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Wilde Freude

Roman

Sorj Chalandon

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Beschreibung

>Thelma und Louise< mitten in Paris

Als die Pariser Buchhändlerin Jeanne die Diagnose Brustkrebs

bekommt, verlässt sie ihr Mann, weil er das Leid seiner Frau nicht erträgt. Den Rat ihrer Ärzte, sich Unterstützung zu suchen, setzt sie auf überraschende Weise um: Ihre engsten Verbündeten im Kampf gegen den Krebs werden Brigitte, Assia und Mélody, allesamt Frauen, denen das Schicksal nicht wohlgesinnt war. Und so zögert Jeanne nicht lang, als ihre Mithilfe gefragt ist bei einem gewagten Coup: Geplant ist ein Überfall auf den grössten Juwelier der Stadt, im Herzen von Paris.

>Libération<, seit 2009 ist er Journalist bei der Wochenzeitung >Le Canard enchaîné<. Für seine Reportagen über Nordirland und den Prozess gegen Klaus Barbie wurde er mit dem Albert-Londres-Preis ausgezeichnet. Auch sein schriftstellerisches Schaffen wurde mit zahlreichen Literaturpreisen gewürdigt, unter anderen dem Prix Médicis und dem grossen Romanpreis der Académie française.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.08.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783423437684
Verlag dtv
Originaltitel Une joie féroce
Dateigröße 1640 KB
Übersetzer Brigitte Grosse

Kundenbewertungen

Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
12
24
9
2
0

Abenteuer à la Thelma & Louise
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach einer vernichtenden Diagnose wird Jeanne von ihrem Mann verlassen, der dieses Leid nicht ertragen kann. Kurz darauf lernt sie durch Zufall drei Frauen kennen - die ebenfalls ein Schicksal zutragen haben - und freundet sich mit diesen an. Schnell wird sie integriert und Teil eines waghalsigen Planes: Sie wollen ein Juwelierg... Nach einer vernichtenden Diagnose wird Jeanne von ihrem Mann verlassen, der dieses Leid nicht ertragen kann. Kurz darauf lernt sie durch Zufall drei Frauen kennen - die ebenfalls ein Schicksal zutragen haben - und freundet sich mit diesen an. Schnell wird sie integriert und Teil eines waghalsigen Planes: Sie wollen ein Juweliergeschäft mitten in Paris überfallen, aus reiner Nächstenliebe natürlich... Manchmal war mir dieser Roman etwas zu unwirklich - aber was soll’s, es war eine gute, spannende und unterhaltsame Story!

Gemeinsam stark!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Jeanne bekommt die Diagnose Brustkrebs und muss zur Chemo. Da trifft sie Brigitte, bei der sie einzieht als ihr Mann sie aus Selbstmitleid verlässt. Assia und Mélodie machen das Quartett perfekt. Jede auf ihre Art gebeutelt. Aus Hilfsbereitschaft für Mélodie, beschließen die 4 Frauen einen Überfall auf den besten Juwelier der S... Jeanne bekommt die Diagnose Brustkrebs und muss zur Chemo. Da trifft sie Brigitte, bei der sie einzieht als ihr Mann sie aus Selbstmitleid verlässt. Assia und Mélodie machen das Quartett perfekt. Jede auf ihre Art gebeutelt. Aus Hilfsbereitschaft für Mélodie, beschließen die 4 Frauen einen Überfall auf den besten Juwelier der Stadt. Wir erleben verletzliche aber sehr starke Frauen in einer großartigen Story. Die vier wachsen einem richtig ans Herz. Trotz Schicksalsschläge, nicht ohne Humor und positive Energie. Jodie Ahlborn liest die Geschichte gekonnt zurückhaltend. Ein echtes Lese- bzw. Hörvergnügen.

Gemeinsam rissen sie die Krebsstation nieder und errichteten auf ihren Trümmern eine fröhliche Zitadelle.
von Kaffeeelse am 14.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Wilde Freude" ist ein Buch über Frauen, die an Krebs erkranken/erkrankten, die negative Erfahrungen teilen, die zusammenhalten. Der Hauptcharakter Jeanne, eine Buchhändlerin, bekommt die Diagnose und fällt in ein Loch, in ein großes Loch, das Krebs-Loch. Doch sie lernt während der Behandlung drei weitere Frauen kennen, zwei der... "Wilde Freude" ist ein Buch über Frauen, die an Krebs erkranken/erkrankten, die negative Erfahrungen teilen, die zusammenhalten. Der Hauptcharakter Jeanne, eine Buchhändlerin, bekommt die Diagnose und fällt in ein Loch, in ein großes Loch, das Krebs-Loch. Doch sie lernt während der Behandlung drei weitere Frauen kennen, zwei der drei Frauen kennen die Diagnose ebenso, die dritte im Bunde verbindet eine recht negative Vergangenheit mit den anderen. Denn auch das ist etwas was sie alle teilen. Negative Erfahrungen. Jeanne ist hier die Neue, das Nesthäkchen, die bisher eigentlich ganz gut gelebt hat/ganz gut verdrängt hat. Doch die Diagnose lässt ihren Mann die Flucht ergreifen. Und damit stürzt Jeanne in ein weiteres Loch und wird aufgefangen, von diesen drei Frauen. Der Autor lässt im weiteren Verlauf allen Frauen ihr Loch/ihr Erdulden verschwinden, in dem er die Charaktere handeln lässt. Ich finde der Autor verbindet damit eine Botschaft. Er ist ebenso vor kurzem im realen Leben, gemeinsam mit seiner Frau von einer Krebsdiagnose aus dem Leben geworfen worden, in dieses Loch hineinkatapultiert worden. Er weiß, was so etwas bedeutet, was das mit den Betroffenen macht. Und gerade hier ist eine Stärke gefragt, die bei der Gesundung absolut helfen würde, die aber schwer hervorzuholen ist. Hier in dem Buch lässt er den Frauen diese Stärke zukommen, diese wirkt zwar nicht real, ist deutlich überzeichnet, aber warum auch nicht. Muss denn immer alles real sein? Ich gönne ihnen diese Stärke! Dazu zitiere ich folgende Stelle vom Klappentext: "Dies ist die Geschichte von vier Frauen. Sie wagten sich weit vor. In die tiefste Dunkelheit, in die größte Gefahr, in den äußersten Wahnsinn. Gemeinsam rissen sie Krebsstation nieder und errichteten auf ihren Trümmern eine fröhliche Zitadelle." Von manchen Lesern wurde diese Verbindung kritisiert, Krebs und fröhliche Zitadelle. Doch warum? Jemand, der Krebs hat/hatte braucht vielleicht die fröhliche Zitadelle! Jeder von uns ist anders und geht anders mit gravierenden Dingen um! Die Charaktere und die Menge ihrer negativer Erinnerungen wurde ebenso von manchen Lesern bemängelt. Als ein zu viel des Guten. Warum? Sagt das Schicksal im realen Leben nach einem gravierenden Ereignis stopp? Eigentlich nicht. Und manchmal laufen sich eben Menschen mit wirklich schrecklichen Lebensläufen über den Weg, bleiben aneinanderhängen, weil andere sie auch meistens nicht verstehen. Zumindest ist das etwas, was mir in den Jahren psychiatrischer Arbeit immer wieder begegnet ist. Und von daher erschien mir auch das nicht unreal. Insgesamt fand ich dieses Buch in seiner Geschichte ganz gut und in seiner Botschaft wunderbar. Der Autor kann schreiben und das merkt man und die Geschichte. Wie gesagt, warum nicht ?!?!

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