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Die verschwindende Hälfte

Roman

Brit Bennett

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Beschreibung

Mallard, ein kleiner Ort im ländlichen Louisiana. Seine Bewohner blicken mit Stolz auf eine lange Tradition und Geschichte, und vor allem auf ihre Kinder, die von Generation zu Generation hellhäutiger zu werden scheinen.
Hier werden in den 1950ern Stella und Desiree geboren, Zwillingsschwestern von ganz unterschiedlichem Wesen. Aber in einem sind sie sich einig: An diesem Ort sehen sie keine Zukunft für sich. In New Orleans, wohin sie flüchten, trennen sich ihre Wege. Denn Stella tritt unbemerkt durch eine den weissen Amerikanern vorbehaltene Tür und schlägt sie kurzerhand hinter sich zu. Desiree dagegen heiratet den dunkelhäutigsten Mann, den sie finden kann. Jahrzehnte müssen vergehen, bis zu einem unwahrscheinlichen Wiedersehen.
Mit kaum 26 gelangte Brit Bennett 2016 aus dem Stand an die Spitze der US-Bestsellerlisten, und auch bei uns wurde sie gefeiert für die Entschiedenheit, die Anmut und Nonchalance, mit der sie in die grossen literarischen Fussstapfen einer Toni Morrison getreten war. „Die verschwindende Hälfte“ ist die eindrucksvolle Bestätigung solcher Erwartungen: die Generationen umspannende Geschichte einer Emanzipation - von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht - und eine mitreissende Lektüre.

Ein Generationen umspannendes Epos über ethnische Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach einem neuen Leben, über Liebe und die Last der Geschichte, unüberwindliche Traumata und eine Vergangenheit, die nie vergeht.

Brit Bennett wuchs im südlichen Kalifornien auf und studierte an der Stanford University und an der University of Michigan. Ihre Arbeiten erschienen in "The New Yorker", "The New York Times Magazine", "The Paris Review" und "Jezebel". "Die Mütter", ihr erster Roman, wurde unter anderem für den PEN/Robert W. Bingham Prize und den Prix Femina étranger nominiert..
Isabel Bogdan studierte in Heidelberg und Tokyo. Heute lebt sie in Hamburg und übersetzt unter anderem Jane Gardam und Nick Hornby. 2011 erschien ihr Debüt "Sachen machen", 2016 und 2019 folgten die Romane "Der Pfau" und "Laufen".   .
Robin Detje lebt als Autor und Übersetzer in Berlin. Er ist Teil der Künstlergruppe bösediva. Für seine literarischen Übersetzungen wurde er mit dem Preis der Leipziger Buchmesse und dem Preis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung ausgezeichnet.       

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 15.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-00159-9
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 20.8/13.2/3.8 cm
Gewicht 510 g
Originaltitel The Vanishing Half
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Isabel Bogdan, Robin Detje
Verkaufsrang 3409

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
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8
2
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Identitäten in schwarz und weiß
von Lialuna am 26.10.2020

Dieses Buch lag nun einige Wochen auf meinen Stapel mit ungelesen Büchern. Ich hätte es schon früher lesen soll, ich fand es großartig. Britt Bennett erzählt die Geschichte der Zwillinge Stella und Desiree. Die beiden wachsen in einer amerikanischen Kleinstadt mit hellhäutigen Schwarzen auf. Hautfarbe sagt dort viel über den ... Dieses Buch lag nun einige Wochen auf meinen Stapel mit ungelesen Büchern. Ich hätte es schon früher lesen soll, ich fand es großartig. Britt Bennett erzählt die Geschichte der Zwillinge Stella und Desiree. Die beiden wachsen in einer amerikanischen Kleinstadt mit hellhäutigen Schwarzen auf. Hautfarbe sagt dort viel über den Status der Menschen: "Je weißer, desto besser", scheint das Motto zu sein. Als Teenager trennen sich die Wege der Schwestern. Jede rebelliert auf ihre Weise. Sie heiraten und bekommen Kinder: Stellas blond mit blauen Augen, Desirees tiefschwarz. Nach Jahrzehnten kommt es zu einem Wiedersehen. Wie beeinflusst Rassismus die Identität der Menschen? Das war für mich ein der spannendsten Fragen des Buches. Die Geschichte der Schwestern, ihrer Vorfahren und Kinder hat mich von Anfang an gefesselt. Wichtige Themen, spannend erzählt, nicht beschönigt... von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

Vielschichtiger Roman mit komplexen Themen
von Noelli am 21.10.2020

Dies war mein erstes Buch von Brit Bennett und ich muss sagen, es hat mir wirklich sehr gut gefallen! Ein äußerst vielschichtiger Roman, der eine komplexe Themenvielfalt bietet, aber trotzdem nicht trocken oder langweilig daherkommt, sondern eine spannende und mitreißende Geschichte erzählt. Wirklich ein wunderbares literarische... Dies war mein erstes Buch von Brit Bennett und ich muss sagen, es hat mir wirklich sehr gut gefallen! Ein äußerst vielschichtiger Roman, der eine komplexe Themenvielfalt bietet, aber trotzdem nicht trocken oder langweilig daherkommt, sondern eine spannende und mitreißende Geschichte erzählt. Wirklich ein wunderbares literarisches Werk. Das Buch handelt von zwei Zwillingsschwestern, Desiree und Stella. Sie kommen aus dem ländlichen Louisiana und es scheint so, als würden die Kinder dort von Generation zu Generation hellhäutiger werden. Die Zwillingsschwestern haben allerdings nur einen Wunsch, sie möchten diesen Ort verlassen, da sie dort keine Zukunft mehr für sich selbst sehen. Dabei schlagen Desiree und Stella ganz unterschiedliche Wege ein. Während Desiree einen sehr dunkelhäutigen Mann heiratet, gibt sich Stella als Weiße aus. Die Wege der Schwestern trennen sich, und es soll einige Jahre dauern, bis sie wieder aufeinandertreffen und sich mit ihrer Vergangenheit, ihrer Herkunft, ihrer Identität und dem Verlauf ihrer jeweiligen Leben auseinandersetzen müssen. Dominiert wird das Buch durch die Themen Rassismus und Hautfarbe. Vor allem wird das natürlich dadurch verdeutlicht, dass Stella sich als Weiße ausgibt, weil sie erkennt, dass ihr dadurch sehr viel mehr Türen offen stehen. Aber es geht auch noch um so viel mehr in diesem Buch. Identität spielt eine sehr große Rolle, LGBTQ+ wird angesprochen, auch die Liebe in all ihren Facetten kommt hier nicht zu kurz, auch Feminismus spielt in diesem Buch eine große Rolle und vieles mehr! Das Buch ist so komplex wie das Leben selbst. Es beschäftigt sich mit den Fragen: Woher komme ich? Was macht mich aus? Wohin gehöre ich? Was will ich vom Leben? Und das auf eine so niveauvolle und doch unterhaltsame Art und Weise, dass man vor Brit Bennett wirklich nur den Hut ziehen kann. Die Charaktere waren super ausgearbeitet, nicht nur die beiden Hauptfiguren Desiree und Stella, auch jegliche Nebenfiguren waren sehr lebensecht dargestellt. Brit Bennett arbeitet in ihrem Buch immer mit größeren Zeitsprüngen und Rückblenden, was die Geschichte für mich aber nur noch spannender und interessanter gemacht hat. Ein wirklich lesenswertes Buch, auch im Hinblick auf die aktuelle Lage in den USA. Nur zu empfehlen!

Mallard - Gedanke und Vorstellung
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 19.10.2020

In „Die verschwindende Hälfte“, der zweite Roman von Brit Benntt, geht es um die beiden Zwillingsschwestern Desiree und Stella Vignes, die unterschiedlicher nicht sein können. Eines Tages verschwinden die Beiden Hals über Kopf aus ihrem kleinen Heimatstädtchen Mallard und ihre Leben ändern sich schlagartig… Mallard ist ein Städ... In „Die verschwindende Hälfte“, der zweite Roman von Brit Benntt, geht es um die beiden Zwillingsschwestern Desiree und Stella Vignes, die unterschiedlicher nicht sein können. Eines Tages verschwinden die Beiden Hals über Kopf aus ihrem kleinen Heimatstädtchen Mallard und ihre Leben ändern sich schlagartig… Mallard ist ein Städtchen oder mehr ein Dorf, welches für andere so unbedeutend ist, dass es nicht einmal auf einer Karte Louisianas verzeichnet ist. Durch dessen Bewohner jedoch, ist dieses Städtchen von langer Tradition geprägt worden. „Eine Stadt, die, wie alle anderen auch, mehr Gedanke und Vorstellung war als Ort. Gedanke und Vorstellung Alphonse Decuirs, wie er im Jahr 1848 auf den Zuckerrohrfeldern stand, geerbt von seinem Vater […] Eine Stadt für Menschen wir ihn, die nie als Weiße akzeptiert werden würden und sich trotzdem nicht wie N* behandeln lassen wollten.“ (S. 12, „Die verschwindende Hälfte“, Britt Bennett, Rowohlt Verlag) 20 Jahre später stehen sich auf einer Party in Los Angeles zwei junge Frauen gegenüber. Die Eine hellhäutig, die Andere dunkelhäutig. Die Eine vermögend, die Andere bescheiden. So plötzlich wie sich die beiden Cousinen trafen, so schnell haben sie sich wieder aus den Augen verloren. Das Schicksal (oder wie immer man es nennen möchte), bringt sie jedoch wieder zusammen. Und durch dieses Treffen erwacht in einer der Vignes Zwillinge ein lang gehütetes Geheimnis. Mir hat „Die verschwindende Hälfte“ unglaublich gut gefallen! Die Geschichte ist auf so vielen Ebenen einfach und trotzdem eindringlich geschrieben. Beispielsweise zeigt der Roman sehr gut auf, wie eine Generation durch die Fehler oder Missstände der Vorigen geprägt sein kann und es viel Mühe und Anstrengung braucht, an diesen zu arbeiten. Das spielt sich hier vorrangig zwischen Müttern und Töchtern ab, ist aber auf die Gesellschaft übertragbar. Der Stil von Brit Bennet hat mir so gut gefallen, dass ich ihren ersten Roman „Die Mütter“, nun auch lesen mag.


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