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Wie viel wiegt mein Leben?

Warum wir bei Magersucht über den Tellerrand schauen müssen (SPIEGEL-Bestseller)

Antonia C. Wesseling

(14)
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Beschreibung

Mit 14 Jahren stellt Antonia von heute auf morgen das Essen ein. Die Ärzte tun ihr Problem als vorübergehendes Pubertätsphänomen ab, bis sie eines Tages in der geschlossenen Psychiatrie landet. Diagnose: Magersucht.In den folgenden Jahren bestimmt die Erkrankung ihr Leben. Ihr Umfeld und sie selbst sind ratlos. Niemand versteht: Warum möchte sich ein ansonsten kerngesunder, fröhlicher Teenager zu Tode hungern?
Drei Klinikaufenthalte und mehrere ambulante Therapien helfen Antonia dabei, die Sprache ihrer Psyche zu entschlüsseln. Nach und nach durchschaut sie die Mechanismen, die hinter der Anorexia nervosa stecken, und erkennt: Es geht gar nicht ums Dünnsein. Die Ursachen für die gefährliche Essstörung liegen tiefer: Antonia ist unzufrieden mit sich selbst, fühlt sich zu laut, zu anstrengend, zu viel.
In ihrem Buch erzählt sie ihre persönliche Geschichte, räumt mit gängigen Klischees über Essstörungen auf, erklärt, warum die Magersucht ein Hilfeschrei der Psyche ist und reicht Betroffenen wertvolle Ratschläge. Darüber hinaus kommt ihr ehemaliger Therapeut, der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie Duisburg, als Experte zu Wort.

Antonia C. Wesseling wurde 1999 geboren und ist als Autorin sowie Bloggerin aktiv. 2015 hat sie ihr erstes Jugendbuch veröffentlicht, es folgten zahlreiche weitere. Auf Instagram und YouTube bloggt sie als @tonipure über Bücher, Veganismus, psychische Gesundheit und andere Themen, die ihr wichtig sind. Antonia Wesseling lebt, schreibt und studiert in Köln.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 06.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95910-288-9
Verlag Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH
Maße (L/B/H) 21.1/13.6/2.7 cm
Gewicht 274 g
Auflage 1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe
Verkaufsrang 7963

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Sehr nahegehend!
von Ramona Nicklaus am 22.09.2020

Toni kennt ihr vielleicht schon durch ihren Youtube-Kanal tonipure. Ich bin tatsächlich erst durch ihr Buch Wie viel wiegt mein Leben? so richtig und wirklich auf die junge Autorin aufmerksam geworden. Die persönliche Geschichte von Antonia C. Wesseling fesselt von der ersten Seite an. Toni hat eine unglaublich nahegehende u... Toni kennt ihr vielleicht schon durch ihren Youtube-Kanal tonipure. Ich bin tatsächlich erst durch ihr Buch Wie viel wiegt mein Leben? so richtig und wirklich auf die junge Autorin aufmerksam geworden. Die persönliche Geschichte von Antonia C. Wesseling fesselt von der ersten Seite an. Toni hat eine unglaublich nahegehende und schonungslose Art zu schreiben. Ich fühlte als Leserin sehr mit. Mehrfach saß mir ein dicker Kloß im Hals, oder ich hätte am liebsten geweint. Auch wenn ich persönlich keine Essstörung habe, so erkannte ich mich doch in vielen von Tonis Gedanken wider. Mich hat die Offenheit von Wie viel wiegt mein Leben? auch stark beeindruckt. Toni lässt wirklich kein Thema aus. Jugend, Sex, Eltern – es ist alles dabei. Diese Offenheit schafft eine unglaublich starke Nähe. Egal, ob man betroffen ist, oder nicht. Auch finde ich es gut, dass sie zwar natürlich viel über Essen spricht, aber genaue Gewichts- und Kalorienangaben weglässt. Wie viel wiegt mein Leben? ist ein Buch, durch das man einen sehr starken Einblick in die Gefühlswelt einer von Magersucht betroffenen Person bekommt. Die Krankheit wird greifbarer, beängstigender. Klar, wer kennt nicht so schockierende Fotos, von extrem abgemagerten Menschen? Aber es sind Gesichter ohne eine Geschichte. Man kann nicht hinter die Fassade schauen. Man sieht nicht die Einsamkeit und die Verzweiflung. Den täglichen Kampf gegen sich selbst. All das schafft dieses Buch. Ich kann euch die Geschichte von Antonia C. Wesseling nur ans Herz legen. Aber achtet bitte darauf, dass ihr der Geschichte gewachsen seid. Im Fall der Fälle besprecht euch mit einer vertrauten Person und vertraut euch an.

Magersucht ist mehr
von Nina aus München am 22.08.2020

Vorab: Ich bin KEINE Betroffene und habe auch niemanden in meinem direkten Umfeld, der von der Krankheit betroffen ist. Ich hatte im Bekanntenkreis Menschen, die unter dieser Krankheit litten. Ich habe mich aus purer Neugier auf dieses Buch eingelassen. Ich werde nicht behaupten, dass ich alles verstehe und nachvollziehen kann. ... Vorab: Ich bin KEINE Betroffene und habe auch niemanden in meinem direkten Umfeld, der von der Krankheit betroffen ist. Ich hatte im Bekanntenkreis Menschen, die unter dieser Krankheit litten. Ich habe mich aus purer Neugier auf dieses Buch eingelassen. Ich werde nicht behaupten, dass ich alles verstehe und nachvollziehen kann. Denn das kann ich nicht. Genau das ist es doch was die Krankheit ausmacht. Ich muss sie nicht verstehen. Ich muss mich ich nicht damit auseinandersetzen. Aber sehr viele Kinder, Männer und Frauen müssen das. Sie haben keine Wahl. Und ich habe dieses Buch gelesen, um zumindest ein bisschen mehr zu verstehen. Antonia C. Wesseling schreibt einfach und verständlich. Ich hatte das ganze Buch über den Eindruck, dass das Buch sehr für jüngere Leserinnen und Leser geeignet ist. Das war mir Sicherheit auch so gedacht und ich finde es auch gut so. Ich zweifle nicht daran, dass sie auch hochgestochener und verschachtelter schreiben hätte können. Aber das würde vom Wesentlichen ablenken, denn in erster Linie geht es um ihre Geschichte. Die Aufmachung des Buches ist schön und ordentlich. Das Cover sieht hochwertig aus und wirkt nicht kitschig. Die verschiedenen Abschnitte "Mein Tipp" und "Mama sagt" sind schön eingebaut, hätten meiner Meinung nach aber auch rausgelassen werden können. Ich finde auch, dass man den Namen der Mutter direkt nennen könnte, aber das ist wirklich nur Geschmacksache. Antonia C. Wesseling´s Geschichte ist sicher keine allzu schöne, die ein gutes Gefühl hinterlässt. Besonders schwer ist mir die Familienkonstellation gefallen, weil ich so viel einfach nicht verstehen konnte und sich für mich völlig fremd anfühlte. Besonders ihre Schwester wirkt auf mich ziemlich genervt und motzig. Ich kann nachvollziehen, dass es für sie unglaublich schwer gewesen sein musste. Trotzdem fand ich es irritierend, dass sie so reagiert hat obwohl sie 1-2 (?) Jahre älter ist. Die Magersucht hat Antonia C. Wesseling "kindlich" gehalten. Aber ihre Schwester kommt mir in den wenigen Abschnitten und der Erzählung unreif, beinahe schon eifersüchtig, vor. Auch die Eltern wirken trotz allem distanziert auf mich. Ich weiß nicht, ob es die Formulierungen der Aussagen sind, aber das Ganze scheint mir nicht stimmig ins Buch zu passen. Ich erlaube mir kein Urteil über mir völlig fremde Menschen. Ich weiß nicht, ob sie anders oder sogar besser handeln hätten können. Antonia C. Wesseling schreibt, dass viele sich nicht bewusst sind, dass MEHR hinter der Magersucht steckt. Das hat mich wirklich schockiert! Ich habe selbst keinerlei Berührungspunkte damit und wusste trotzdem schon im Teenageralter, dass die Magersucht nicht das "eigentliche Problem" ist. Ich hatte in der Oberstufe zudem Psychologie und wusste seit dem, dass hinter nahezu jeder Krankheit (besonders psychischen Krankheiten) mehr steckt als das bloße Auge sieht. Umso mehr hat mich die Aussage überrascht, dass viele sogar im späteren Teenageralter NICHTS davon wissen. Das muss unbedingt geändert werden und genau das möchte die Autorin mit diesem Buch erreichen. Ein Erfolg, aus meiner Sicht. Auch wenn ich aus diesem Buch nicht viele Erkenntnisse ziehen konnte, war es interessant zu lesen. Da die Erzählung leicht geschrieben ist, kann man das Buch in einer Sitzung fertig lesen. Die vielen Motivationssprüche waren für mich etwas zu viel des Guten, aber vermutlich auch deshalb, weil ich die meisten schon kannte. Toll fand ich, dass kein Gewicht genannt wurde und die Autorin immer wieder klar macht, dass das Gewicht nicht aussagt wie krank oder gesund man ist, sondern der Kopf. Ja, sie hat es öfter erwähnt, aber das ist eine solch wichtige Message, das darf man auch mal wiederholen. Besonders heftig fand ich den Abschnitt "Ich stehe für mich ein". Ich fand ihn zum einen natürlich aus offensichtlichen Gründen sehr schlimm, zum anderen habe ich mich dabei erwischt zu fragen "WARUM macht sie das?". Wieso lässt sie sich auf so eine gefährliche Situation ein? Wie kam es überhaupt dazu, dass sie plötzlich im Schlafzimmer sind? Alles wird so plötzlich, wie sie sagt, schnipselartig beschrieben. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich unter keinen Umständen damit sagen will, dass sie die Schuld dafür trägt. NIEMALS. Ich war einfach nur geschockt und auch irritiert, weil die Situationen so gefährlich für mich klangen. Als die Autorin von ihrem Date mit dem wildfremden Mann erzählte schrillten alle Alarmglocken bei mir. BITTE passt auf euch auf! Ich bin der Meinung, dass das Buch an ein jüngeres Publikum gerichtet ist. Ich denke auch, dass man es als nicht betroffene Person lesen kann, besonders wenn man sich mit der Thematik "Magersucht" oder anderen psychischen Krankheiten nie befasst hat. Grundsätzlich "profitieren" vom Buch aber eher Betroffene. Das Buch ist interessant geschrieben, es informiert und regt zum Nachdenken an. Meine Erwartungen wurden diesbezüglich erfüllt. Auch wenn Antonia C. Wesseling von sehr intimen, schlimmen Momenten schreibt ist das Buch teilweise etwas oberflächlich und wie ein gewöhnlicher Ratgeber geschrieben. Das finde ich schade, denn ich habe das Gefühl, dass sie tiefgründiger schreiben kann. Ich glaube da geht noch mehr und ich bin mir sicher, dass auch in Zukunft noch mehr kommen wird. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.

Ein Buch, das nicht nur für Betroffene hilfreich ist
von Lenisworldofbooks am 20.08.2020

In dieser Autobiographie erzählt Toni, wie sie den Weg aus der Magersucht geschafft hat. Sie erklärt, wie und warum diese Krankheit bei ihr entstanden ist, wie sie gekämpft hat und wie sie den Weg raus geschafft hat. Gleich mal zu Beginn: Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung. Bisher kam ich mit dem Thema noch nicht in Be... In dieser Autobiographie erzählt Toni, wie sie den Weg aus der Magersucht geschafft hat. Sie erklärt, wie und warum diese Krankheit bei ihr entstanden ist, wie sie gekämpft hat und wie sie den Weg raus geschafft hat. Gleich mal zu Beginn: Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung. Bisher kam ich mit dem Thema noch nicht in Berührung, dennoch konnte ich einiges aus dem Buch mitnehmen. Es ist auch definitiv für nicht betroffene lesenswert. Toni gibt sehr viele Ansätze, durch die ich über mein eigenes Leben nachgedacht habe. Besonders in der zweiten Hälfte des Buches, waren sehr viele tolle Aussagen. Beispielsweise, der Vergleich mit anderen Menschen. Tonis Geschichte hat mich sehr berührt und auch schockiert. Ich fand es total interessant mehr über die Krankheit zu erfahren. Wie offen sie damit umgeht hat mich sehr begeistert. Das Buch ist schonungslos ehrlich und einfach nur authentisch. Der Schreibstil hat mir super gefallen und es lässt sich wunderbar flüssig lesen. Interessant und gut fand ich auch, dass immer mal wieder Aussagen von ihrer Mutter, ihrem Vater, ihrer Schwester und ihrem Therapeuten vorkommen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie gut ich das Buch fand! Eine klare Leseempfehlung! 5+/5 Sterne.


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