Botschaften an mich selbst

Emilie Pine

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Beschreibung

Ein radikal aufrichtiges Debüt. Der Nummer-1-Bestseller aus Irland: Emilie Pine spricht wie niemand sonst darüber, was es heisst, im 21. Jahrhundert eine Frau zu sein. Es ist das Buch einer ganzen Generation. Ein Buch über Geburt und Tod, sexuelle Gewalt und Gewalt gegen sich selbst, weiblichen Schmerz, Trauer und Infertilität. Es ist ein Buch über den alkoholkranken Vater, über Tabus des weiblichen Körpers. Und es ist trotz allem ein Buch über Freude, Befriedigung und Glück – unbändig, mutig, und absolut aussergewöhnlich erzählt.

»Ein furioses, mutiges Debüt.«

Produktdetails

Verkaufsrang 33135
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 08.03.2021
Verlag btb
Seitenzahl 224
Maße (L/B/H) 20.5/13/2.5 cm
Gewicht 346 g
Originaltitel Notes To Self
Übersetzer Cornelia Röser
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75888-3

Kundenbewertungen

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Was bedeutet es eine Frau zu sein im 21. Jahrhundert?
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2021

Das Buch beginnt damit, dass Pine ihren alkoholkranken Schriftsteller-Vater gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester in seinem eigenen Kot liegend in einem griechischen Spital findet. Echt harter Tobak, aber dabei bleibt es nicht. Pine schreibt in ihrem Buch in sechs schmerzhaften Essays über persönliche Themen, die andere gerne a... Das Buch beginnt damit, dass Pine ihren alkoholkranken Schriftsteller-Vater gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester in seinem eigenen Kot liegend in einem griechischen Spital findet. Echt harter Tobak, aber dabei bleibt es nicht. Pine schreibt in ihrem Buch in sechs schmerzhaften Essays über persönliche Themen, die andere gerne ausblenden und die eigentlich gerade in der Schilderung des individuell privaten immer auch eine politische Dimension haben. Über ihre Kindheit, in der sie mit 10 Jahren eine Essstörung entwickelte, über sexuelle Übergriffe in ihrer Jugend. Eine Jugend, deren Beschreibung mit der frühen Flucht aus dem elterlichen Einflussbereich an eine englische Christiane F. erinnert. Aber auch über jene Misogyne, die ihr als erfolgreiche Universitätsprofessorin entgegengebracht wurde und über ihre Infertilität. Dabei ist hier kein Opfer-Duktus hörbar, vielmehr lässt sich das Buch als ein Versuch der Ermächtigung und Vergegenwärtigung durch das Schreiben lesen: „Ich schreibe, um das Schweigen zu durchbrechen, das ich so lange gewahrt habe. Ich schreibe es auf, damit ich mich wenigstens in meinem eigenen Leben gegenwärtig fühlen kann. Ich schreibe es, weil es das Machtvollste ist, zu dem ich mich imstande sehe.“ – Viel Intimes gibt Pine von sich preis, obwohl “preisgeben” trifft es nicht wirklich. Viele dieser Themen kennen westlich sozialisierte Frauen aus ihrem eigenen Leben. Dass sich jetzt eine von ihnen traut, die Scham zu brechen und darüber zu schreiben und das auf eine erzählerische Art, die getragen von einem subtilen unzerstörbaren Humor, macht Mut. Zugleich ist es ein Plädoyer für die Befreiung des weiblichen Körpers aus dem manchmal unsichtbar wirkenden, aber deshalb nicht weniger eng geschnürrten Korsett gesellschaftlicher Zuschreibungen an die Frau im 21. Jahrhundert. Ich würde allen dieses Buch empfehlen, nicht nur Frauen.

wer ist schon ein besserer lehrer als das leben selbst?
von sena (ig: literaturnon) am 02.08.2021

in emilie pines 'botschaften an mich selbst' geht es (wider meiner anfänglichen erwartung) nicht um küchentischweisheiten, sondern um die emotionale aufarbeitung eines ganzen lebens. die botschaften selbst erfolgen dabei aus erkenntnissen durch (schriftliche) reflexion der eigenen erinnerungen, in all ihrer zerrissenheit. so h... in emilie pines 'botschaften an mich selbst' geht es (wider meiner anfänglichen erwartung) nicht um küchentischweisheiten, sondern um die emotionale aufarbeitung eines ganzen lebens. die botschaften selbst erfolgen dabei aus erkenntnissen durch (schriftliche) reflexion der eigenen erinnerungen, in all ihrer zerrissenheit. so handeln die 6 essays unter anderem von sucht, unfruchtbarkeit, der tabuisierung weiblicher körper, burnout und einer kindheit & jugend zwischen essstörung, exzessen & sexueller gewalt. im vordergrund scheint dabei jeweils die verarbeitung von emotionen zu stehen - die, für die pine sich jahrelang schämte & schwach fühlte und die sie jetzt endlich loslassen will. das gefühl des kontrollverlustes zieht sich hier wie ein roter faden durch das werk. einen suchtkranken menschen zu lieben; keine kinder zu wollen, sich umzuentscheiden aber dann nicht in der lage zu sein; als kind kaum einfluss auf das eigene schicksal haben zu können; das gefühl fehlender sexueller autonomie; als frau gesundheitlich sowie in der arbeit übergangen zu werden. das alles sind beispiele für die art mangelnder kontrolle, die pine im rückblick auf ihre bisherigen lebenserfahrungen bemerkt. mich hat das lesen dieser beschreibungen sehr berührt, weil mir so deutlich wurde wie leicht ich in jeder dieser situationen sein könnte oder sogar schon war. und genau das ist meiner meinung nach auch das, was diese essaysammlung so relevant macht: während pine ihre persönlichen erfahrungen & innersten gefühle offenbart bilden die einzelnen essays doch eine allgemeine lebensrealität ab, die viele frauen auf die ein oder andere art teilen. pine macht deutlich wie schwer es ist eine "gute" feministin sich selbst gegenüber zu sein und wie wichtig es ist verinnerlichte tabus, pflichten & sexismen zu beseitigen um ein erfüllendes leben zu führen. eindeutig 5 von 5 sternen von mir. ehrwähnenswert: weder tabuisierte noch romantisierte darstellungen & gendern in der übersetzung.

Ehrlich, schockierend und so wahr...
von Mareike Kollenbrandt aus Titz am 14.04.2021

Es ist ein mutiges Buch. In "Botschaften an mich selbst", schreibt Emilie Pine über schreckliche und traurige Dinge in ihrem Leben. Da geht es um den alkoholkranken Vater und wie sich das auf ihr Leben ausgewirkt hat. Sie erzählt von ihrer wilden Jugend und den damit zusammenhängenden sexuellen Übergriffen. Sie spricht von ihrem... Es ist ein mutiges Buch. In "Botschaften an mich selbst", schreibt Emilie Pine über schreckliche und traurige Dinge in ihrem Leben. Da geht es um den alkoholkranken Vater und wie sich das auf ihr Leben ausgewirkt hat. Sie erzählt von ihrer wilden Jugend und den damit zusammenhängenden sexuellen Übergriffen. Sie spricht von ihrem unerfüllten Kinderwunsch, ein Kapitel in dem man wirklich mitleidet. Ein Buch, welches schonungslos über Dinge aufklärt, die den meisten Frauen bekannt sind, über die aber niemand sprechen möchte...


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