Ich bin bekloppt ... und ich bin nicht der Einzige

Mein Weg aus der Psychokrise

Kester Schlenz

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Beschreibung

»Ich dachte: Alter, das war´s jetzt mit dir! Du bist am Ende.« Bestseller-Autor Kester Schlenz hat erlebt, was Hunderttausende kennen und worüber die meisten nicht gern reden: Er hatte eine schwere psychische Krise und brauchte professionelle Hilfe. Mit allem nötigen Ernst, aber in seinem gewohnt trocken-humorvollen Stil berichtet er von seiner verzweifelten Suche nach dem geeigneten Therapeuten, einem längeren stationären Aufenthalt, bemerkenswerten Begegnungen mit anderen Mitpatienten und seinem teilweise skurrilen Weg zurück ins »normale« Leben. Ein schonungslos offener Bericht eines Betroffenen und ein Mutmach-Buch für alle, die psychische Probleme haben.

»Ein ernstes, ein schonungslos offenes Buch.«

Kester Schlenz, Jahrgang 1958, ist Autor zahlreicher, erfolgreicher Bücher, allen voran „Mensch, Papa! Vater werden – das letzte Abenteuer“, „Alter Sack, was nun?“ und „Mutti baut ab". Er studierte Sprachwissenschaften und Psychologie und arbeitet in der Redaktion des Magazins STERN als Autor. Schlenz ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und war in seinen wilden Jahren mal Schlagzeuger.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 24.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-39353-4
Verlag Mosaik
Maße (L/B/H) 22.1/14.1/2.5 cm
Gewicht 406 g

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2020
Bewertet: anderes Format

Extrem mutig finde ich diese sehr offenen Worte, mit denen uns Herr Schlenz tief in seine Gefühlswelt blicken lässt. Schonungslos aber mit einer gesunden Prise Humor erzählt er von Ängsten, Zwängen und Depressionen ohne dabei melancholisch zu werden.

"Die Angsthölle in meinem Kopf... "
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2020

Kester Schlenz berichtet als Betroffener in seinem Buch sehr offen und schonungslos ehrlich darüber was es heißst an Angststörungen und Depressionen zu leiden und auch, was es mit den Liebsten sowie Verwandten macht. Kester selbst leidet an Hypochondrie (seit zwanzig Jahren!), der allumfassenden Angst todsterbenskrank zu sein! ... Kester Schlenz berichtet als Betroffener in seinem Buch sehr offen und schonungslos ehrlich darüber was es heißst an Angststörungen und Depressionen zu leiden und auch, was es mit den Liebsten sowie Verwandten macht. Kester selbst leidet an Hypochondrie (seit zwanzig Jahren!), der allumfassenden Angst todsterbenskrank zu sein! "Die Angsthölle in meinem Kopf, ... die mir den Schlaf und die Lebensfreude raubte und die mich am Ende zu einem depressiven Zwangskranken machte,..." In persönlichen Ansprachen an den Leser schafft er es sehr eindrucksvoll zu schildern wie es ihm ging, was er alles erlebt hat, in Therapien, Kliniken und Selbsthilfegruppen. Dennoch ist er nie ganz gesundet, denn die Krankheit wird immer da sein. Einzig und allein wie er damit umgeht, kann er steuern. An manchen Tagen gut, an manchen weniger gut. Es ist und bleibt ein stetiger Kampf - da macht uns der Autor nichts vor! Es gibt keine vollständige Heilung und doch macht der Autor Mut und gibt handfeste, wertvolle praktische Tipps in seinem Buch, denn das Leben ist lebenswert - immer! Auch wenn wir (und vorallem Zwangskranke) es nicht immer gleich auf den ersten Blick sehen können! Ein wunderbares und großartiges Buch für alle, die sich für diese Themen interessieren, Angehörige haben denen es schlecht geht und Betroffene! Denn wenn wir drüber sprechen merken wir, wir sind nicht allein! Und, es gibt Hilfe! Wo? Auch das steht in diesem Buch! Biographie, Selbsthilfe und Hilfe! Unbedingt Lesen!


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