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60 Kilo Sonnenschein

Hallgrímur Helgason

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Beschreibung

Ausgezeichnet mit dem Isländischen Literaturpreis für den besten Roman des Jahres

Das Erwachen der Moderne im tiefen Schnee Islands. Der grosse Roman von einem der originellsten Autoren des Landes. So schräg und humorvoll, wie man es von Hallgrímur Helgason kennt, so literarisch und episch wie nie.

60 Kilo Sonnenschein ist die Geschichte von Gestur, einem unehelichen Bauernsohn aus einer isländischen Siedlung am Fjord Segulfjörður. Während er bei immer neuen Ziehvätern heranwächst, schliesslich selbst Vater wird, erwacht auch das moderne Island. Grosse Fischfänger steuern eines Tages den Hafen an, bringen Exotisches und Fremdes aus dem Umland und der weiten Welt. Mit den Waren kommen auch neue Werte, neue Moden und Gefühle ins kalte und tief verschneite Segulfjörður. Humorvoll, turbulent und mit unvergesslichen Figuren erzählt Hallgrímur Helgason vom Weg Islands in die Moderne.

Stimmen zum Buch:

»Die Figuren, die Helgason sich ausdenkt, sind eine rare Pracht. Seiner krachend absurden Phantasie verfällt man sofort.«
Spiegel Online

»Hier kriegt man diese gute alte Leselust. Man verliert sich ganz in der wunderbaren Welt der Fiktion. Ich hatte Tränen in den Augen.«
Sigurður Valgeirsson, Kiljan - Isändische TV-Sendung

»...für Schriftsteller scheint als Regel zu gelten: je langweiliger ihre Werke, desto spannender ihr Privatleben - wenn diese Sentenz stimmt, muss Hallgrímur Helgasons Privatleben sehr öde sein.«
Stuttgarter Zeitung

Hallgrímur Helgason, geboren 1959 in Reykjavík, besuchte nach dem Studium an der Hochschule für Kunst und Kunstgewerbe in Reykjavík für ein Jahr die Kunstakademie in München. Seinen Durchbruch feierte er mit 101 Reykjavík, der kurze Zeit später verfi lmt wurde. Es folgten die Bestseller Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen (2011) und Eine Frau bei 1000°. Helgason ist einer der international erfolgreichsten Autoren Islands

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.10.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783608120080
Verlag Tropen
Dateigröße 4569 KB
Übersetzer Karl-Ludwig Wetzig
Verkaufsrang 5054

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Ein großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen an der Enz am 04.12.2020
Bewertet: gebundene Ausgabe

Hallgrímur Helgasons „60 Kilo Sonnenschein“ ist eine höchst vergnügliche Mischung aus Schelmenroman, Coming of Age-Geschichte und historischem Epos. Er beginnt an einem Heiligabend, die zeitliche Einordnung lässt Ende19. /Anfang 20. Jahrhundert vermuten, verortet ist er an einem einsam gelegenen Fjord. Ein Bauer ist auf dem H... Hallgrímur Helgasons „60 Kilo Sonnenschein“ ist eine höchst vergnügliche Mischung aus Schelmenroman, Coming of Age-Geschichte und historischem Epos. Er beginnt an einem Heiligabend, die zeitliche Einordnung lässt Ende19. /Anfang 20. Jahrhundert vermuten, verortet ist er an einem einsam gelegenen Fjord. Ein Bauer ist auf dem Heimweg, kämpft sich durch einen Schneesturm und findet bei seiner Ankunft den Hof unter Schneemassen begraben. Frau und Tochter sind tot, Gestur, der uneheliche Sohn, hat wie durch ein Wunder überlebt. Ohne Frau und bettelarm beschließt der Bauer, das Kind wegzugeben. Und so beginnt Gesturs Odysee, auf der wir ihn begleiten und so Einblicke in die isländische Gesellschaft und das Denken der damaligen Zeit erhalten, das von Unwissenheit geprägt ist. So wie Gestur erwachsen wird und sich verändert, so verändert sich auch seine isländische Heimat, macht die ersten zögerlichen Schritte hin zu einer modernen Gesellschaft. Dreh- und Angelpunkt ist der Heringsfang, sind die ausländischen Schiffe, die in den Fjord kommen und die weite Welt auf die verschlafene Insel bringen. Und es sind nicht nur die in Island bis dato unbekannten Waren sondern auch die neuen Ideen und Werte, die urplötzlich Einzug in das Denken und Handeln der Inselbewohner halten und die wirtschaftliche und kulturelle Isolation aufbrechen. Unvergessliche Personen in inflationärer Zahl fordern durchaus die Aufmerksamkeit der Leserin/des Lesers, aber dennoch kommt man nie in Versuchung, den Roman zur Seite zu legen, und das ist mit Sicherheit den schriftstellerischen Fähigkeiten dieses routinierten Autors geschuldet. Er mag zwar hier und da sehr ins Detail gehen, erzählt dabei aber so anschaulich und vor allem humorvoll, dass selbst in den tragischen Momenten noch jede Menge absurdes Potenzial steckt. Eine gelungene Mischung, die aus diesem umfangreichen Roman ein großes Lesevergnügen macht.

Eine Zukunft im Fjord
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Doppelkliff“, „Sonnenfels“, „Heidenfjord“ und „Elfenhügel“ – wo sind wir? Korrekt, Island. Genauer gesagt in einer kleinen isländischen Siedlung, ganz am Ende des 19. Jahrhunderts. Üblicherweise steht im Mittelpunkt eines Romans eine zentrale Hauptfigur, deren Schicksal die Handlung antreibt und wie ein roter Faden durch das G... „Doppelkliff“, „Sonnenfels“, „Heidenfjord“ und „Elfenhügel“ – wo sind wir? Korrekt, Island. Genauer gesagt in einer kleinen isländischen Siedlung, ganz am Ende des 19. Jahrhunderts. Üblicherweise steht im Mittelpunkt eines Romans eine zentrale Hauptfigur, deren Schicksal die Handlung antreibt und wie ein roter Faden durch das Geschehen führt. Hallgrímur Helgason teilt diese Last jedoch auf die Schultern einer knappen Hand von Figuren auf und schildert aus ihren unterschiedlichen Perspektiven das Leben am Fjord Segulfjörđur. Und obwohl das 20. Jahrhundert schon lautstark an die Tür klopft, hat hier seit Jahrhunderten kaum spürbarer Fortschritt stattgefunden. So wirken soziale Verhältnisse, Weltsichten und Rituale mitunter archaisch, exotisch und auf ihre Weise faszinierend. Alles beginnt mit einem Mann, der sich an Heiligabend gegen alle Vernunft durch einen Schneesturm zu seiner Familie zurückkämpft. Dort angekommen kann er jedoch nurmehr seinen kleinen Sohn vorfinden, Frau und Tochter wurden vom Schnee begraben. Von dort aus folgt der Roman über knapp anderthalb Jahrzehnte dem Sohn, einem neu hinzugezogenen Pfarrer und seiner Frau, einem norwegischen Fischer und einigen anderen Charakteren. Sie alle beschäftigen sich mit der Zukunft und was ihnen dieses neue Jahrhundert persönlich und für das gesamte Dorf bringen kann. Was für eine Zukunft hat überhaupt eine Frau zu erhoffen – speziell wenn sie als Magd oder gar vaterlos Schwangere in diesen Verhältnissen existiert? „60 Kilo Sonnenschein“ fängt die raue Landschaft und seine oftmals (wort)kargen Bewohner*innen mit einer Sprache auf, die im Gegenzug dazu sehr lyrisch malerisch das Bild dieser Zeit und seiner Menschen zeichnet. Gleichzeitig fährt der isländische Autor das Erzähltempo immer wieder runter, verzichtet auf große Spannungseskapaden und rückt dafür den beschwerlichen Alltag seiner Figuren in den Mittelpunkt. Wer das musikalische Äquivalent zur Atmosphäre dieses Buchs oder einen begleitenden Soundtrack dazu sucht, dem sei die ebenfalls isländische Band Arstiđir ans Herz bzw. Ohr gelegt.

von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2020
Bewertet: anderes Format

Helgasson nimmt den Leser mit auf eine skurrile Zeitreise nach Island zur Zeit der Jahrhundertwende. Beim Lesen dieses Buches haben sich die Bilder der Landschaft, der Ereignisse, der Menschen in meinem Kopf zu einem Bild verfestigt. Lesevergnügen für graue Winterabende.

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