu lösen, das Leid den anderen geht ihr immer nah. Als ihre Patientin von Tod ihrer Nachbarin erfährt, verspricht Hulda Gold rauszufinden was wirklich passiert ist. Die ofizielle Version lautet Selbstmord, da gibt es aber Zweifel und Unstimmigkeiten. Huld stürzt sich in die Ermittlungen und gerät selbst in Gefahr... Ich hab schon einige Bücher über Hebammen und Krankenschwestern in den Zwanzigen gelesen und war sehr froh, dass diese Geschichte bisschen anders war. Zwar nimmt die Arbeit der Hebamme und Lebensumstände der Unterschicht in dem Buch viel Platz ein, aber die Verbindung mit einem Kriminalfall lockert das Ganze auf. Es ist eine gute, fessselnde und unterhaltsame Geschichte, mit einer ungewöhnlichen, aber durchaus liebenswerten Protagonistin. Es hat einfach Spaß gemacht Hulda durch den Berlin zu folgen, auch wenn man dabei vor allem die Schattenseiten der Stadt zu sehen bekommen hat. Die politischen Entwicklungen sind zwar nur im Hintergrund erwähnt worden, man spürt aber trotzde, die Unruhe und die Gefahr, besonders da man weiß, wie sich das alles noch entwickeln wird. Vordergründig geht es aber hier um Unterhaltung und das ist der Autorin, wie ich finde, gut gelungen. Mit Fräulein Gold ( und Karl ? ) würde ich gerne noch mal durch Berlin streifen...Ich freue mich schon auf weitere Fälle.

Berlin 1922
von einer Kundin/einem Kunden am 03.08.2020

Hulda Gold ist Hebamme in Berlin und es ist das Jahr 1922. Die Menschen, mit denen Hulda zu tun hat, leben zum größten Teil in großer Armut. Hulda ist eine äußerst engagierte Hebamme und durch Zufall ist eine der Gebärenden die Nachbarin von einer Frau, die tot im Kanal aufgefunden wird. Was ist passiert? Je mehr Hulda... Hulda Gold ist Hebamme in Berlin und es ist das Jahr 1922. Die Menschen, mit denen Hulda zu tun hat, leben zum größten Teil in großer Armut. Hulda ist eine äußerst engagierte Hebamme und durch Zufall ist eine der Gebärenden die Nachbarin von einer Frau, die tot im Kanal aufgefunden wird. Was ist passiert? Je mehr Hulda ihre Nase in die Sache hineinsteckt, desto brisanter wird die Situation auch für sie. Das Cover, von dem ich eigentlich dachte, das es Hulda zeigen soll, passt nicht zu der äußerlichen Beschreibung von Hulda im Buch, denn sie trägt eine Bubikopffrisur. Mir hat der Schreibstil der Autorin gefallen, da sie es schafft die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen, ihren Figuren Leben einzuhauchen und mir zugleich auch ein Gefühl dafür zu geben, wie es war dort zu leben. Sehr gerne hätte ich jedoch mehr von Hulda und ihrer eigenen Vergangenheit erfahren, denn diese blieb mir unklar. Der Roman hat krimihafte Züge, denn es geht um ein aktuelles Verbrechen, aber auch um Verbrechen, die in der Vergangenheit verübt wurden. Erwartet hatte ich, dass es sich mehr um Hulda selbst drehen würde und ihre Tätigkeit als Hebamme, diese wurde zwar immer wieder erwähnt, doch eigentlich geht es um die Tote im Kanal und deren Vergangenheit. Die Erlebnisse ihrer Hebammentätigkeit rücken in den Hintergrund, scheinen sie nicht so sehr zu belasten und vielleicht geht es mir deswegen auch so ähnlich - andererseits bin ich von mir selber geschockt, dass ich es so hinnehme. Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie und es endet quasi mit einem Ausblick auf den zweiten Teil. Insgesamt drei Sterne für diesen Roman, da er mir an einigen Stellen zu oberflächlich blieb.

die Zwanziger
von einer Kundin/einem Kunden aus Belm am 02.08.2020

Eine gelungene Mischung aus Krimi, Historie und Liebe. Die tollen zwanziger Jahre hatten böse Schattenseiten. Wer nicht im Licht geboren wurde, musste in schlechten Verhältnissen wohnen und hungern. Krankheiten waren an der Tagesordnung. Diese Atmosphäre ist immer im Hintergrund. Sie ist immer da egal was passiert, Geburten, Mo... Eine gelungene Mischung aus Krimi, Historie und Liebe. Die tollen zwanziger Jahre hatten böse Schattenseiten. Wer nicht im Licht geboren wurde, musste in schlechten Verhältnissen wohnen und hungern. Krankheiten waren an der Tagesordnung. Diese Atmosphäre ist immer im Hintergrund. Sie ist immer da egal was passiert, Geburten, Mordermittlungen oder ein privates Treffen. Selbst als Leser kann man sich dem nicht entziehen, es ist beängstigend weil anscheinend keiner damals in der Lage war die Situation zu ändern. Auf der anderen Seite wissen wir von den mitreißenden Festen, die den Menschen in diesem Buch ein ordentliches Leben ermöglicht hätten. Mit dem Wissen von heute ist das Buch ungeheuer spannend, weil ich ein Gefühl für die Menschen bekommen habe, die Verzweiflung wurde mir als Leserin vermittelt, vor allem wurde der große Unterschied zwischen den Bevölkerungsgruppen deutlich.

  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3