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Weihnachten am Ku'damm

Brigitte Riebe

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Beschreibung

Eine bewegende Weihnachtsgeschichte mit den Thalheim-Schwestern aus Brigitte Riebes Bestsellertrilogie "Die Schwestern vom Ku'damm".

Bitterkalt ist es im Jahrhundertwinter des Jahres 1946. Der Krieg ist vorbei, nun ächzt das zerstörte Berlin unter dem "Hungerwinter". Auch das einst prächtige Kaufhaus am Ku'damm liegt in Trümmern, selbst die vergleichsweise wohlhabende Familie Thalheim kann von einem opulenten Weihnachtsfest nur träumen. Eines Abends weht der klirrend kalte Winterwind einen kleinen Jungen zum provisorisch eingerichteten Modegeschäft am Savignyplatz. Erich ist halb verhungert und scheint mutterseelenallein in der Stadt zu sein. Kurzentschlossen nimmt Rike, die älteste von drei Schwestern, ihn mit nach Hause - sein weizenblondes Haar erinnert sie an Oskar, ihren im Krieg verschollenen Bruder. Der Kleine soll ein Weihnachtsfest haben, das er nie vergisst, da sind Rike, Silvie und Florentine sich einig. Doch woher einen Weihnachtsbaum nehmen, wenn sogar der Tiergarten abgeholzt ist?

Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit grossem Erfolg zahlreiche Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte lebendig werden lässt. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.10.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783644008779
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 1014 KB
Verkaufsrang 8125

Kundenbewertungen

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Berührende kleine Weihnachtsgeschichte
von Marakkaram aus Lingen am 29.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

** Mit Sprüchen wie "Wer hungern kann, der kann auch frieren", versuchten die Berliner irgendwie diese schwere Zeit zu meistern, aber es war deutlich zu merken, dass ihnen ihr berühmter Humor langsam ausging, so prekär war die aktuelle Lage. ** Wer - wie ich - die "Schwestern vom Ku`damm" geliebt und verschlungen hat, der kom... ** Mit Sprüchen wie "Wer hungern kann, der kann auch frieren", versuchten die Berliner irgendwie diese schwere Zeit zu meistern, aber es war deutlich zu merken, dass ihnen ihr berühmter Humor langsam ausging, so prekär war die aktuelle Lage. ** Wer - wie ich - die "Schwestern vom Ku`damm" geliebt und verschlungen hat, der kommt an diesem kleinen Büchlein (zu einem recht stolzen Preis) nicht vorbei. Und ja, es lohnt sich! "Weihnachten am Ku`damm" ist eine unheimlich berührende kurze Geschichte über Weihnachten `46 in Berlin, dem klirrend, kalten Jahrhundert-Hungerwinter, in dem so manch einer Nachts erfror und sogar der Tiergarten bis auf`s letzte Stämmchen abgeholzt wurde. Auch die Thalheims, denen es noch vergleichsweise gut geht, haben zu kämpfen. Flori, die Jüngste, sehnt sich einfach nur nach einem Weihnachtsbaum und niemand weiss, wie man ihr den Wunsch erfüllen kann und dann taucht auch noch ein kleiner halb verhungerter Junge vor ihrem provisorischen Lädchen am Savignyplatz auf. Ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit Rike, Sylvie, Flori und Miri gefreut und es sind alle mit an Bord, auch Claire, Friedrich, Carl und der Geschäftspartner Brahms. Obwohl die Thematik erst ist und man beim Lesen mittendrin steckt in der Kälte und die abgefrorenen Finger spürt, schafft Brigitte Riebe immer wieder eine tolle, herzliche Wärme in die Geschichte zu bringen. Die Thalheims sind wie sie sind und bestimmt nicht immer einfach, aber sie haben ein großes Herz (alle miteinander) und eine unheimlich liebevolle Art. Das kommt hier ganz besonders zum Vorschein. Ich habe diesen kleinen winterlichen Abstecher sehr genossen und hoffe immer noch, dass es nicht das letzte war, was man von den Thalheims gehört hat. Diese Familie hat noch so viel zu erzählen.....

Weihnachten am Ku'damm
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenburg am 19.10.2020

Meiner Meinung nach gab es einen direkten und angenehmen Start in den Roman. Ich hatte absolut keine Probleme und fand es gut, dass es nicht erst seitenlange Erklärungen und Vorgeplänkel gab. Das wäre bei dem knapp 160 Seiten zu viel des Guten gewesen und mir sind schon nach wenigen Sätzen bereits wieder viele Details aus den a... Meiner Meinung nach gab es einen direkten und angenehmen Start in den Roman. Ich hatte absolut keine Probleme und fand es gut, dass es nicht erst seitenlange Erklärungen und Vorgeplänkel gab. Das wäre bei dem knapp 160 Seiten zu viel des Guten gewesen und mir sind schon nach wenigen Sätzen bereits wieder viele Details aus den anderen Teilen eingefallen. Doch ich denke auch, dass man das Buch gut ohne die Vorkenntnisse lesen kann. Vieles wird kurz und knapp erläutert, manches bleibt ein wenig vage und gibt Platz zum Spekulieren. Und natürlich würde in diesem Falle das Interesse angeregt werden, die anderen drei Bände rund um die drei Schwestern der Familie Thalheim zu lesen! Und auch mit der verwendeten Sprache hatte ich null Probleme. Sie war einfach gehalten, hatte teilweise einen kleinen Hauch von Dialekt und erschien dadurch sehr authentisch. Ich bin mit dem Lesen sehr flott vorangekommen und hatte den Roman innerhalb weniger Stunden ausgelesen. Die Geschichte eignet sich also perfekt für einen kalten Nachmittag oder Abend, man kann es sich damit gemütlich machen und eine Zeit vollkommen in die Welt von 1946 eintauchen. Mir hat durchweg die Stimmung gefehlt. Nicht nur die Stimmungen der Protagonisten waren mir teils zu schwach, sondern auch eine festliche oder weihnachtliche Stimmung habe ich nie wahrgenommen. Zudem habe ich leider an keiner Stelle mit den Protagonisten mitgefühlt oder mich groß mit ihnen gefreut oder mit ihnen gelitten. Das war mir wirklich ein bisschen zu schwach und hätte für meinen Geschmack stärker sein können. Mir ist zwar auch klar, dass in diesem Winter andere Dinge, allen voran das Überleben eine große Rolle gespielt haben aber ein wenig mehr hatte ich stimmungsmäßig schon erwartet. Im Gegensatz dazu hat es mir richtig gut gefallen, wie der Hungerwinter mit unglaublich eingängigen und bildhaften Worten beschrieben wurde. Ich kann mich kaum entsinnen, über dieses Thema viele Romane gelesen zu haben und empfand die Darstellung hier als unglaublich gut. Man konnte sich recht gut von der Situation ein Bild machen, bekam allerhand Informationen über fehlende Güter, die man heutzutage als selbstverständlich ansieht, man lernt Nachbarschaftshilfe noch einmal von einem komplett anderen Standpunkt kennen und erlebt mit den Thalheims zusammen ein ganz besonderes Weihnachten. Mir hat es sehr gut gefallen, wie lebendig die Wochen beschrieben wurden und wie viele Details zwischen die Buchdeckel gepackt wurden! Ich weiß nicht, ob es vielleicht ein wenig beabsichtigt wurde: Jedes Setting hatte für mich irgendwie ein sehr tristes und trostloses Auftreten. Ich habe es mir nur in weißen, grauen und schwarzen Tönen vorstellen können, die Zimmer und Gebäude wirkten eisig und abstoßend. Wie gesagt, vielleicht ist es Absicht, um die Situation noch mehr zu verdeutlichen, mir war das Setting etwas zu grau und düster. Gerade die weihnachtliche Stube der Thalheims hätte ein wenig mehr Farbe gut vertragen! Fazit Ich fand die Lektüre des Buches sehr angenehm, es handelt sich hierbei um eine interessante und gut zu lesende Geschichte. Es gibt einige historische Fakten und der Hungerwinter wird eindrucksvoll und mit starken Worten beschrieben. Ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit der Familie Thalheim gefreut und hatte schöne Lesestunden. Trotzdem muss ich leider die für mich fehlende Stimmung, sowie das etwas eintönige Setting bemängeln. Das war für mich einfach nicht perfekt und ansprechend, ab und an hat es mich etwas beim Lesen gestört und hier ist noch ein wenig Verbesserungsbedarf. Nichtsdestotrotz möchte ich den Roman empfehlen. Allein für die anschaulichen Beschreibungen der Situation nach dem Krieg ist es das Büchlein wert, gelesen zu werden. Und auch die Geschichte ist reizend und hat ihren Charme, welcher mich nicht ganz erreicht hat.

Es gibt noch Wunder
von Arietta am 16.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es gibt noch Wunder Weihnachten am Ku’damm Inhaltsangabe: Quelle Rowohlt Verlag Eine bewegende Weihnachtsgeschichte mit den Thalheim-Schwestern aus Brigitte Riebes Bestsellertrilogie «Die Schwestern vom Ku'damm». Bitterkalt ist es im Jahrhundertwinter des Jahres 1946. Der Krieg ist vorbei, nun ächzt das zerstörte Berlin unte... Es gibt noch Wunder Weihnachten am Ku’damm Inhaltsangabe: Quelle Rowohlt Verlag Eine bewegende Weihnachtsgeschichte mit den Thalheim-Schwestern aus Brigitte Riebes Bestsellertrilogie «Die Schwestern vom Ku'damm». Bitterkalt ist es im Jahrhundertwinter des Jahres 1946. Der Krieg ist vorbei, nun ächzt das zerstörte Berlin unter dem „Hungerwinter“. Auch das einst prächtige Kaufhaus am Ku’damm liegt in Trümmern, selbst die vergleichsweise wohlhabende Familie Thalheim kann von einem opulenten Weihnachtsfest nur träumen. Eines Abends weht der klirrend kalte Winterwind einen kleinen Jungen zum provisorisch eingerichteten Modegeschäft am Savignyplatz. Erich ist halb verhungert und scheint mutterseelenallein in der Stadt zu sein. Kurzentschlossen nimmt Rike, die älteste von drei Schwestern, ihn mit nach Hause - sein weizenblondes Haar erinnert sie an Oskar, ihren im Krieg verschollenen Bruder. Der Kleine soll ein Weihnachtsfest haben, das er nie vergisst, da sind Rike, Silvie und Florentine sich einig. Doch woher einen Weihnachtsbaum nehmen, wenn sogar der Tiergarten abgeholzt ist? Meine Meinung zur Autorin und Buch Brigitte Riebe, hat mich schon mit Ihrer Ku’damm Trilogie, der Thalheim Familie begeistert. Deshalb war es ein muss für mich, diese sehr gefühlvolle Weihnachtsgeschichte zu lesen. Sehr akribisch hat sie wie immer Recherchiert, hier spürt man die promovierte Historikerin. Mit sehr viel Herzblut erzählt sie von dem Hungerwinter 1946 in Berlin und dem der Flüchtlinge. „ Wer hungert, der kann auch frieren „ war der Leitspruch der Berliner. Alles hat sie so Bildhaft dargestellt, das man das ganze Elend , Hunger, Tod,und den täglichen Kampf ums Überleben vor Augen hatte. Da lief auch ab und zu mal eine Träne, beim lesen und es wurde einem bewusst wie gut es uns doch allen geht, auch in Corona Zeiten. Aber es gibt auch Wunder in der Geschichte der Familie Thalheim, das einem wieder versöhnt und Hoffnung macht, das es doch noch gute und selbstlose Menschen gibt, die nicht nur an sich denken. Ja, wir können es uns heute nicht mehr vorstellen, was es bedeutet Hunger zu haben und zu frieren. Es war einfach nichts da, viele Menschen erfroren und verhungerten. Die Flüchtlinge aus dem Osten hatten es sehr schwer, wurden missäugig betrachtet. Es waren ja kaum noch Bewohnbare Häuser da, mir lief es beim lesen, oft eiskalt den Rücken runter. Auch die Thalheim Schwestern haben es nicht leicht, auch sie träumen von gefüllten Tellern und einem ausgiebigen Weihnachtsmal. Die kleine Flori, träumt von einem Weihnachtsbaum, aber es gibt keine Bäume mehr, alles ist abgeholzt,für Brennmaterial. Natürlich begegnen wir wieder diesem Widerling Brahms, der Friedrich gerne in krumme Geschäfte verwickeln würde. Mit Panzerschokolade und Pervitin , die Amys wären ganz scharf auf „ The German Wunderpille „, ich habe gebetet das Friedrich eisern bleibt. Rike findet vor dem provisorischen Laden, den Kleinen halb erfroren Erich, das Schicksal des kleinen ging mir genauso nah wie den Thalheims, die Mutter im Krankenhaus, der Vater in einem Lager, und die Vermieterin, eine erbarmungslose Hexe. Sie hat Erich vor die Tür gesetzt. Ich hätte den kleinen auch aufgenommen, und ihm all die Wärme und Liebe gegeben. Lassen wir uns weiter überraschen, den die Thalheims sind ja bekannt dafür. Wie immer geht es turbulent zu, und wir begleiten sie bei ihrem täglichen Kampf ums überleben. Sehr schön fand ich auch das Nikolaus Gedicht am Anfang der Geschichte von Erich Kästner, das mir unbekannt war, aber 100% zur Geschichte passt, es trifft den Kern, der damaligen Zeit. Ebenso ihr Nachwort zu der damaligen Lage. Ob Tauschhandel, Schwarzmarkt, den schwarzen Hunger, ganz Europa war bedroht. Eine Geschichte die einem die Augen öffnet, und für mehr Menschlichkeit wirbt. " Ein kleines Juwel, das die Herzen wärmt"

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