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Die Jägerin

Kriminalroman

Tara Moss

(7)
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Beschreibung

Die härteste Detektivin Sydneys.

1946: Die Journalistin Billie Walker ist nach Kriegsende in die Fussstapfen ihres verstorbenen Vaters getreten und hat dessen Agentur für Privatermittlungen wiedereröffnet. Eines Tages steht eine Frau, die aus Deutschland geflohen ist, vor ihrer Tür, sie sucht ihren verschwundenen Sohn. Der junge Mann wurde zuletzt in einem exklusiven Club gesehen, seitdem fehlt jede Spur von ihm – offenbar war er auf der Suche nach etwas. Doch was hätte einen Teenager hierher geführt? Billie setzt alles daran, den Jungen zu finden, doch plötzlich schwebt auch sie in höchster Gefahr …

Atemberaubende Spannung um eine besondere Heldin – von Australiens schillerndster Bestseller-Autorin

Tara Moss hat als Journalist und Model gearbeitet; sie gehört - auch weil sie sich in Debatten zu Feminismus und Diversität geäussert hat - zu den schillerndsten und populärsten Autorinnen ihres Landes. Sie hat bisher mehrere Romane geschrieben, die in Australien alle Bestseller wurden; zurzeit lebt sie mit ihrer Familie in Vancouver, sie besitzt die kanadische und australische Staatsbürgerschaft..
Wolfgang Thon, geboren 1954 in Mönchengladbach, studierte Sprachwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Berlin und Hamburg. Thon arbeitet als Übersetzer und seit 2014 auch als Autor in Hamburg, tanzt leidenschaftlich gern Argentinischen Tango und hat bereits etliche Thriller von u.a. Brad Meltzer, Joseph Finder, Robin Hobb, Steve Barry und Paul Grossman ins Deutsche übertragen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 18.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3745-7
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 20.5/13.5/3.2 cm
Gewicht 1 g
Originaltitel The War Widow. A Billy Walker Mistery
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Wolfgang Thon
Verkaufsrang 2989

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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starke P.I. auf den Spuren von Phryne Fisher
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2021

Sydney, Australien in den späten Vierzigern sowie eine selbstbewußte, clevere Privatermittlerin = mit "Die Jägerin" - im Original "The War Widow" kommt hier gelungene Krimi-Unterhaltung. Billie Walker war investigative Journalistin im 2.WeltKrieg, hat dort ihren verschollenen Mann kennengelernt und leitet/ist nun das Detekt... Sydney, Australien in den späten Vierzigern sowie eine selbstbewußte, clevere Privatermittlerin = mit "Die Jägerin" - im Original "The War Widow" kommt hier gelungene Krimi-Unterhaltung. Billie Walker war investigative Journalistin im 2.WeltKrieg, hat dort ihren verschollenen Mann kennengelernt und leitet/ist nun das Detektivbüro ihres verstorbenen Vaters. Die Lady ist taff, unangepaßt, stets bewaffnet und weiß einen guten Champagner zu schätzen, zudem nutzt ihre Kontakte zu Polizei und Unterwelt, wo sie kann. Als sie den Fall eines verschwundenen Jugendlichen übernimmt, sticht sie in ein Wespennest größeren Ausmaßes, welches bei richtiger Handhabung vielleicht mehr Geld in ihre Kasse spülen könnte. Allerdings tummeln sich im Australien der Nachkriegszeit Gangster, Kriegsgewinnler, Flüchtlinge, korrupte Polizisten u.a. und die Benzin-Rationierung ist noch das kleinste Problem von Billie Walker. Zusammen mit ihrem (kriegsversehrten) Assistenten(!) gräbt die junge Ermittlerin tiefer, als ihre Gegner gutheißen und hat flugs einen Toten an der Backe! Wäre für mich ein schöner Serien-Auftakt....

starke Protagonistin, interessante historische Umgebung und ein spannender Fall - was will man mehr?
von annlu am 26.01.2021

Sydney, 1946: Die Reporterin Billie Walker ist nach Kriegsende nach Australien zurückgekehrt und hat das Büro ihres Vaters übernommen. Ganz untypisch für eine Frau arbeitet sie als Privatermittlerin. Als eine besorgte Mutter sie beauftragt, ihren verschwundenen Teenagersohn zu finden, hat Billie nicht zu Unrecht ein ganz schlech... Sydney, 1946: Die Reporterin Billie Walker ist nach Kriegsende nach Australien zurückgekehrt und hat das Büro ihres Vaters übernommen. Ganz untypisch für eine Frau arbeitet sie als Privatermittlerin. Als eine besorgte Mutter sie beauftragt, ihren verschwundenen Teenagersohn zu finden, hat Billie nicht zu Unrecht ein ganz schlechtes Gefühl. Obwohl Australien selbst vom Krieg verschont wurde, begegnet man den Auswirkungen hier genauso. Von kriegsversehrten Heimkehrern über europäische Flüchtlinge, die ihre Zeit in Lagern verbracht haben zu vom Krieg ausgelöstem Rassismus und Rationierungen sind sie zu spüren. Die besondere Lage der Frauen wird öfters angesprochen. Billie selbst hat ihren einen Ehemann, der im Krieg verschollen blieb. Immer wieder gehen ihre Gedanken an ihn und das Erlebte in Europa zurück. Billie ist als Frau in ihrem Beruf eine derjenigen, die sich über Konventionen hinwegsetzen. Auch bei den Polizeibeamtinnen und alljenen Frauen, die plötzlich die im Krieg übernommenen Aufgaben an die zurückgekehrten Männer wieder abgeben sollen, wird die besondere Situation der Frauen angesprochen. Nicht nur hier werden gesellschaftliche Problematiken in die Geschichte mit aufgenommen. Auch die Situation der Aborigines – im Besonderen der Frauen und Kinder – wird thematisiert. Der Fall selbst bringt Billie sowohl zu den Wohlhabenden als auch zu den Ärmsten Sydneys. Sie und ihr Assistent Sam bringen langsam aber sicher kleine Details zum Verschwinden des Jungen ans Tageslicht und sehen sich plötzlich in ein Verbrechen verwickelt, das größer ist, als gedacht. Erst einmal wirkt sich das dadurch aus, dass die Beiden in Gefahr geraten. Der Leser weiß bereits, dass hier mehr vorgeht, als ein verschwundener Teenager vermuten lässt, da einige Kapitel einen kleinen Einblick in sein Schicksal geben. Die Auflösung des Falls war dann aber doch weitreichender und dramatischer, als ich mir das erwartet hätte. Fazit: Ich habe in Billie eine beeindruckende Ermittlerin gefunden, die sich über typisches Verhalten für Frauen hinwegsetzt und ihre Arbeit erfolgreich ausführt. Die vielen Details, die ich zum Leben in dieser Zeit in Sydney bekommen habe, haben der Geschichte einen zusätzlichen Reiz gegeben.

Billie Walkers erster Fall
von Dreamworx aus Berlin am 23.01.2021

1946 Sydney. Nach Kriegsende führt die Journalistin Billie Walker gemeinsam mit ihrem Assistenten Sam die Privatdetektivagentur ihres verstorbenen Vaters weiter. Noch mangelt es an zahlungskräftigen Kunden, denn die wirtschaftliche Lage hat sich noch nicht erholt, aber der Auftrag einer aus Deutschland geflüchteten, wohlhabenden... 1946 Sydney. Nach Kriegsende führt die Journalistin Billie Walker gemeinsam mit ihrem Assistenten Sam die Privatdetektivagentur ihres verstorbenen Vaters weiter. Noch mangelt es an zahlungskräftigen Kunden, denn die wirtschaftliche Lage hat sich noch nicht erholt, aber der Auftrag einer aus Deutschland geflüchteten, wohlhabenden Frau erregt ihre Aufmerksamkeit. Mrs. Brown vermisst ihren 17-jährigen Sohn Adin, der seit 2 Tagen wie vom Erdboden verschluckt ist. Billie kommen die Aussagen der verstörten Mutter irgendwie suspekt vor, ihre Neugier ist geweckt. So macht sie sich mit Sam daran, Adin aufzuspüren, doch je mehr sie den Spuren folgen und Hinweisen nachgehen, umso merkwürdiger wird der Fall. Schon bald erregt ihre Suche Aufmerksamkeit und bringt sie in Gefahr… Tara Moss hat mit „Die Jägerin“ einen sehr unterhaltsamen historisch angehauchten Kriminalroman vorgelegt, der nicht nur für Spannung sorgt, sondern auch einiges an Informationen zur australischen Gesellschaft und Kultur beiträgt. Der locker-flüssige und bildhafte Erzählstil nimmt den Leser sofort für sich ein und lässt ihn eine Zeitreise antreten, um sich in der Nachkriegszeit am anderen Ende der Welt wiederzufinden und sich einen Platz in Billies Privatdetektei zu ergattern, um ihr bei den Ermittlungen über die Schulter zu sehen. Über die Lebensumstände in Australien nach dem Krieg setzt die Autorin den Leser ebenso gut ins Bild wie über die Ureinwohner des Kontinents, die aufgrund von Regierungserlassen ihrer Kinder beraubt wurden, damit diese nicht nur in einer ihnen unbekannten Religion unterwiesen werden sollten, sondern auch als preiswerte Arbeitskräfte missbraucht wurden, um die die Wirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen. Auch die Ermittlungsarbeit von Billie Walker ist recht unkonventionell, tritt sie doch nach außen eher wie eine wohlhabende Femme fatal auf und blendet damit ihr Umfeld, während ihr messerscharfer Verstand jede Einzelheit registriert und ihre feuerroten Lippen so manchen zu Auskünften verleiten, die sie gebrauchen kann. Ihre Zusammenarbeit mit Sam, der Aborigine Shyla und Detective Hank Cooper ist interessant gestrickt und lässt aus dem ursprünglichen Suchauftrag noch einen zweiten entspringen, nämlich Shyla zu helfen. Die beiden parallel laufenden Fälle pushen die Spannung immer weiter in die Höhe, wobei auch die teils doch sehr zwielichtigen Gesellen beitragen, die sich in der Nachkriegszeit zu Hauf tummeln, um andere auszunehmen und sich zu bereichern. Ihre Charaktere hat Moss gut ausgestaltet in Szene gesetzt, der damaligen Zeit angepasst und mit glaubwürdigen Eigenschaften versehen. Es macht Spaß, ihnen als Leser bei den Ermittlungen zu folgen und der Auflösung entgegenzufiebern. Billie ist eine selbstbewusste, attraktive Frau mit Sinn für Mode und Esprit. Sie becirct die Männer mit ihrem Charme, doch kann sie auch knallhart und unbeugsam sein, vor allem aber hat sie eine gute Spürnase und lässt sich so schnell nichts vormachen. Sam ist Billie ergeben und ihr eine große Hilfe bei ihrer Spurensuche. Shyla entstammt den Aborigines und musste schon so einiges ertragen. Sie fungiert als Billies Informantin, ist jedoch selbst auf der Suche. Hank Cooper ist ein intelligenter Polizist, der sich Billies Charme nur schwer entziehen kann. „Die Jägerin“ überzeugt mit einem interessanten und spannungsgeladenen Plot, während er gleichzeitig einiges an gesellschaftlichen und historischen Details Australiens liefert. Fesselnder Erzählstil lässt die Seiten durch die Finger rinnen, während man auf das Ende zurast. Sehr empfehlenswert!


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