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Ada

Roman

Christian Berkel

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Beschreibung

Wirtschaftswunder, Mauerbau, die 68er-Bewegung - und eine vielschichtige junge Frau, die aus dem Schweigen der Elterngeneration heraustritt.
In der noch jungen Bundesrepublik ist die dunkle Vergangenheit für Ada ein Buch, aus dem die Erwachsenen das entscheidende Kapitel herausgerissen haben. Mitten im Wirtschaftswunder sucht sie nach den Teilen, die sich zu einer Identität zusammensetzen lassen und stösst auf eine Leere aus Schweigen und Vergessen. Ada will kein Wunder, sie wünscht sich eine Familie, sie will endlich ihren Vater - aber dann kommt alles anders.
Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen - und beweist sich einmal mehr als mitreissender Erzähler.

Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Viele Jahre stand er in der ZDF-Serie "Der Kriminalist" vor der Kamera. Er lebt mit seiner Frau Andrea Sawatzki und den beiden Söhnen in Berlin. Sein Debütroman "Der Apfelbaum" wurde ein Bestseller.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.10.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783843723374
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 3308 KB
Verkaufsrang 45

Kundenbewertungen

Durchschnitt
59 Bewertungen
Übersicht
29
17
13
0
0

Spannend, mit geschichtlichem Bezug und dennoch hochaktuell!
von einer Kundin/einem Kunden aus Ennigerloh am 29.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Ada“, ein weiterer Roman aus der Feder des Schauspielers Christian Berkel, ist ebenso wie sein erstes Buch "Der Apfelbaum" absolut lesenswert. Die Titelfigur Ada und ihre jüdische Mutter fliehen aus Deutschland in das katholische Argentinien. 1954 kehrten sie nach Berlin zurück. Dort gelingt Ada endlich ihr langersehntes Wie... „Ada“, ein weiterer Roman aus der Feder des Schauspielers Christian Berkel, ist ebenso wie sein erstes Buch "Der Apfelbaum" absolut lesenswert. Die Titelfigur Ada und ihre jüdische Mutter fliehen aus Deutschland in das katholische Argentinien. 1954 kehrten sie nach Berlin zurück. Dort gelingt Ada endlich ihr langersehntes Wiedersehen mit ihrem Vater Otto. Durch die autoritär geprägte Gesellschaft bleibt die Sehnsucht nach Unabhängigkeit und Freiheit bei Ada bestehen. Viele Jahre später entwickelt die Protagonistin jedoch Verständnis für ihre Familie und kann dadurch auch zu ihrem eigenen Ich finden. Die fiktive, jedoch an wahren Begebenheiten orientierte Handlung ist lebendig und sehr spannend beschrieben, so dass es beim Lesen schwer fällt, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Der Roman legt die gleichen sozialen und politischen Probleme dar, wie sie heute in Deutschland und vielen anderen Ländern bestehen und ist somit trotz des geschichtlichen Bezugs topaktuell.

Generation Nachkriegskinder
von Nele33 am 29.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ada von Christian Berkel ist die konsequente Weiterführung seines Debut der Apfelbaum. Ada ist Ende 40, sitzt zur Vorstellung ihres Bruders im Theater, als die Mauer fällt. Sie ist eine der vielen Nachkriegskinder die in völligem Schweigen von Seiten der Eltern und Großeltern aufgewachsen ist und nun eine Psychother... Ada von Christian Berkel ist die konsequente Weiterführung seines Debut der Apfelbaum. Ada ist Ende 40, sitzt zur Vorstellung ihres Bruders im Theater, als die Mauer fällt. Sie ist eine der vielen Nachkriegskinder die in völligem Schweigen von Seiten der Eltern und Großeltern aufgewachsen ist und nun eine Psychotherapie beginnt. Schnell wurde mir beim Lesen klar, durch die Geschichte ihrer Großeltern und Eltern hat sie eine Transgenerationale Traumatisierung erlitten, welche sozial zu 4 Generationen weiter gegeben wird. Ada wächst die ersten Lebensjahre bei ihrer Mutter auf, zum großen Teil in Argentinien, immer in dem Glauben ihre sei katholisch, bis sie als Teenager erfährt, ihre Mutter sei Jüdin. Dies auch nicht von ihren Eltern, sondern einer Freundin und alles unter dem Deckmäntelchen der Verschwiegenhet, des Geheimnisses. Eine Jugend geprägt von unbeantworteten Fragen, der Suche nach den eigenen Wurzeln, die Ada unstet haben werden lassen. So spielt dieses Buch in Argentinien, Berlin und Amerika. Christian Berkel wählt die Ich-Perspektive für Ada und es ist ihm sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken von Ada zu transportieren. Er schafft es Adas Entwicklung dem Zeitgeschehen perfekt anzupassen-waren da doch der Mauerbau, die wilden 60, der Krieg Amerikas mit Vietnam und nicht zu vergessen das Wirtschftswunder. Begleitet immer von der Generation, die nicht über "die Schlimmen" Sachen sprechen konnten und wollten. Für mich war Ada ebenso ein eindringlicher wie ein ruhiger Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.

Großartig
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Schauspieler Christian Berkel ist mir sympatisch. Jetzt auch noch Bücher? Aber ganz ehrlich, meine Skepsis hat sich rasant in Luft aufgelöst. Der Roman ist großartig. Im Zentrum steht die heranwachsende Ada, Tochter aus gutbürgerlichem Hause. Sie hat Schwierigkeiten ihren Platz im Leben zu finden. Nach und nach erfährt ... Der Schauspieler Christian Berkel ist mir sympatisch. Jetzt auch noch Bücher? Aber ganz ehrlich, meine Skepsis hat sich rasant in Luft aufgelöst. Der Roman ist großartig. Im Zentrum steht die heranwachsende Ada, Tochter aus gutbürgerlichem Hause. Sie hat Schwierigkeiten ihren Platz im Leben zu finden. Nach und nach erfährt man warum. Es ist ein Auf und Ab und man fühlt schnell mit Ada. Fast beiläufig wird man mitgenommen auf eine Reise durch die Nachkriegsgeschichte Deutschlands. Über Wirtschaftsaufschwung, Mauerbau, Trennung Deutschlands, Studentenaufstände bis nach Woodstock. Das wirkt überhaupt nicht oberlehrerhaft sondern ist perfekt in den Roman integriert. Ich mochte den überraschend literarischen Schreibstil sehr. Um ein Beispiel zu geben: "Sie sah dann aus wie eine leere Straßenbahn, die nicht mehr weiterfuhr, geräuschlos blieb sie stehen, bis alle Geister ausgestiegen waren." Werde auch den Vorgängerroman "Der Apfelbaum" lesen.

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