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Ada

Roman

Christian Berkel

(57)
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Beschreibung


Wirtschaftswunder, Mauerbau, die 68er-Bewegung – und eine vielschichtige junge Frau, die aus dem Schweigen der Elterngeneration heraustritt.

In der noch jungen Bundesrepublik ist die dunkle Vergangenheit für Ada ein Buch, aus dem die Erwachsenen das entscheidende Kapitel herausgerissen haben. Mitten im Wirtschaftswunder sucht sie nach den Teilen, die sich zu einer Identität zusammensetzen lassen und stösst auf eine Leere aus Schweigen und Vergessen. Ada will kein Wunder, sie wünscht sich eine Familie, sie will endlich ihren Vater – aber dann kommt alles anders.

Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreissender Erzähler.

Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Debütroman »Der Apfelbaum« wurde von Kritikern und Lesern gleichermassen gefeiert.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 12.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-20046-5
Verlag Ullstein Buchverlage
Maße (L/B/H) 21.1/12.8/4.4 cm
Gewicht 488 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 49

Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
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Großartig
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2020

Der Schauspieler Christian Berkel ist mir sympatisch. Jetzt auch noch Bücher? Aber ganz ehrlich, meine Skepsis hat sich rasant in Luft aufgelöst. Der Roman ist großartig. Im Zentrum steht die heranwachsende Ada, Tochter aus gutbürgerlichem Hause. Sie hat Schwierigkeiten ihren Platz im Leben zu finden. Nach und nach erfährt ... Der Schauspieler Christian Berkel ist mir sympatisch. Jetzt auch noch Bücher? Aber ganz ehrlich, meine Skepsis hat sich rasant in Luft aufgelöst. Der Roman ist großartig. Im Zentrum steht die heranwachsende Ada, Tochter aus gutbürgerlichem Hause. Sie hat Schwierigkeiten ihren Platz im Leben zu finden. Nach und nach erfährt man warum. Es ist ein Auf und Ab und man fühlt schnell mit Ada. Fast beiläufig wird man mitgenommen auf eine Reise durch die Nachkriegsgeschichte Deutschlands. Über Wirtschaftsaufschwung, Mauerbau, Trennung Deutschlands, Studentenaufstände bis nach Woodstock. Das wirkt überhaupt nicht oberlehrerhaft sondern ist perfekt in den Roman integriert. Ich mochte den überraschend literarischen Schreibstil sehr. Um ein Beispiel zu geben: "Sie sah dann aus wie eine leere Straßenbahn, die nicht mehr weiterfuhr, geräuschlos blieb sie stehen, bis alle Geister ausgestiegen waren." Werde auch den Vorgängerroman "Der Apfelbaum" lesen.

Heranwachsen in der Nachkriegszeit
von Bookflower173 am 28.10.2020

Es geht um das junge Mädchen Ada, welches 1945 in Leipzig geboren wurde und dann mit ihrer Mutter Sala nach Argentinien flüchtet. 1954 kehren beide dann nach Berlin zurück. Sala macht sich auf die Suche nach Otto, dem angeblichen Vater von Ada. Ada trifft Otto, aber auch Hannes, der auch eine Verbindung zu ihrer Mutter zu haben ... Es geht um das junge Mädchen Ada, welches 1945 in Leipzig geboren wurde und dann mit ihrer Mutter Sala nach Argentinien flüchtet. 1954 kehren beide dann nach Berlin zurück. Sala macht sich auf die Suche nach Otto, dem angeblichen Vater von Ada. Ada trifft Otto, aber auch Hannes, der auch eine Verbindung zu ihrer Mutter zu haben scheint. Diese wird ihr zunächst aber verschwiegen. Sala, Otto und Ada sind nun eine Familie, doch das Familienleben hat sich Ada ganz anders vorgestellt. Sie fühlt sich von ihren Eltern ungeliebt. Ihre Fragen bezüglich ihrer eigenen Identität und der Vergangenheit ihrer Eltern werden ihr nicht beantwortet. Ada löst sich immer mehr von ihrer Familie, macht ihre eigenen Erfahrungen und versucht mehr über ihre Identität zu erfahren. Meinung: Von diesem Roman habe ich etwas anderes erwartet. Im Vordergrund geht es darum, wie es ist, in der Nachkriegszeit heranzuwachsen. Adas Heranwachsen wird in historische Ereignisse eingebettet. Ein zentraler Punkt ist die scheiternde Kommunikation zwischen Ada und ihren Eltern, die über ihre Vergangenheit schweigen und somit Adas Identität verschleiern. Trotz dieser schweren Thematik konnte ich keine Nähe zu der Protagonistin aufbauen. Zudem fand ich viele Themen nur kurz und oberflächlich angerissen. Besonders die erste Hälfte des Romans war sehr langatmig. Die zweite Hälfte war interessanter und behandelte viele Themen gefühlt im Schnelldurchlauf. Der Schreibstil hat mir gefallen, da er sehr poetisch und flüssig ist. Die Gedanken und Gefühle von Ada werden sehr genau beschrieben. Man merkt, wie sehr sie unter der Einsamkeit und dem Schweigen der Eltern leidet. Ich habe "Der Apfelbaum" von Christian Berkel nicht gelesen, obwohl es dort um die Geschichte von Sala und Otto geht. Ich finde, dass man den Vorgänger auch nicht lesen muss, um diesen Roman zu verstehen. Aber vielleicht, hätte es das Verständnis und Leseerlebnis doch irgendwie beeinflusst. Fazit: Es ist ein interessanter Roman über ein junges Mädchen, welches es nicht leicht hat, in der Nachkriegszeit aufzuwachsen. Wir beobachten ihre Entwicklung inmitten historischer Ereignisse und der Leere durch das Schweigen. Für mich war es aber an einigen Stellen zu langatmig und an anderen Stellen zu oberflächlich.

Adas Geschichte - mitreißend erzählt
von einer Kundin/einem Kunden aus Saalfeld am 26.10.2020

Christian Berkel - ein weiterer schriftstellernder Schauspieler? Kann dieser Roman etwas taugen? Er kann. Vor dem Hintergrund der deutschen Nachkriegsgeschichte erzählt Berkel mitreißend die Geschichte von Ada, die von Deutschland nach Argentinien und wieder zurück kommt, im Wirtschaftswunder aufwächst, immer auf der Suche nach ... Christian Berkel - ein weiterer schriftstellernder Schauspieler? Kann dieser Roman etwas taugen? Er kann. Vor dem Hintergrund der deutschen Nachkriegsgeschichte erzählt Berkel mitreißend die Geschichte von Ada, die von Deutschland nach Argentinien und wieder zurück kommt, im Wirtschaftswunder aufwächst, immer auf der Suche nach sich selbst und der eigenen Geschichte; der Vater zunächst unklar, die Mutter schweigt, Ada fühlt sich ungewollt und sucht Anerkennung bei Familie und Freunden, immer eingebunden in die Geschichte (Studentenproteste, Vietnamkrieg, die 68ger und schließlich die Wende 1989). Berkel gelingt es so hervorragend, die Geschichte aus Sicht einer weiblichen Protagonistin zu erzählen, dass man - wüsste man nicht, dass der Autor ein Mann ist - eher denken würde, eine Frau habe diesen Roman verfasst. Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich die knapp 400 Seiten an nur 1 Tag gelesen habe. Der Vorgänger „Der Apfelbaum“ ist schon bestellt. Berkel - ein schriftstellernder Schauspieler? Nein, ein Schauspieler UND Schiftsteller. Ein ganz großartiger Roman!


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