Judith und Hamnet

Roman

Maggie OFarrell

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Beschreibung




»Maggie O’Farrell erzählt eine der spannendsten Geschichten überhaupt: die Geschichte, wie aus Leben Literatur wird. Magisch!« Denis Scheck


Agnes sieht ihn und weiss: Das wird er sein. Dabei ist der schmächtige Lateinlehrer aus Stratford-upon-Avon noch nicht einmal achtzehn. Egal, besser, sie küsst ihn schnell. Besser, sie erwartet ein Kind, bevor ihr einer die Heirat verbieten kann. Vierzehn Jahre später sind es drei Kinder geworden. Doch wie sollen sie auskommen, solange ihr Mann wer weiss was mit diesen Theaterstücken treibt? Er ist in London, als der elfjährige Hamnet die Beulen am Hals seiner Zwillingsschwester Judith ertastet. Als Agnes im Blick ihres Sohnes den Schwarzen Tod erkennt.

Maggie O’Farrell entdeckt den bedeutendsten aller Dramatiker neu, als Liebenden und als Vater. Vor allem aber erzählt sie zum ersten Mal die unvergessliche Geschichte seiner eigensinnigen, zärtlich kühnen Frau: Agnes.

»Maggie O’Farrell ist eine absolute Ausnahmeerscheinung. Offenbar kann sie beim Schreiben so ziemlich alles tun, was sie will.« The Guardian



»O’Farrells Geniestreich besteht darin, die Spärlichkeit der Informationen über Shakespeares Privatleben als literarische Chance zu begreifen – und in der Verbindung, die sie zwischen seinem toten Sohn und seinem grossartigsten Stück herstellt.« The New York Times



»Was Maggie O’Farrells Schaffen auf eine andere Stufe hebt, sind ihre scharfsinnige Beobachtungsgabe und ihre Figuren, so herzzerreissend lebendig, dass man sie manchmal direkt in den Arm nehmen will.« The Sunday Times

»Einer der berührendsten Romane, den ich seit Jahrzehnten gelesen habe.« Mariella Frostrup, BBC Radio 4

»Ein herausragender historischer Roman ... O’Farrells Darstellung der Verbreitung der Pest ist mehr als zeitgemäss.« The New Yorker

»Ein Buch wie ein schimmerndes Wunder.« David Mitchell


»Bei ihr stirbt Hamnet an der Pest. So herzzerreissend und überwältigend, dass dieses grösser nicht-denkbare Grauen den einzigen Grund geben könnte, ›Judith und Hmanet‹ von Maggie O’Farrell nicht zu lesen.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.09.2020
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-492-07036-2
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21.1/13.7/4.3 cm
Gewicht 550 g
Originaltitel Hamnet
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Anne-Kristin Mittag
Verkaufsrang 47604

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
11
2
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2021
Bewertet: anderes Format

O'Farrell hat mit Judith und Hamnet ein tolles Buch über die Geschichte hinter Shakespeares "Hamlet" geschrieben. Im Mittelpunkt dieses Romans steht dabei jedoch Agnes, die Frau an der Seite von William Shakespeare. Eine Geschichte die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hat

Ganz gut
von Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 13.03.2021

Von diesem Buch hatte ich schon viel gelesen und gehört bevor ich es endlich gelesen habe. Und obwohl es mir tatsächlich gefallen hat, verstehe ich die Begeisterung nicht in vollem Umfang. Es ist gut geschrieben, aber schon der Titel "Hamnet und Judith" passt nicht so richtig. In meinen Augen hätte es eher "Agnes" heißen mü... Von diesem Buch hatte ich schon viel gelesen und gehört bevor ich es endlich gelesen habe. Und obwohl es mir tatsächlich gefallen hat, verstehe ich die Begeisterung nicht in vollem Umfang. Es ist gut geschrieben, aber schon der Titel "Hamnet und Judith" passt nicht so richtig. In meinen Augen hätte es eher "Agnes" heißen müssen, denn das ist der Name der Protagonistin um die es wirklich geht. Wir lernen Agnes schon bei ihrer Geburt kennen und erleben mit ihr einen großen Teil ihres Lebens. Einschließlich den Verlust ihres Sohnes Hsmnet den ihr Mann William später in dem Stück Hamlet auf der Bühne verarbeitet. Diesen Aspekt der Geschichte fand ich spannend, den familiären und emotionalen Hintergrund der Tragödie. Auch Agnes ist eine überaus interessante und schwer zu greifende Persönlichkeit, was auch wirklich gut rüberkommt. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und vermag besonders die emotionalen Aspekte der Geschichte tatsächlich fühlbar zu machen. Gerade den Verlust des Sohnes macht sie so auch für den Leser spürbar. Man leidet mit Agnes. William, der Vater ist so oft abwesend von der Familie, dass er auch für mich als Leser abeesend war. Ich konnte zu ihm keine Beziehung aufbauen, völlig egal wer er ist. Und das hat mich gestört. Während die Autorin die Gefühle der anderen transparent und spürbar machen konnte ist ihr das bei William nicht gelungen. Es gibt auch ein paar Momente in der Geschichte, die mir ein bißchen zu abwegig waren. Auch das hat mich gestört. Dennoch war es im Großen und Ganzen ein gutes Buch, dem ich 3 von 5 Sternen geben würde. Ich bin aber sicher, dass es keins ist, das mir im Gedbleiben wird.

von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2021
Bewertet: anderes Format

Shakespeare und seine Familie. Und das schwere, verlustreiche Leben im Mittelalter, das sich von unserem eigentlich gar nicht so sehr unterscheidet. Was mir am meisten gefällt, ist die schnörkellose Sprache, die den Leser direkt teilhaben und mitfühlen lässt. Wunderbar!


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