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Das Haus an der Keizersgracht

Roman

Rinske Hillen

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Beschreibung

Der Naturphilosoph Bram Wenksterman lebt in einem Haus an der Keizersgracht in Amsterdam, das seit Generationen im Besitz seiner Familie ist. Alles und alle um ihn herum befinden sich in einer Art Auflösung. Das Haus verrottet ihm buchstäblich unter den Füssen weg, seine Tochter Amber hat gerade ihr Studium geschmissen, und Wenksterman hat seine Frau in eine psychiatrische Einrichtung einweisen müssen. Ein schlechter Zeitpunkt, um seinen millionenschweren Schwiegervater um Geld anzugehen. Dass er mit der Cousine seiner Frau ein Verhältnis begonnen hat, erleichtert die Sache nicht. Aber am meisten ärgert den alten Mann, dass seine Enkelin Amber nichts über das Familiengeheimnis weiss – vorher wird er keinen Cent herausrücken.
Das Haus an der Keizersgracht ist von der wahren Geschichte zweier Grachtenhäuser inspiriert. In dem streng komponierten Roman spielt sich das Geschehen in nur drei Tagen ab – und endet mit einem gewaltigen Schutthaufen.

»Geistreich und direkt, voll scheinbar absichtsloser, aber immer treffender Sprachbilder.«
Thomas Rosenboom

Rinske Hillen (1975) studierte Philosophie in Amsterdam und Cambridge und Rechtswissenschaften in Utrecht. »Das Haus an der Keizersgracht« ist ihr literarisches Debüt. Sie erhielt dafür 2018 den ANV Debütantenpreis.

Ulrich Faure, Jahrgang 1954, lebt als Journalist und Herausgeber in Düsseldorf. Er übersetzt aus dem Niederländischen, u.a. Werke von Detlev van Heest und Simon Carmiggelt. Ausserdem hat er eine Geschichte des Malik-Verlags veröffentlicht und mit Jürgen Pütz die Briefe von Albert Vigoleis Thelen herausgegeben.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 21.07.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89561-367-8
Verlag Schöffling
Maße (L/B/H) 21.1/13.4/2.7 cm
Gewicht 413 g
Originaltitel Houtrot
Abbildungen Umschlagbild von Aneta Pawlik
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Ulrich Faure

Kundenbewertungen

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Ein Buch über Traditionen und Werte, das zum Nachdenken anregt!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2020

Der Debütroman „Das Haus an der Keizersgracht“ von Rinske Hillen ist ein Buch, das die wahre Geschichte zweier Grachtenhäuser erzählt. Der Schreibstil ist etwas eigenwillig. Die Sätze sind teils wie unzusammenhängende Gedankenfetzen, die aber nicht unorganisiert wirken, sondern in ihrer Gesamtheit ein schönes Bild ergeben und ei... Der Debütroman „Das Haus an der Keizersgracht“ von Rinske Hillen ist ein Buch, das die wahre Geschichte zweier Grachtenhäuser erzählt. Der Schreibstil ist etwas eigenwillig. Die Sätze sind teils wie unzusammenhängende Gedankenfetzen, die aber nicht unorganisiert wirken, sondern in ihrer Gesamtheit ein schönes Bild ergeben und einen zum Nach- und Weiterdenken anregen. In einer bildhaften Sprache setzt sie sich mit dem Sein und dem Ist auseinander, mit Traditionen, Weiterentwicklung, Erwachsensein und Erwachsenwerden. Ein Buch, das sich gut und flüssig liest und einen an einigen Stellen zum Schmunzeln, an anderen zum Grübeln bringt. „Das Haus an der Keizersgracht“ von Rinske Hillen ist ein gelungenes Debüt. Einzelne Stellen hätte man sicher noch ausschmücken oder mehr zu den Protagonisten erzählen können, um hier bei den LeserInnen Sympathien oder Antipathien entwickeln zu können. Aber insgesamt ein Buch, das mich zum Nachdenken gebracht hat. Zum Nachdenken über das Leben, die Entwicklung, die Vergangenheit und die Zukunft. Ein gut zu lesendes aber auch sehr philosophisches Buch. Wer gerne Dinge hinterfragt oder weiterdenkt, der ist hier genau richtig!

Ein Familienbild in Fragmenten
von Circlestones Books Blog am 23.09.2020

„Die Zeit, in der sie dachte, sie könnte mit einer komfortablen Lüge besser leben als mit der schmerzlichen Wahrheit, war vorbei.“ (Zitat Seite 130) Inhalt Der Naturphilosoph Bram Wenksterman wird fünfundfünfzig Jahre alt, doch ein Geburtstagsfest ohne ihre Mutter kann sich seine Tochter Amber, gerade nach dem Abbruch ihres... „Die Zeit, in der sie dachte, sie könnte mit einer komfortablen Lüge besser leben als mit der schmerzlichen Wahrheit, war vorbei.“ (Zitat Seite 130) Inhalt Der Naturphilosoph Bram Wenksterman wird fünfundfünfzig Jahre alt, doch ein Geburtstagsfest ohne ihre Mutter kann sich seine Tochter Amber, gerade nach dem Abbruch ihres Studiums wieder nach Hause zurückgekehrt, nicht vorstellen. Ihre schwer depressive Mutter lebt zur Zeit in einer psychiatrischen Klinik. Außerdem will Ambers introvertierter Vater keine Party, er sucht die Ruhe in den Dingen und in der Natur, für die er sich begeistert. Doch Ella, die Cousine ihrer Mutter, sieht dies anders, bereit, in dem alten, gefährlich baufälligen Haus der Familie den Platz als Frau an der Seite von Ambers Vater einzunehmen. Thema und Genre In diesem Roman geht es um Trauer, nie bewältigte Schuldgefühle und die Auswirkungen des Schweigens auf alle Mitglieder der Familie. Ein gefährlich baufälliges Haus als Symbol einer entsprechend zerrütteten Familie. Charaktere Es sind keine Figuren, die man ins Herz schließt, die Beziehungen untereinander sind durch offene Fragen, Missverständnisse und Schweigen gekennzeichnet. Was wir über sie wissen, ergibt sich aus immer wieder in den Text eingeworfenen Details, doch die Fragmente schließen sich nicht zu einem Ganzen. Handlung und Schreibstil Die Handlung, ergänzt durch Rückblenden und Erinnerungen, spielt innerhalb von wenigen Tagen, im Mittelpunkt steht das Geburtstagsfest von Bram Wenksterman. Immer neue Konflikte und Problematiken kommen neben den Kernthemen an die Oberfläche, aber die Figuren haben nicht die Ruhe, sich damit auseinanderzusetzen. Auch die Sprache wirkt eigenartig gehetzt, die Autorin findet keine Zeit, bei einer Schilderung zu verweilen, den Lesenden Zeit für Gedanken zu geben, die Sätze fliegen vielmehr zwischen den Beobachtungen und Befindlichkeiten hin und her, treiben die Fragmente aus Handlung und Ereignissen aus der Vergangenheit voran. Fazit Ein Roman, der eine Vielfalt an Konflikten und Themen anspricht, sich aber nicht die Zeit nimmt, sie genauer zu betrachten. Der straffe Zeitrahmen schafft Augenblickssituationen und lässt den Figuren wenig Raum, nach möglichen Lösungen zu suchen. Eine Fülle, der es an Tiefe fehlt.

Geheimnisse und Lügen
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2020

„Das Haus an der Keizersgracht“ versinkt samt seiner morschen Stützpfähle buchstäblich im Erdboden, und mit ihm Bram Wenkstermann, ein zurückgezogener Naturphilosoph. Sein Schwiegervater verspricht ihm finanzielle Unterstützung – aber nur, wenn Wenkstermann seiner Tochter Amber von dem furchtbaren Geheimnis erzählt, das er und s... „Das Haus an der Keizersgracht“ versinkt samt seiner morschen Stützpfähle buchstäblich im Erdboden, und mit ihm Bram Wenkstermann, ein zurückgezogener Naturphilosoph. Sein Schwiegervater verspricht ihm finanzielle Unterstützung – aber nur, wenn Wenkstermann seiner Tochter Amber von dem furchtbaren Geheimnis erzählt, das er und seine psychisch kranke Frau Veerle seit 20 Jahren vor ihr verbergen... Dieser Roman selbst ist wie das Haus aufgebaut, welches er beschreibt: Wenn man sich auf ihn einlässt, entdeckt nach und nach viele kleine Winkel und Details; man versteht Ambers Wut, Wenkstermanns stilles Wesen und Veerles Haltlosigkeit. „Das Haus an der Kaizersgracht“ ist wunderbar komponiert, manchmal verwirrend, und ganz anders als vieles, was ich bisher gelesen habe. Rinske Hillen hat es jedoch, geschafft, mich mit dieser Geschichte in ihren Bann zu ziehen. Ihre Figuren sind kantig und verhalten sich ambivalent, machen schreckliche Fehler: Ein Mann, der sich mit der Cousine seiner Frau einlässt. Eine junge Frau, die ihre labile Mutter beschimpft und verletzt. Eine Mutter, die....... Ein interessantes Stück Literatur, welches auf wahren Begebenheiten beruht!


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